AT: Eisenbahntunnel Lermoos b. Ehrwald – Telfs

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Beschreibung des Vorschlags

Man nehme eine große Tunnelbohrmaschine, TNT und ein paar Bergarbeiter, die arbeitslos sind und schickt sie nach Tirol. Und was sollen sie da? Nun ja Ehrwald und auch Reutte, sowie das dahinter liegende deutsche Allgäu sind derzeit nur sehr umwegig an die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck angeschlossen, obgleich Innsbruck bedeutendes Oberzentrum und bedeutender Eisenbahnknotenpunkt ist. Der Umweg ist durch die Berge begründet. Deswegen möchte ich hier vorschlagen Lermoos mit einem direkten Eisenbahntunnel mit Telfs zu verbinden. So kann man schnell für den Eisenbahnverkehr eine direkte Verbindung Kempten (Allgäu) – Innsbruck schaffen. Außerdem könnte man evtl. auch zusammen mit dem Projekt die Fernpass-Schnellstraße bauen, die eigentlich schon immer die bescheuerte Lücke zwischen der deutschen A7 und der Inntal Autobahn A12 schließen soll, aber ich möchte jetzt hier nicht schon wieder Autobahn+Eisenbahn fordern, wobei es mir dennoch sehr sinnvoll erscheint.

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8 Kommentare zu “AT: Eisenbahntunnel Lermoos b. Ehrwald – Telfs

      1. KNV = Kosten-Nutzen-Verhältnis. Das gibt an, um welches Vielfache der Nutzen den Baukosten gegenübersteht. Ich denke mir, schon dass sich das lohnen würde, vorausgesetzt, man elektrifiziert vorher alles im Allgäu.

        1. Sowas soll durch den Allgäu relativiert werden? Was soll da fahren? Der hängt sowas von in der Luft, sorry aber da ist nichts was das auch nur ansatzweise sinnvoll auslasten könnte. Ich sag nur Neue Unterinntalbahn und Brennernordzulauf…

  1. Warum soll denn der Tunnel schon unter dem Tal der Loisach hindurch gehen? Dadurch wird er unnötig lang und unnötig aufwändig. Die Geschiebemassen der Loisach dürften gut mit Wasser durchtränkt sein. Darin einen Tunnel bauen zu wollen, ist nicht so einfach, wie im (hoffentlich) trockenen Fels eines Berges.

    1. Ich habe das Tunnelportal nun hinter die Loisach gelegt.

      Sag mal Ulrich, lese ich da zwischen den Zeilen, dass du über den Tunnelvorschlag des begeisterten Tunnelfreundes ein wenig lachst, weil er mal wieder aufzeigen will, wie man mit richtig viel Geld über Millionenschwere Tunnelprojekte durchsetzen will, die vor allem weniger dicht besiedelten Ecken dienen? Also meine Begründung hierfür sind Reisezeitverkürzungen auch auf dem Korridor Ulm – Innsbruck. So sollen Allgäu und Tirol einfach enger zusammenwachsen.

      1. Also, zwischen den Zeilen schreibe ich gar nichts. Wenn mir etwas allzu absurd vorkommt, dann mache ich auch keine Verbesserungsvorschläge, weil man dann nichts verbessern kann. Entweder reagiere ich auf einen solchen Vorschlag gar nicht, oder mache meine ablehnende Haltung deutlich. In diesem Fall sehe ich aber eine Verbindung Rhein-Neckar – Stuttgart – Ulm – Innsbruck – Norditalien, die ich durchaus interessant finde. In absehbarer Zeit zwar nicht realistisch, aber  als Fernziel durchaus interessant.

        Das Tunnelportal ist aber immer noch vor der Loisach. Ich finde, die Strecke sollte zu ebener Erde in einer leichten S-Kurve südlich an Weidach vorbei gehen und erst hinter der L391 im Berg verschwinden.

      2. Also meine Begründung hierfür sind Reisezeitverkürzungen auch auf dem Korridor Ulm – Innsbruck. So sollen Allgäu und Tirol einfach enger zusammenwachsen.
        Das ist auch ziemlich wichtig. Es geht dabei vor allem um den Verkehr von Mannheim, Stuttgart usw. kommend, der für die Fahrt nach Innsbruck und Verona den riesigen Umweg über Rosenheim nehmen muss. Hier ist einfach eine riesige Lücke im Schienennetz.

        Ich fände allerdings eine oberirdische Variante ab Nassereith über Imst nach Landeck (und weiter über Reschen nach Meran) sinnvoller.

        Ein Projekt Fernbahn könnte gerade noch wirtschaftlich umgesetzt werden, weil hiermit die katastrophalen Engpässe auf dem Fernpass abgemildert werden könnten. Dass beides, d.h. Scheiteltunnel und Bahnstrecke umgesetzt werden, halte ich dagegen für ausgeschlossen. Die Bahnstrecke müsste in jedem Fall vor dem PKW-Tunnel kommen.

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