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Vorschlag zur Neuordnung des FV

 

In den vergangenen Jahren und auch für die zukünftigen Jahre ist eine regelrechte Inflation des ICE zu beobachten. Jede Stadt oder schon jedes Dorf bekommt einen Anschluss an einen Intercity Express. Ob man das dann noch als Hochgeschwindigkeitszug bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln. Andererseits stellt der ICE gute Anschlüsse auch international zwischen Städten dar. Eigentlich könnte man dort auch einen IC/EC fahren lassen. Dies wird allerdings eingeschränkt, da mancherorts auch Strecken für 200km/h wiederrum zu langsam für einen Ice, aber zu schnell für einen IC(2) sind. Daher schlage ich folgende Neuordnung im FV vor:

 

Dieser wird in 3 große Gruppen unterteilt:

 

·        ICE Sprinter (nur ICE 3; 403) nur zwischen München-Nürnberg-Leipzig-Berlin und München-Stuttgart-Frankfurt-Köln; Hauptaufgabe: Spitzengeschwindigkeit auf Nachfrage stärksten HGV-Trassen, Konkurrenz zum Flugzeug, keine Fahrzeit über 3:40h; Halt an allen Städten mit mehr als 500.000 Einwohner

 

·        ICE International/City (ICE 3 (Velaro, 406), ICE 4) in Deutschland, Österreich und Schweiz als ICE City, in Tschechien, Polen, Ungarn, Italien, Frankreich, Dänemark, Belgien, Niederlande, Großbritannien und Schweden als ICE International; Halt an allen Städten mit mehr als 200.000 Einwohner und Mindestabstand zwischen zwei Halten von min. 50 Kilometern (->keine 10 Halte im Ruhrgebiet, sondern max. 2; aber 2 Halte in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt möglich, insbesondere Flughafenbahnhöfe)

 

·        IC (ICE T, IC 2) mit Halt in Städten mit min. 50.000 Einwohner oder sehr bedeutenden Drehkreuzen mit Mindestabstand zwischen zwei Halten von min. 50 Kilometern (Ausnahme Ruhrgebiet und Städte Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt mit maximal 3 Halten pro Zug; an Flughafenbahnhöfen gilt diese Regel nicht)

 

 

Der EC und ECE entfällt und wird durch ICE International und IC ersetzt.

 

 

Durch diese Änderungen ist eine bessere und übersichtlichere Angebots-, Takts- und Tarifplanung möglich. Zudem wird das Halteschema einheitlicher. Darüber hinaus entfallen Touristikzüge und ICEs, welche nicht mindestens eine HGV Trasse befahren. Dafür gibt es den ICE T als IC. Alle Linien verkehren im übersichtlichen 1- oder 2-Stundentakt. Beim ICE International sind zudem auch langläufige Tagverbindungen von bis zu 7h Reisezeit erwünscht, insofern das noch einen pünktlichen Betriebsablauf gewährleistet.

 

Ich möcht hier gleich mal ein Gegenkonzept vorstellen:

ICE: Verkehrt u.A. München-Hamburg (sowohl via Berlin, als auch Hannover), Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt, München-Ruhrpott-(und weiter) via Stuggi und Würzburg und runter nach Basel, Paris und dergleichen mit Halten in Grosstädten, kein Regio-FV (Kein Halt in Orten wie Lüneburg, Bitterfeld, Coburg, Giessen, etc). B-Tarif, von mir aus mit Reservierungspflicht

IC: restlicher innerdeutscher FV, verkehrt auch auf A-Linien mit mehr Halten. B-Tarif ohne Reservierungspflicht

EC: So wie heute auch, internationaler FV, auf gleichem Niveau wie heute. B-Tarif bzw Globalpreis.

 

Theoretisch könnte man den ICE sich generell einsparen, finde die Unterscheidung aber recht nützlich. Anstatt (kritisch zu betrachtender) Reservierungspflicht könnte man auch pro befahrenen Kilometer SFS nen Cent Aufpreis verlangen.

 

Tarife: B-Standard: 4ct/km, B-flex (Buchung innert letzter 24 Stunden vor Abfahrt): 5 ct/km. SFS-Aufpreis ICE: 1ct/km, SFS-Aufpreis IC:/EC ½ct/km.

 

Damit würde man endgültig mal wieder ne anständige Unterteilung von ICE und IC haben ohne dass es fünf verschiedene Zuggattungen braucht.

