B: Straßenbahnteilnetz Köpenick

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag dreht sich um die Neuordnung des Teilnetzes Köpenicks, bzw. um die Erweiterung.

Hierbei werden einige Neubaustrecken benötigt:
Straßenbahn nach Schöneiche
Straßenbahn nach S Schöneweide
Straßenbahn nach U Elsterwerdaer Platz
Ostumfahrung Altstadt Köpenick

Köpenick wächst derzeit massiv, weshalb hier auch der ÖPNV mitwachsen muss. Damit dies geschieht, kann man zwar auch einfach vorhandene Takte verdichten, aber ich will einen anderen Weg gehen. Daher der Vorschlag um dies aufzuzeigen. Ich gebe jeweils nur die Teilstrecken der Linien an.

M65: … S Spindlersfeld – Wendenschloßstr. – Salvador-Allende-Straße – Müggelschlößschenweg

Diese Linie resultiert aus der Umstellung von 165 und N65 zum M65. Die Linie fährt im 10 min Takt.

19: … – Gehsener Str. – S Köpenick

Neue Linie die in diesem Bereich nur im 20 min Takt verkehrt.

27: … – Alte Försterei – Altstadt Köpenick – Pablo-Neruda-Straße – Mügelschlößchenweg

Die Strecke wird über eine Neubaustrecke in der Pablo-Neruda-Straße geführt und soll in einem 10 min Takt verkehren.

60: verkehrt wie bisher, nur jetzt im 10 min Takt

61: verkehrt wie bisher

62: verkehrt wie bisher

63: verkehrt wie bisher, bloß Verlängerung bis S Mahlsdorf

64: … – Gehsener Str. – S Köpenick – Altstadt Köpenick – Glienicker Str. – …

Neue Linie die im Rahmen meiner Verbindung durch den ost der Stadt entsteht. Diese Linie verkehr von S Köpenick bis nach Schönefeld im 10 min Takt und wird in den Randzeiten auf 20 min reduziert.

67: … – Alte Försterei – Altstadt Köpenick – Müggelheimer Str. – Müggelheim/Dorf

Die Linie wird verlängert. Der 20 min Takt bleibt in diesem Bereich bestehen. Zwischen dem Krankenhaus und der neuen Endstelle wird nur zu den selben Zeiten gefahren, wie der heutige 169er einen 10 min Takt fährt. Ansonsten wird dort geendet, wo jetzt auch die Wendeschleife ist.

68: verkehrt wie bisher

69: Mahlsdorf-Süd – S Köpenick – Seelenbinder Str. – Salvador-Allende-Straße – Müggelheim/Dorf

Völlig neue Straßenbahnlinie, die den 169er zusammen mit anderen Linien ersetzt. Diese verkehrt im 20 min Takt durchgehend. Der Abschnitt im Wald sieht erstmal wie Verschwendung aus. Aber hier ist auch noch nicht viel geschehen. So gibt es derzeit nur am nördlichen Ufer ein Strandbad und man könnte hier auch Wassersport ansiedeln. Zusätzlich ließe sich das ganze noch weiter als Naherholungsgebiet fördern und auch die Region rund um den Teufelssee besser erschließen lassen. Durch die 2. Linie gibt es dann auch andere Direktverbindungen, als nur von S Köpenick aus kommend.

88: … – S Friedrichshagen – Bölschestraße – Salvador-Allende-Brücke – Wendenschloßstraße – S Spindlersfeld

Diese Linie wird komplett auf Normalspur umgebaut und so ins Netz eingebunden. Sie fährt im 20 min Takt und bildet mit der 61 einen 10 min Takt zwischen S Friedrichshagen bis Salvador-Allende-Brücke. So wird in der Bölschestraße dann ein 5 min Takt angeboten.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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32 Kommentare zu “B: Straßenbahnteilnetz Köpenick

  1. Guck Dir mal Deinen Vorschlag genauer an…, es fehlen zwei Dinge…, zum einen bedenkst Du nicht die Eingleisigkeit in der Dörpfeldstraße, zum anderen auch nicht die Eingleisigkeit in Mahlsdorf…

    Auch die Linie 88, bisher Schmalspur und zum großen Teil eingleisig…, kannst Du so nicht einbinden…, aber die Trasse nach Woltersdorf lässt Du aussen vor…, diese ist normalspurig, und könnte, ob der vielen Ausweichen…, in einem 20 min. Takt verkehren…, es fehlt nur das Stück zwischen der Waldschänke bis zum Bahnhof Rahnsdorf…

    1. Die Strecke nach Mahlsdorf soll ab 2023 zweigleisig ausgebaut werden, ich denke mal, daher hat er das hier aufgeführt. Ist ja auch offiziell so geplant, die Linie 63 bis dahin u führen, um einen durchgehenden 10-Minuten-Takt anbieten zu können.

      1. Danke rororororo für die Klarstellung. Das habe ich logischerweise unterstellt. Anscheinend kannte er die Pläne nicht.

        Plane ich den mehr Verkehr in der Dörpfeldstraße als heute? Weder die 61, noch die 63 würde ich im Takt verdichten. Daher kann ich nicht nachvollziehen was du mit deiner Aussage genau aussagen willst.

