Aachen, Linie 33/37, Änderung

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Beschreibung des Vorschlags

Die Linien 33 und 73 der Aseag sind sehr stark genutzte Buslinien und binden zusammen mit der Linie 3 große Teile der RWTH an die Innenstadt und weiter in Richtung Rote Erde an.

Die Haltestellen Westbahnhof und Driescher Gässchen sind Luftlinie ca. 680m voneinander entfernt. Die Buslinien legen jedoch in Richtung Westbahnhof ca 1km und in Richtung Innenstadt sogar 1,2km zurück, haupsächlich, da Umwege über das Ponttor und direkt am C.A.R.L. vorbei bei derzeitiger Verkehrsführung unumgänglich sind.  Auf diesem Abschnitt liegen zurzeit auch 5 bzw. 6 Lichtsignalanlagen, welche kaum über Busbevorrechtigung verfügen.

Ich schlage vor, die Haltestellen am Westbahnhof etwas in Richtung Südosten zu verschwenken auf eine Fläche, die im Moment eine kleine Sackgasse mit Stellplätzen füllt. So wäre eine Haltestelle abseits des Individualverkehrs möglich. Die Claßenstraße wird künftig nur noch gekreuzt, wobei die Busse durch Anpassung der LSA immer Vorrang haben sollten. Anschließend werden die Linien über die Intzestraße geführt, die im Moment eine Sackgasse ist. Für den Individualverkehr sollte sie dies auch bleiben, da so Durchgangsverkehr verhindert wird. Die Busse verkehren jedoch über eine neuzuschaffende Verkehrsführung (inklusive Busbevorrechtigung), die den Pontwall kreuzt und direkt in die Wüllnerstraße übergeht. Die Haltestelle Audimax wird in die Intzestraße verlegt. Weiter verkehren die Busse in beide Richtungen über die Wüllnerstraße und den Templergraben zur Haltestelle Drischer Gässchen. Um dies zu ermöglichen muss der untere Abschnitt der Wüllnerstraße in beide Richtungen befahrbar sein.

Diese neue Führung der Linien ermöglicht Fahrtzeitgewinne, da die Strecke in beide Richtungen nur noch ca. 860m lang ist, nur noch 4 LSA auf dem Abschnitt liegen und die vielbefahrenen und verspätungsanfälligen Abschnitt auf der Pontstraße, dem Pontwall und der Claßenstraße entfallen. Weite Teile der neuen Route sind wenig befahrene Straßen.

Probleme, die entstehen sind der Wegfall von Stellplätzen, sowie der Wegfall einer Fahrspur der unteren Wüllnerstraße, sowie die Entstehung eines neuen Konfliktpunktes an der Einmündung Wüllnerstraße/Malteserstraße. Hier sollte darüber nachgedacht werden beide Straßen für den motorisierten Individualverkehr nur noch bedingt oder nicht mehr befahrbar zu machen. Außerdem entfällt der Halt der Linien 33, 73 (sowie ggf. 1, 16, 30, 41, 74 sofern diese auch in beide Richtungen über die Wüllnerstraße geleitet werden) am Ponttor. Dort werden aber weiterhin die Linien 3, 7, 13, 17, 27, 37, 44, 47 halten. Alle Linien verkehren weiterhin am Driescher Gässchen, sodass hier umgestiegen werden kann.

Auf Hinblick auf eine mögliche Straßenbahn ist diese Führung sehr praktisch, da sie stark begradigt ist und die gewählten Straßen für Sperrung des motorisierten Individualverkehr geeignet sind.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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Ein Kommentar zu “Aachen, Linie 33/37, Änderung

  1. Ich halte eine Führung über die Geschwister Scholl Straße und die Schinkelstraße deutlich sinnvoller, da damit 2 weitere Ampeln gespart werden. Da die Schinkelstraße derzeit eine Fußgängerzone ist, wäre auch ein Linienweg über den RWTH-Parkplatz sinnvoll.

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