B: Ostanbindung des Neubaugebietes Blankenburger Pflasterweg

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Beschreibung des Vorschlags

Wie vielen hier bekannt ist, sollen die ehemaligen Rieselfelder am Blankenburger Pflasterweg bebaut werden. Dort ist derzeit eine Südanbindung mit der M2 angedacht, die dort auch in einem 5 min Takt fahren soll. Ich bin bekanntlich nicht glücklich mit der Führung, die der Senat bisher bevorzugt. Daher habe ich schon mal einen eigenen Vorschlag gemacht, der zum Teil auch hier zum tragen kommt. Dieser Vorschlag zahlt jetzt auf eine Verbindung mit Weißensee und auch der Osttangente der M13 ein.

Es gibt prinzipiell 3 Möglichkeiten für die Bedienung der vorgeschlagenen Strecke:

1. Die 12 wird komplett verlängert. So würde der Pasedagplatz als Endhaltestelle aufgegeben. Sollte man zu dem Schluss kommen, dass die Verlängerung nicht durchgängig mit dem selben Takt bedient werden muss, kann das natürlich als Verstärkerendstelle genutzt werden.

2. Man könnte die Verbindung als Verstärkung der M13 nutzen, sodass auf dem Abschnitt von Weißensee bis Sportforum auch einen 5 min Takt bekommt. Dahinter ließe sich darüber diskutieren, ob dann die 16 ersetzt wird oder ob man nach einer anderen Endstelle guckt. Das überlasse ich euch, was sinnvoller ist.

3. Man könnte das auch kombinieren. So könnte man jeweils eine Linie dorthin leiten, sodass diese dann einen 10 min Takt ergeben.

Ich sehe die Strecke deswegen als Potentialstrecke, weil zum einen heute schon das Gebiet durch den ÖPNV schlecht erschlossen ist und zum anderen noch mehr Wohnungsbau möglich ist. Der 154er der entlang der vorhandenen Straße fährt, kann zudem weiterhin bestehen bleiben, da dieser andere Gebiete erschließt.

Der Großteil der Strecke ist im eigenen Gleisbett möglich, bzw. vor Kreuzungen im abgesparten betonierten Gleis möglich, sodass der Einfluss des Verkehrs sehr gering gehalten werden kann.

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16 Kommentare zu “B: Ostanbindung des Neubaugebietes Blankenburger Pflasterweg

  1. Zumindest finde ich diese Idee wesentlich besser, als den verschwenderischen Vorschlag der SPD, dort eine U-Bahn zu bauen. Der Haken wäre allerdings, dass eine Verbindung in die Innenstadt deutlich wichtiger wäre, als entlang der M13 nach Lichtenberg und Friedrichshain, andererseits aber keine weitere Belastung der M4-Achse vertretbar erscheint. Daher wäre es wohl doch besser, diesen Verkehr über die Prenzlauer Allee zu führen. Die Strecke der Linie 12 zu nutzen, führt auch nur auf großem Umweg zur Innenstadt.

    Denkbar wäre es natürlich, einen Teil der M4-Züge über die Prenzlauer Allee zu leiten und dadurch Kapazitäten auf der Greifwalder Straße frei zu bekommen.

    Wieso du allerdings den Pasedagplatz als Endstelle eventuell ganz aufgeben würdest, verstehe ich nicht. Soll da nicht auch weiterhin die 27 hinfahren?

    1. Ich will doch die M2 Anbindung gar nicht aufgeben. Daher verstehe ich gerade deinen Einwand nicht.

      Nein wäre es nicht, da der dichte Takt ja bis zum Ende in der HVZ gefahren wird. Daher geht das nur über ein Zusatzangebot an der Stelle.

      Ich sehe auch das Problem bei der 12 als nicht gegeben an, weil da werden ja nicht zusätzliche Takte entlang der M4 Trasse angeboten, sondern nur die 12 umgelegt.

      Habe ich doch gar nicht gesagt. Für die 12 wird diese aufgegeben. Von der 27 war gar nicht die Rede!

      1. Mal so als Idee, warum ich die M13 Variante interessant finde:

        Die Linie wird im 10 min Takt von S Blankenburg bis Blockdammweg geführt. So verdichtet sie die M13 ab Weißensee bis zur Sonntagsstraße zu einem 5 min Takt. Ab da geht es dann in die Neubaustrecke der 21 und endet in dem Neubaugebiet, der momentan eine schlechte nördliche Anbindung hat. Zudem werden entlang der Strecke sehr viele andere Linien erreicht, die so zum Arbeitsplatz führen. Immer nur über den Alex zu fahren, ist nicht das wahre. Zudem wäre die M4 ja erreicht und auf die muss man nicht lange warten, weshalb der Umstieg nicht viel Zeit kostet.

        Für die 16 kann man dann einen anderen Endpunkt suchen (z.B. Jahn-Sportpark).

    1. Ähm habe ich in der Beschreibung doch getan. Dort ist die Idee zur M2 verlinkt.

      Aber by the way: Ein Ortsfremder soll sich auch nicht zur Feinerschließung äußern, da er die Begebenheiten gar nicht kennt. Der kann nur auf grobe Mängel eingehen, egal was ich da verlinke. Ich mische mich ja auch nicht in anderen Städten ein als Berlin, weil ich eben bis auf Cottbus keine so gut kenne, dass ich dazu eine Meinung haben könnte.

