ABS/NBS Hannover-Bielefeld (über Oeynhausen, Bückeburg)

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Beschreibung des Vorschlags

Es gibt bei Linieplus bereits Vorschläge zum Ausbau Hannover-Bielefeld.

Der hier z.B. ist sehr ortsfern trassiert und weitgehend ohne Verkehrswegebündelung:

NBS Hannover-Bielefeld

Ich möchte hier eine Variante einbringen, die einen bestandsnahen Ausbau/Neubau vorsieht, der auch schnellen regionalen FV zulässt.

Ziel ist es NRW-Berlin zu beschleunigen.

Vorhaben:
-ABS Bielefeld-Porta Westfalica (viergleisig, vmax=230, bzw. 300)
-NBS Porta Westfalica – Bückeburg (zweigleisig, vmax=300)
-ABS Bückeburg – Haste (viergleisig, vmax=300)
-NBS Haste – Seelze (zweigleisig, vmax=300)
-ABS Hannover – Seelze (vmax=160, bzw. 300)

Geschwindigkeiten:
-Bielefeld-Oeynhausen 230km/h
-Oeynhausen-Hannover/Leinhausen 300km/h

Betrieb:
-ICE der Relation NRW-Berlin im Halbstundentakt
-EC Niederlande-Berlin (Regio-FV)
-Nahverkehr

Die Neubauabschnitt dienen nachts dem GV.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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6 Kommentare zu “ABS/NBS Hannover-Bielefeld (über Oeynhausen, Bückeburg)

  1. Wenn das mit den Geschwindigkeiten insbesondere bei der Durchfahrung von Herford und Löhne so hinhaut, ein naheliegender Vorschlag. Aber die Unterquerung von Bückeburg wird so nicht gehen.

  2. Du machst dir das mit deinen ABS – wie schon mehrfach erwähnt – ein wenig zu einfach. Vor allem wenn du einen mehrgleisigen Ausbau vorsiehst, welche ja nichts anderes ist, als eine NBS parallel zu der Bestandsstrecke. Hast du dir mal Google Maps/Earth angeschaut und kontrolliert, ob da überall ein bzw. zwei zusätzliche Gleise hinpassen? Auch in der Konsequenz wäre es deutlich günstiger Bückeburg zu umfahren als bergmännisch zu untertunneln, nur um ein wenig länger an der Bestandsstrecke bleiben zu können. Auch dein gigantisches Brückenbauwerk bei Seelze dürfte sich nicht gegenüber eine etwas westlicheren oder östlicheren Ausfädelung rechtfertigen.

    „Der hier z.B. ist sehr ortsfern trassiert und weitgehend ohne Verkehrswegebündelung:“

    Das stimmt nicht, denn der Vorschlag folgt zum Großteil dem Mittellandkanal bzw. der Autobahn. Warum deiner also besser ist, müsstest du noch ein wenig genauer ausführen.

    Auch solltest du ein wenig zu den offiziellen Planungen für den Abschnitt abgrenzen und darstellen, was bei dir besser sein soll.

    1. Das stimmt nicht, denn der Vorschlag folgt zum Großteil dem Mittellandkanal bzw. der Autobahn. Warum deiner also besser ist, müsstest du noch ein wenig genauer ausführen.
      Ganz einfach. Man kann an betrieblich sinnvollen Stellen, Alt- und Neubaustrecke verknüpfen, damit hier bspw. der Regio-FV oder schnelle RE abzweigen kann.

      Wenn Du eine NBS entlang der Autobahn neu errichtest, dann hast Du diese Möglickeit nirgendwo, bzw. anders gesagt, muss der Regio-FV auf voller Länge über die weniger ausgebaute Bestandstrecke zuckeln und nimmt dort auch Trassen/KApazitäten für andere Züge.
      Dieses Theater kommt in Zukunft auch für Günzburg, wenn die Direttissima Unterfahlheim-Jettingen entlag der A8 kommen wird. Dann darf der Regio-FV (L60 und L62) sowie andere, zusätzliche Züge hier schön auf großen Längen mit maximal 160 über die Altstrecke zuckeln. Das ist für mich einfach unsinnig.

      1. „Ganz einfach. Man kann an betrieblich sinnvollen Stellen, Alt- und Neubaustrecke verknüpfen, damit hier bspw. der Regio-FV oder schnelle RE abzweigen kann.“

        Der Regionalverkehr hält zwischen Minden und Wunstorf fährt im Status Quo und auch im Zielnetz mit fast den gleichen Haltemuster wie die S-Bahn, die Fahrzeit weicht nur minimal ab. Wirklich sinnvolle Zustände kann ich mir nicht vorstellen, wo man mal schnell zwischen den Strecken wechseln sollte. Vor allem wenn du da das im Linienbetrieb betreiben willst und man erstmal die Gegengleise kreuzen muss.

