ABS Nürnberg-Passau

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Beschreibung des Vorschlags

Die Strecke Nürnberg-Passau weißt neben enormem Güterverkehr auch ein erhöhtes Reisezugaufkommen auf. Neben dem ICE Passau-Wien und dem RE Nürnberg-München sind dort auch die agilis und der DIEX unterwegs. Der große Nachteil ist die vergleichsweise geringe Vmax auf einigen Abschnitten.

Ich schlage vor, die HG auf 230km/h zwischen Nürnberg und Regensburg anzuheben, wodurch etliche Aus- und Neubauten notwendig sind, was unter anderem auch durch die Topographie bedingt ist. Diese Neubauten können auch optimal als Überholmöglichkeiten von Güterzügen und REs durch den ICE genutzt werden. Der Abschnitt bis Passau soll auf 200km/h angehoben werden. Dadurch sollte eine Fahrzeitverkürzung von Nürnberg nach Passau von 1:55h auf 1:15h mit Halt in Regensburg möglich sein. Man könnte sich somit auch ein RE Angebot zwischen Nürnberg und Passau vorstellen, dass wie der MNX mit bis zu 200km/h fährt.

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6 Kommentare zu “ABS Nürnberg-Passau

  1. Also inwieweit eine Anhebung der vmax sinnvoll wäre, dazu sollte man die Fahrplanlagen betrachten. Ich beziehe mich jetzt mal auf en Zielfahrplan 2030 Stand Mai 2019.

    Zu Regensburg-Passau:
    Hier sind ITF-Knoten vorgesehen in Regensburg und mutmaßlich in Linz, weil das mit der Fahrzeit genau passt. Hier stelle ich mir Ausbauten für eine Fahrzeitverkürzung als schwierig vor, weil die Strecke jetzt schon v.a. durch GV sehr stark ausgelastet ist, bzw. wenn ABS dann nur um dauerhaft neben Plattling wie vielfach gefordert auch in Straubing halten zu können. Das dürfte mit Tempo 200 zwischen Regensburg und Passau machbar sein. Die Frage ist aber, ist das BMVI daran interessiert, wegen Straubing die Strecke auszubauen…

    Zu Nürnberg-Regensburg:
    Sollte die NBS Würzburg-Nürnberg kommen, dann können die auf der Linie eingesetzen ICE-T mit nur 230km/h die Kantenfahrzeit von 30min. nicht einhalten. Deshalb kann man nicht sowohl Nürnberg als auch Würzburg ITF-konform fahren. Ob eine Anhebung der vmax für Nürnberg-Regensburg zu besseren Fahrplanlagen führt ist daher mit Blick auf den Zielfahrplan auch nicht ganz klar.

    Du hast hier allerdings ebenso eine sehr stark belastete Mischverkehrsstrecke und dieses Geschlängel auf der Strecke sind der Topographie geschuldet. Begradigungen sind ohne viele Tunnels eigentlich nicht möglich. Ich denke man würde diese zwei Dinge berücksichtigt im Falle eines Engpasses eher eine NBS in Erwägung ziehen.
    Derzeit will man erstmal anderweitig entlasten, indem umliegende Strecke besonders für den Ostkorridor ausgebaut werden.

    1. Nur ganz kurz zu Linz, da mein ich eher dass das 15/45iger Knoten wird. Die Fahrzeit zwischen Wien und Linz liegt bei 1:12 ca., da macht das mehr Sinn. Damit könnte man theoretisch, wenn man in Würzburg ITF-konform sein will zwischen Nürnberg und Würzburg 45 Minuten brauchen, meine fast dass das schaffbar ist. Man würde allerdings einiges an Knoten verpassen. Ich hab jetzt nicht im D’Takt nachgesehen wie da die Kantenzeiten eingetragen sind, von daher kann ich mich irren, wäre jedoch naheliegend wenn man Würzburg als ITF-Knoten möchte. Ansonsten müsste man wohl noch ne Viertelstunde bis Nürnberg rausholen, hat dann aber – wie Du richtig angemerkt hast – Würzburg nicht mehr ITF-konform.

      1. Ich hab jetzt nicht im D’Takt nachgesehen wie da die Kantenzeiten eingetragen sind
        Ja, dann schau doch im Zielfahrplan nach.

        Die Abfahrtszeiten in Passau sind:
        -derzeit: Abfahrt Minute 29, gerade Stunde
        -Zielfahrplan 2030: Abfahrt Minute 04, gerade Stunde

        Die Ankunftszeiten in Linz sind:
        -derzeit: Ankunft Minute 24, ungerade Stunde
        -Zielfahrplan 2030 mutmaßlich (bei gleichbleibender Fahrzeit Passau-Linz): Ankunft Minute 59, ungerade Stunde

        Das passt genau für ITF in Linz. Also nix mit 15/45. Wär ja auch Schwachsinn bei dieser Zweistundentaktlinie!

        1. >Das passt genau für ITF in Linz. Also nix mit 15/45. Wär ja auch Schwachsinn bei dieser Zweistundentaktlinie!

          Allgemein richtig, in Zukunft würde ich zwischen Nürnberg und Linz aber mit einem Stundentakt planen, sei es mit mehr Berolinas oder aus Hamburg.

    2. Zustimmung EC217, eine Neubaustrecke wäre wohl sinnvoller, aber im KNV viel schwerer hochzukriegen. Aber da die Strecke derzeit im BVWP steht mit Blockverdichtung (und kurzen 3-Gleisigen Abschnitten) bringt ein Ausbau auf 230 km/h meiner Meinung nach gar nix, da man durch die kürzeren Blöcke (und die prognostizierten 33 zusätzlichen Güterzüge) eh sofort wieder irgendwo hinten dran klebt.

      (Zudem übertriffst du, ABCDEFG, für deine Berechnung der Fahrzeit die Durchschnittsgeschwindigkeit des Sprinters zwischen Nürnberg und Halle, in Japan durchaus möglich, in Deutschland durch Mischverkehr eher nicht. 1,5 h ist schätz ich das Maximum zwischen Nürnberg und Passau was man rausholen könnte)

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