Ausbauten am Güternordring München

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Beschreibung des Vorschlags

Der Münchner Nordring fungiert in Personalunion als Güterumgehung und Zugang zur Industrie (BMW, Krauss-Maffei, Knorr-Bremse etc.) in und um Milbertshofen. Leider ist der derzeitige Zustand ein etwas verstümmelter, was allesamt relativ einfach behoben werden kann. Angeregt ist der Vorschlag auch von InterregioSBahn,  vor den Hintergrund des stärker werdendens (Gotthard!) Güterverkehr in den Allgäu.

Zudem werden so der Südring und der Westkopf von Pasing Bf. entlastet, kapazitätstechnisch zwei der neuralgischen Punkte in München.

Ich schlage im einzelnen drei Schritte vor:

A: Wiederaufbau der Westverlängerung Olching – Eichenau

Der Güterverkehr aus Buchloe muss zum Münchner Nordring eine Stadtrundfahrt über Pasing, Sendlinger Spange, Südring, Ostbahnhof und Johanneskirchen zurücklegen. Eine so absurde wie trassenfressende Situation, die durch den Wiederaufbau einer bis nach dem 2. Weltkrieg bestehenden Verbindung sofort gelöst wird. Die Trasse ist frei, Kreuzungsfreiheit natürlich Pflicht.

B: Verbindungsgleis Feldmoching – Rbf Milbertshofen (Östliche Gegenkurve)

Eine ähnliche Stadtrundfahrt-Situation wie bei A. Eigentlich sogar noch sinnfreier: der GV aus Regensburg kann nicht  von Feldmoching nach Milbertshofen direkt verkehren, weil 1oom Gleis fehlen. Kostet fast nix, aber der Vorteil ist gewaltig.

C: Wiederaufbau der Feldkirchner Tangente (Abzw München-Nordost – Feldkirchen Bf)

Hier sollte vor allem der Güterverkehr ins Bayrische Chemiedreieck von profitieren. Auch hier wird der Südring entrümpelt, da es in Berg am Laim keine Verbindung von der Ismaninger auf die Mühldorfer Strecke gibt.

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3 Kommentare zu “Ausbauten am Güternordring München

  1. Also warum da vorher keiner drauf gekommen ist, ist schon ein Wunder. Sinnvoll wäre es auf jeden Fall. Und es braucht ja wirklich kein bisschen Neubaustrecke.

    Allerdings frage ich mich, warum

    • (A) du an der Kreuzung mit der FFB 17 eine Eisenbahnbrücke über die Straße planst, obwohl doch im Wald dahinter noch eine Straßenbrücke über die Eisenbahn erhalten ist;
    • (A) du auch an der St 2069 eine Brücke planst, obwohl es doch viel einfacher wäre, die Strecke höherzulegen, als die Bahnstrecke;
    • (A) du an der St 2345 eine neue Brücke auf dem heutigen Straßenverlauf planst, anstatt einer Brücke am damals eigens dafür gebauten, tiefergelegenen Verlauf (August-Exter-Straße);
    • (A) du an der Kreuzung mit der Strecke nach Augsburg eine Unterführung planst, wo doch bis heute dort eine Brücke erhalten geblieben ist;
    • (A) du die Brücke über das Südgleis vom Güternordring nicht eingezeichnet hast (Widerlager sind noch vorhanden);
    • (C) du an der Kommunalstraße Aschheim–Dornach eine Brücke über die Brücke planst und
    • (C) ob an der Einfädelung am Rand von Feldkirchen nicht lieber eine Unter- statt einer Überführung wählst (die frühere Strecke verläuft dort auch im Trog).
    1. *nervoes*

      Ich gebe zu, dass ich die beiden Strecken relativ frei Hand gezeichnet habe, da es mir ja nur um die noch offenen Trassen an sich geht. Da habe ich auch nicht sonderlich auf die vorhandene Infrastruktur geschaut und zur Belohnung reihenweise ins Klo gegriffen. Ich passe das in den nächsten Tagen an, wenn ich wieder eine Maus habe.

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