Ausbau S-Bahn Dresden – Teil 1: Reaktivierung Strecke Radebeul-Kaditz

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Beschreibung des Vorschlags

Aufgrund des Bevölkerungswachstums Dresdens auf 595.000 im Jahr 2035, bedarf die Stadt einen weiteren Ausbau ihrer Verkehrsinfrastruktur. Vor allem die S-Bahn Dresden hat bei Weitem noch nicht ihr volles Potenzial erreicht. So gibt es immer noch zahlreiche Stadtteile, die keinen Schnellbahnanschluss besitzen.

Die einfachste, wohl kostengünstigste und am schnellsten umsetzbare Erweiterung des S-Bahnnetzes, wäre die Reaktivierung der alten Industriebahn Radebeul-Kaditz. Vorteil dabei wäre die bereits vorhandene Strecke ab dem neu zu bauenden Umsteigebahnhof Westkreuz bis zum Stadtteil Übigau und die Erschließung der wachsenden Stadtteile Mickten und Übigau. Außerdem gäbe es damit eine Direktverbindung zwischen der wachsenden Dresdner Friedrichstadt und Radebeul. Lediglich die Brücken über die Kaditzer Flutrinne und die Elbe müssten gänzlich neu errichtet werden.

Die Strecke würde ab dem Bahnhof Dresden Friedrichstadt zunächst der Berliner Bahn folgen und kurz vor der Weißeritz abbiegen. Danach verläuft sie als Hochbahn entlang der Weißeritz und quert die Elbe. Auf Übigauer Seite folgt sie dann ebenerdig der alten Industriebahn, unterquert die Autobahn und führt hinter dem Klärwerk nach Kaditz. Dort steigt sie wieder auf zur Hochbahn und mündet schließlich am neu zu errichtenden Umsteigebahnhof Westkreuz in die Leipziger Bahn Richtung Radebeul.

 

Die neuen Bahnhöfe wären:

  • Dresden Flügelweg (Umstieg in: Tram 1, Bus 70,75,80)
  • Dresden Übigau (Schnellbahnanschluss Gewerbegebiet und Wohngebiet)
  • Dresden Kaditz (Umstieg in: Bus 64, langfristig Tram 9,13)
  • Dresden Westkreuz (Umstieg in: S-Bahn S1, Tram 4)

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

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