        „der Regio-FV auf voller Länge über die weniger ausgebaute Bestandstrecke zuckeln und nimmt dort auch Trassen/KApazitäten für andere Züge.“

        Was meinst du mit dem Regio – FV? Die Züge nach Minden können ja im verlinkten Vorschlag auch die Strecke nutzen und kurz vor Minden mit einer Verbindungskurve von der Neubaustrecke wechseln. Wenig ausgebaut ist die Bestandsstrecke bezüglich Blockdichte auch nicht wirklich.

        „Dieses Theater kommt in Zukunft auch für Günzburg, wenn die Direttissima Unterfahlheim-Jettingen entlag der A8 kommen wird. Dann darf der Regio-FV (L60 und L62)“

        Günzburg kann man problemlos auch da mit einer Verbindungskurve anschließen, kann mir nicht vorstellen, dass diese nicht vorgesehen wird, wenn solche Linien auch im Zielnetz vorhanden sind. Die Relation Günzburg – Ulm soll ja auch 5min schneller unterwegs sein als heute, ohne Ausbau / Verbindungskurve geht das sowieso.

        „Der hier z.B. ist sehr ortsfern trassiert und weitgehend ohne Verkehrswegebündelung:“

        Der verlinkte Vorschlag folgt dem Mittellandkanal, das ist per sé auch ein Verkehrweg. Ortsfern sehe ich bei einem Ausbau auf 300km/h auch lieber, denn mit 300km/h z.B. mitten durch Stadthagen, Lindhorst, usw. zu rauschen, ist ziemlich konfliktuös, und zusätzlich kann man bei ortsfernen Lagen ja auch nachts den Güterverkehr aus den Stadtdurchfahrten verlagern, was ebenfalls für Zusatznutzen sorgt.

        Insofern kann ich Intertrain nur zustimmen, dein „Ausbau“ ist eigentlich auch nur eine Neubaustrecke, welche sich durch bestehende Engpässe der Ortsdurchfahrten mit durchzwängt, während es im gleichen Korridor mit dem Mittellandkanal und der A2 zwei hochwertige Verkehrswege zur Bündelung gibt. Beides fände ich besser als dies hier.

         

        1. Günzburg kann man problemlos auch da mit einer Verbindungskurve anschließen, kann mir nicht vorstellen, dass diese nicht vorgesehen wird, wenn solche Linien auch im Zielnetz vorhanden sind. Die Relation Günzburg – Ulm soll ja auch 5min schneller unterwegs sein als heute, ohne Ausbau / Verbindungskurve geht das sowieso.
          Ja, die 5min. Beschleunigung kommen durch die ABS NeuUlm-Unterfahrheim (vmax=250). Zwischen Unterfahlheim und Jettingen gibt es keine Möglichkeit sinnvoll Abzweige in Richtung Günzburg einzurichten.
          Bei Jettingen wird man einen Abzweig auf die NBS nach Dinkelscherben einrichten.
          Mich stört nunmal der Abschnitt Unterfahlheim-Jettingen auf dem Bestand. Es sollte jetzt auch nicht sooo schwierig sein, die HGV-Strecke durch Günzburg hindurch zu trassieren. Dann würde der Regio-FV auch nicht 15min.+ sondern höchstens 5min. langsamer als die zwischen Ulm und Augsburg haltlos verkehrenden Züge sein.
          Der Punkt ist halt, dass in Günzburg schon im Linienverkehr doch eine ganze Menge hält, bzw. halten soll und besonders zu Tagesrandzeiten wirklich dann alle Züge. Da geht leider viel Potential verloren.

          1. Geht es hier etwa um Günzburg? Um mal hier nicht von dem Thema des Vorschlags abzudriften:
            Ja, grundsätzlich hat eine Bündelung mit einer vorhandenen Bahnstrecke gegenüber einer Bündelung mit anderen Verkehrswegen den Vorteil, dass es häufigere Überleitungen zwischen den Strecken geben kann. Man muss sich allerdings immer die Frage der Verhältnismäßigkeit stellen. Und das sehe ich im Falle des 10 km-Tunnels zwischen Bückeburg und Porta Westfalica eben nicht als gegeben an, auch wenn die in Minden haltenden Züge vielleicht zwei Minuten mehr einsparen.

            Ich wollte mit der obigen Aussage zu „Der hier z.B. ist sehr ortsfern trassiert und weitgehend ohne Verkehrswegebündelung“ auch nur sagen, dass dies faktisch falsch ist, denn er bündelt ja mit anderen Verkehrswegen. Was jetzt besser ist, habe ich nicht festgelegt.

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