Danke für deinen Kommentar. Ich glaube wir sind uns einig, dass man den Regio FV nicht als ICE fahren lassen bruacht. Ob man jetzt den ICE nochmal besser unterteilen muss kann man machen, wie man will. Deine Unterteilung finde i v aber auch gut.

Danke für Dein Lob. Ja, genau. ICE sollte keinen Regio-FV spielen müssen. Ob man das jetzt dann unterteilen muss oder nicht, da lass ich dann echt der Fantasie der DB-Marketing freien Lauf...

https://drive.google.com/file/d/1sVBn4n2JbjSTsqPslxhwevO2ueJIav4P/view?usp=sharing

Habe das mal in einen Netzplan eingefügt. Jede Linie sollte stündlich fahren. Teilweise können Linien auf Abschnitten durch Überlagerung dann auch auf einen Zweistundentakt reduziert werden. Außerdem könnten Linien auch geteilt werden.

Ich finde das, was du schreibst, schlechter als den jetzigen Stand.
Das Grundproblem ist, dass die Bahn den ICE als Premiumprodukt mit mehr Service und Bordbistro ansieht, während die Fahrgäste unter ihm einfach nur als einen schnelleren Fernzug verstehen.

Jetzt zu meinen Kritikpunkten:
Den Sprinter München-Berlin schaffst du nicht unter 3:40. Erst recht nicht, wenn du über Leipzig statt Halle fährst. Hamburg wäre zudem auch einen Sprinter wert.
International haben 7 von 12 aufgezählten Ländern keinen ICE-Verkehr. Nur bei Italien, Dänemark und Tschechien sehe ich auch einen Grund warum man das in absehbarer Zeit ändern sollte. Der Rest hat einfach auf der anderen Seite der Grenze nicht die Gleise, die man für Hochgeschwindigkeitsverkehr braucht.
Ist dir klar, dass du mit deinem Vorschlag zum ICE Würzburg, Fulda und Göttingen abhängst? In der Mitte von Deutschland würde man mit so manchem Regionalexpress keinen ICE-Bahnhof erreichen.
Was meinst du mit "sehr bedeutenden Drehkreuzen unter 50000Einwohner"? Außer Treuchtlingen fällt mir in Deutschland kein Bahnhof ein, auf den die Aussage auch nur annähernd zutrifft.
Der ECE ist zwar ein komischer Zug, aber man kann ihn nicht auf einen ICE umstellen, da er von der SBB kommt. Er ist streng genommen nur ein EC. Ich frage mich auch wie du den EC loswerden willst, wenn SBB und ÖBB weiter mit ihm nach Deutschland fahren werden.
Den Markt für Touristikverbindungen löst du auf mit der Begründung, dass diese ja nicht in das total verallgemeinerte Schema passen.
Was meinst du mit ICE-Linien, die keine HGV Trasse befahren? Gibt es sowas in Deutschland?
Beim ICE musterst du 169 von 274 Zügen aus (Vorrausgesetzt du behälst die BR407). Bestellt sind 112 weitere ICE4, geplant für 2025 sind insgesamt 386. Das reicht vorne und hinten überhaupt nicht. Beim ICe wirst du nach deiner Logik bei etwa gleich viel Zügen bleiben. Das ergibt in Summe viel weniger Züge.

Den Vorschlag von Julian finde ich schon etwas besser, da er nicht nach festen willkürlichen Zahlen beruht. Ein Festpreismodell ist aber nicht mehr zeitgemäß. Damit verliert man jegliche Lenkwirkung zu weniger ausgelasteten Zügen. Trotzdem sollte das Preismodell angepasst werden. Die jetzigen Sparpreise sind ok, die Preise kurz vor der Fahrt sollten aber nicht so in die Höhe schießen.

Nach dem Dem ausbau und Erfurt auslassen Mmüsste 3:40h hinhauen. Sagt zumindest der Trassenfinder.

Ist mir schon klar dass uch Würburg, Fulda und Göttingen abhänge. Kassel bleibt in der Mitte Deutschlands noch bestehen. Und im Dreieck Nürnberg-Kassel-Frankfurt braucht's keinen Halt. Dafür ist der IC zuständig.

Die Baureihen:

ICE: 403,406,407, 12/13 Teiler ICE 4 mit 265km/h  (>=260km/h)

IC: IC2, 415, 411, 7 Teiler ICE (=<230km/h)

ICE 1 und 2 werden ausrangiert. Sonst dient es einem besseren Angebot und dichteren Takt.