Ausbau Nürnberg-Neumarkt

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Beschreibung des Vorschlags

Um einerseits Nürnberg-Regensburg ohne Neigetechnik in unter einer Stunde zu schaffen und andererseits ein verbessertes Nahverkehrsangebot zwischen Nürnberg und Neumarkt zu ermöglichen, müsste die Strecke ein wenig ausgebaut werden. Das soll mit einigen Linienverbesserungen und eingleisigen Neubauabschnitten realisiert werden. Außerdem soll die Bestandsstrecke dort dreigleisig ausgebaut werden, wo die ABS ihrem Verlauf folgt. An den Verknüpfungen zur Bestandsstrecke sollen jeweils Überleitstellen gebaut werden.

 

Fahrzeit und Geschwindigkeit

Durch den Ausbau sollen auch Züge ohne Neigetechnik die Strecke Nürnberg – Regensburg in 54 Minuten schaffen. Die Entwurfsgeschwindigkeit liegt auf dem gesamten Abschnitt bei 230 km/h.

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4 Kommentare zu “Ausbau Nürnberg-Neumarkt

  1. Einen Ausbau der Strecke Nürnberg-Neumarkt begrüße ich sehr, aber mit „eingleisigen Neubauabschnitten“? Ich bin aufgrund der hohen Auslastung durch Güterzüge und des ausbaufähigem Fernverkehr auf der Achse Linz-Nürnberg für einen viergleisigen Ausbau.
    Auch die Linienführung könnte besser sein. In Mimberg etwa durchquerst du mehrere Häuser. Außerdem gibt es von der Streckenführung her einen sehr ähnlichen Vorschlag

    1. Tagsüber halte ich es für verschmerzbar, wenn nicht alle Güterzüge über die Neubauabschnitte fahren können. Nachts geht sich das aber eh aus, weil dann kein Fernverkehr mehr unterwegs ist.

      Einen komplett viergleisigen Ausbau Linz-Nürnberg halte ich für ein bisschen übertrieben. Meiner Meinung nach reicht es da aus, wenn Linz-Wels viergleisig ausgebaut wird und Obertraubling-Regensburg sowie Neumarkt-Feucht dreigleisig. Außerdem könnte man Regensburg-Vilshofen auf den Abschnitten für Tempo 200 ertüchtigen wo die Kurvenradien das zulassen. Dabei würde ich eine ITF-Kantenzeit von 3:15 zwischen Wien und Regensburg anpeilen.

      Bei der Linienführung bin ich ebenfalls der Meinung, dass man nicht unbedingt halbe Dörfer abreißen sollte. In Mimberg geht das nur leider kaum anders. Ansonsten müsste man den Ort nämlich in einem relativ langen Tunnel umfahren.

  2. Um einerseits Nürnberg-Regensburg ohne Neigetechnik in unter einer Stunde zu schaffen
    Das kann ganz sicher nicht als Argument für einen Ausbau herhalten. Dein Ausbau kostet Milliarden, nur damit man sich bestenfalls ein Paar Millionen für den Neitech-Betrieb einsparen könnte. Also wenn man so einen Ausbau umsetzen will, dann geht das nur unter dem Vorwand, die Reisezeit zu verkürzen. Ansonsten könnte man auch ganz einfach mit dem Geld die Trassenpreise senken und damit den FV-Betrieb wirtschaftlicher.

    Im BVWP steht ein durchgehendes drittes Gleis im vordringlichen Bedarf drin.

    Problem ist eben, dass Dein Vorschlag auf eine Tunnelbahn hinaus läuft, bzw. ziemlich tiefe Einschnitte in die Hügellandschaft notwendig werden, um die Radien aufweiten zu können. Im selben Zug sinkt dann aber die Kapazität weiter, da die Strecke im Mischverkehr befahren wird.

    Generell halte ich mehr davon, mit einer Bündelung mit der NiM eine Entmischung zwischen Nürnberg und Regensburg zu erreichen. Damit steigen die Kapazitäten UND die Fahrzeiten verkürzen sich in einem sinnvollen Rahmen (30min. für Regensburg-Nürnberg sind nicht möglich) auf 45min. Es gibt schließlich keine FV-würdigen Zwischenhalte zwischen Regensburg und Nürnberg.

    Zwischen Regensburg und Passau könnte mit einem vier- statt nur dreigleisigen Ausbau auch die vmax nach Belieben angehoben werden. Hier könnte bestandsnah viel herausgeholt werden. Außerdem wird nördlich von Regensburg der Ostkorridor ausgebaut. Die Kapazitäten wären demnach auch halbwegs verhältnismäßig.

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