Aus/-Neubau | Weinheim – Fürth(Odw.)/Wald-Michelbach – Erbach (Odw.)

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag soll vor allem den hinteren Odenwald (Erbach, Michelstadt) besser an die Region Mannheim/Ludwigshafen anbinden. Realisiert werden soll:

  • Eine Stündliche (HVZ: 30-Min) RB 88/89 Weinheim – Mörlenbach (Zugteilung)
  • >RB89: – Fürth – Grasellenbach (ca. 45 Minuten Fahrzeit)
  • >RB88: – Waldmichelbach – Wahlen – Grasellenbach – Erbach (- Michelstadt) (ca. 1h10/1h25 Fahrtzeit)
  • Ein stündlicher RE (Mannheim -) Weinheim – Birkenau – Mörlenbach – Rimbach – Fürth (Odw.) – Grasellenbach – Hüttental – Schönnen – Erbach (- Michelstadt) (ca. 1h Fahrzeit)

Das Erfolg über mehrere Teilprojekte

1. Ausbau Weinheim Hbf

  • Bahnsteig 5 wird erbaut, um mehr Zugüberholungen in Richtung MA realisieren zu können.
  • Es wird ein weiterer Bahnsteig neben Gleis 6 gebaut, um Standzeiten besser planen zu können
  • Ein Verbindungsgleis von der Weschnitztalbahn direkt auf Gleis 3/4/5
  • Eine neue Abstellanlage nördlich des Hbf

2. Beschleunigung und Ausbau der Weschnitztalbahn

  • Beseitigung von unnötigen Kurven, BÜ\’s und generelle Grundsanierung der Strecke.
  • Neuer HP Weinheim Nord
  • Neuer HP Mörlenbach Nord
  • Verlegung des Bf. Mörlenbach nach Süden und Ausbau zum Kreuzungsbahnhof
  • Erweiterung des HP Fürth zum Bahnhof

3. Reaktivierung der Überwaldbahn

  • Reaktivierung der Überwaldbahn mit Ausbau der Bahnhöfe Wald-Michelbach und Wahlen zu Kreuzungsbahnhöfen
  • Verlängerung bis Grasellenbach

4. Neubau der Strecke Fürth (Odw)/Wahlen – Grasellenbach – Schönnen

5. Zweigleisiger Ausbau der Strecke Schönnen – Erbach

Man könnte auch darüber nachdenken, die Strecke gleich zu elektrifizieren, damit wäre bei entsprechender Fahrzeugwahl die Fahrtzeit evtl. noch kürzer. Könnte das Konzept sinnvoll sein? Mal ganz abgesehen davon, dass Regionalbahnneubauten in Deutschland eher unrealistisch sind. 🙂

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Aus/-Neubau | Weinheim – Fürth(Odw.)/Wald-Michelbach – Erbach (Odw.)

  1. Erst mal die Veränderungen in Mörlenbach sind nachvollziehbar und gut.

    Dagegen befindet man sich bei den Verlängerungen nach Erbach in anspruchvollstem Gelände. Daher würde ich die Weiterführung auf eine Linie beschränken. Wobei es ohne teure Tunnels wohl nicht gehen wird. Und selbst wenn im Zuge der Klimadiskussion auch wieder Regionalbahnen neu gebaut werden, sprengt das wohl jeden Rahmen, so sinnvoll die Anbindung von Erbach in den Raum Mannheim auch sein möge.

  2. Sehr schöne Vorhaben.
    Die Verknüpfung mit der Odenwaldbahn ist eine sehr sinnvolle Erweiterung, da man hier dann wichtige Lücken schließt. Von Erbach Richtung Mannheim, Ludwigshafen, da führt am Auto kein Weg vorbei. So kann man von der Strecke dann in Erbach Richtung Weinheim umsteigen und kommt halbwegs vernünftig ans Ziel. Richtung Weschnitztal anzuschließen ist weitaus wichtiger als wie im Bestand in Eberbach, da derzeit auch gar kein durchgehender Zugverkehr auf der Odenwaldbahn weder nach Stuttgart, Heilbronn, noch Mosbach besteht, was ich nicht nachvollziehen kann.

    Eine Elektrifizierung bringt nicht wirklich viel, da ja auch die Odenwaldbahn nicht unter Fahrdraht ist. Von Weinheim nach Mannheim kann man auch mit Diesel unter Fahrdraht durchziehen.

    Einen RE einzuführen, der in Weinheim endet, ist – tut mit leid – Schwachsinn, dass man dann egal ob nach Mannheim, Ludwigshafen oder Heidelberg. Man kann davon ausgehen, dass Weinheim für die wenigsten einen Zielbahnhof darstellt.
    Du müsstest dann z.B. zum FV in Mannheim gleich nochmal umsteigen. Das mag vielleicht für einen amadeo okay sein, der diese Sorgen eh nicht hat, aber da wird die Akzeptanz unter den Bahnkunden leiden. Derzeit ist man leider auch unfähig, den Zug gleich bis nach Mannheim durchzuziehen. Obwohl der FV in Weinheim zur Minute 0 abfährt, erreicht man diese Anschlüsse mit der RB von Fürth leider nicht.

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