      1. Nee, ich meinte die offizielle M2-Planung, die auch bereits beschlossen wurde. Dein verlinkter Vorschlag weicht deutlich davon ab, so dass dieser Vorschlag hier an die offizielle Planung angepasst werden sollte. Sonst wäre alle Müh vergebens.
        Und bitte klarstellen, ob offiziell Wohnungsbau geplant ist, oder ob das Deine Idee ist. Letzteres ist eigentlich nicht erlaubt hier.

        1. Nope beschlossen ist sie nicht. Das war eine Voruntersuchung, woraus eine Variante entstanden ist. Diese ist aber noch lange nicht in einen PFB gegossen worden, weshalb da erstmal abwarten und Tee trinken ist. Ich bezweifle beispielsweise die Route durch die Kleingärten. Da glaube ich wirklich noch nicht dran. Allerdings wäre auch diese Variante mit meiner Idee hier kombinierbar.

          Man kann auch letzteres anbringen, denn es gibt ganz klar Potentialflächen. Man muss es eben nur kenntlich machen. Und nur mal so: Es steht ja noch nicht mal genau fest, wie viele Wohnungen es wirklich werden. Es wurde schon stark reduziert und wenn es nach den Anwohnern ginge, wären es noch weniger. Also warten wir auch das mal ab, was der Senat dann in der nächsten Amtsperiode beschließen wird.

      2. Selbstverständlich dürfen sich auch Ortsfremde äußern, wenn sie offensichtliche Fehler oder Unklarheiten erkennen, auch zur Feinerschließung! Eine gewisse Ortskunde ist zudem auch aus der Ferne leicht mittels Luftbildern und Streetview zu erlangen. Es ist Sinn von Linie Plus, dass über Vorschläge diskutiert werden kann, daher sollte es selbstverständlich sein, Informationen, auf die man sich bezieht, auch zu verlinken, damit sie allen zur Verfügung stehen.

        @Krake: Vielen Dank, für den Link, den uns Daniel vorenthalten wollte. Die offiziellen Planungen zum Wohnungsbau beziehen sich meines Wissens nur auf einen kleinen Teil im Blankenburger Süden, während ein großer Teil von Daniels Strecke auch nach offiziellen Planungen durch unbebautes Gebiet führen würde. Wo welche Bebauung geplant ist, geht aus dem Flächennutzungsplan hervor. Von daher halte ich die offizielle Planung mit der M2-Verlängerung für besser, auch wenn man im Detail nicht andere Lösungen finden sollte. So erscheint mir tatsächlich eine Führung, wie bei Daniel, über die Bahnhofstraße in Blankenburg, statt durch die Kleingärten, besser.

        1. Das sehe ich anders. Du kriegst zwar ein Gefühl für die Gegend, wenn man sich Google Maps anguckt, aber dir bleiben viele Problemstellungen unbeantwortet. Woher soll ein Ortsfremder z.B. wissen, dass es sich in der Bahnhofsstraße immer staut und der Senat deswegen dort nicht lang will? Woher soll ein Ortsfremder weitergehende Planungen kennen, wie z.B. den Wohnungsbau in Karow und Buch? Das kannst du nicht alles in eine Beschreibung packen. Daher kann der sich zwar gerne dazu äußern, aber eher zu prinzipiellen Fehlern. Sich aber über Details zu unterhalten, wenn ich mich da nicht auskenne, erachte ich für unsinnig. Muss aber jeder für sich selbst beurteilen. Ich lasse es jedenfalls bleiben.

          Der Flächennutzungsplan widerspricht aber dem offiziellen Plan für das Gebiet. Was soll ich da also verlinken? 2 offizielle Links, die sich widersprechen? https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/blankenburger-sueden/de/strukturnutzung.shtml

          Daher mal abwarten, was Anwohnerproteste und Klagen gegen die derzeitige Vorzugsvariante noch für Veränderungen bringen. Ich habe meine Idee hier eingestreut und nicht die offiziellen Planungen, weil hier noch nicht mal der Schritt gegangen ist, dass man den Planfeststellungsbeschluss vorbereitet. Man sollte sich schon auf was feststehendes berufen.
          Ich ergänze trotzdem nochmal: Auch mit der Vorzugsvariante wäre meine Idee umsetzbar.

          By the way: In meiner Beschreibung steht etwas von Potentialstrecke. Das bedeutet doch, dass hier was entstehen kann, weil Freiflächen vorhanden sind. Ich persönlich denke, dass vor allem der Bereich entlang des Blankenburger Pflasterweges noch weitere Bebauung erfahren wird. Auch eine Ausdehnung der Stadtrandsiedlung Malchow entlang der Ortnisstraße finde ich auch nicht abwegig. Wenn ich den Link finden sollte, packe ich den auch noch dazu, denn ich habe mal gelesen, dass auch das Gebiet nördlich der Darßer Straße zukünftig bebaut werden soll. Auch dafür wäre die Straßenbahn ideal!

  2. By the way: Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Strecke bis französisch Buchholz verlängert wird. Allerdings dann nicht mit der 12, sondern der Linie die die M13 verdichten würde. So würde man Nord-Pankow auch besser an Ost-Berlin anschließen.

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