        Zur 88 habe ich in der Beschreibung auch was geschrieben. Hast du diese nicht gelesen?

        Ich habe mich mit dem Orstkern beschäftigt und nicht mit den Randgebieten. Ich glaube das sollte klar sein. Zudem würde man die von Waltersdorf kommende Straßenbahn nur bis zur jetzigen 61 verlängern, weil diese eben in Richtung Erkner verlängert werden würde. Die 87 würde einfach zu sehr direkt neben der S-Bahn laufen ohne wirklich große Potentiale anzubinden.

  2. Hab da mal ein paar Fragen:

    Du hast ja zum einen ja eigentlich nur alle Busstrecken in Straßenbahnen umgewandelt, also 1:1 die Linienführungen. Teilweise sind das ja Strecken, wo nur kurze Eindecker alle 10-20 Minuten verkehren. Und dann auch noch teilweise parallel zu bestehenden Straßenbahnstrecken. Und warum dann genau in der Friedrichshagener Straße nicht? Wie würdest du die Buslinien führen bzw. die Bedienung dieser Abschnitte sicher stellen?

    Straßenbahnen, die 1:1 Buslinien ersetzen, machen v.a. bei starker Auslastung Sinn (z.B. M41, M48, etc.), aber doch nicht bei so „kleinen“ Kiezlinien, die nur begrenzt überregionale Aufgaben erfüllen, da müsste man eher ein sinnvolles Bündelungskonzept (Buslinien auf Straßenbahn als Zubringer ausrichten, ggf. Ergänzungsverkehre) sich überlegen.

    Und nach Müggelheim 5km Neubaustrecke zu errichten für 1 Halt, das ist jenseits von jeder Wirtschaftlichkeit. In Müggelheim besteht ja aktuell Anschluss von einem Kleinbus alle 20-30 Minuten, und die Busse heute im 10min-Takt sind so gut wie nie voll (außer ggf. im Ausflugsverkehr).

    „So gibt es derzeit nur am nördlichen Ufer ein Strandbad und man könnte hier auch Wassersport ansiedeln. Zusätzlich ließe sich das ganze noch weiter als Naherholungsgebiet fördern und auch die Region rund um den Teufelssee besser erschließen lassen.“

    Macht aber der Bus 169 eigentlich auch, und mit dem erreicht man auch alle 10min den S Köpenick, während bei dir es ja jeweils 20min alternierend nach Oberschöneweide und S Köpenick geht. Wahrscheinlich für die Bedienung von Müggelheim sogar eine Verschlechterung, zumindest im Ausflugs- und Pendlerverkehr. Achja, und der Müggelheimer Damm ist jetzt auch nicht so krass stauanfällig, als dass da der Busverkehr völlig unzuverlässig wäre.

    1. Nein ich habe nicht alle Buslinien 1 zu 1 ersetzt. Eigentlich trifft das nur auf den 165er zu. Der 169er wird durch 2 Straßenbahnlinien ersetzt, die aber auch nicht den Streckenverlauf haben wie der Bus derzeit. Der X69 würde ja wegfallen, wie in der einen Idee beschrieben (ich soll ja laut Regeln im Netzvorschlag nicht auf genau solche feinheiten eingehen). Der 269er bleibt so bestehen wie bisher. Nur beim 162/164 ist mir noch keine konkrete Lösung in den Kopf gekommen, weshalb ich die auch erstmal so bestehen lassen würde.

      Ist hier ja auch nicht der Fall. Nur der 165er wird 1 zu 1 ersetzt.

      Dazu habe ich mich ja geäußert. Ich sehe dort erhebliches Entwicklungspotential im Bereich Naherholung. Die Auslastung wird aber in der Tat nicht die höchste sein, weshalb ich ja auch was zur Schwächung geschrieben habe, sprich das nur in der HVZ und vlt. noch in der NVZ dort eein 10 min Takt herrscht. Ansonsten nur alle 20 min.

      Sehe ich nicht so. Am S Köpenick werden nur S3 Fahrgäste angebunden. Dort muss ich ja auch erstmal hinkommen. In Schöneweide erhalte ich viel mehr verschiedene Anschlüsse. Deswegen die Teilung.

      1. „Die Auslastung wird aber in der Tat nicht die höchste sein, weshalb ich ja auch was zur Schwächung geschrieben habe, sprich das nur in der HVZ und vlt. noch in der NVZ dort eein 10 min Takt herrscht. Ansonsten nur alle 20 min.“

        Aber das ist doch noch absurder, 5km Neubaustrecke für einen 20min Takt in der NVZ. Warum dann nicht wie in meinem Vorschlag die Linie 269, die du ja sowieso brauchst für die Bedienung des Friedrichshagener Straße, nach Müggelheim durchbinden? Sehe nicht die Vorteile ggü. der Straßenbahn für den Freizeitverkehr (Busverkehr ist auf dem Müggelheimer Damm ebenso schnell, erreicht auch den im Freizeitverkehr ziemlich wichtigen nördl. Teil von Müggelheim -> kleiner Müggelsee, Fähre Rahnsdorf, Flexibilität).

        1. Ich habe nicht geschrieben, dass in der NVZ kein 10 min Takt gefahren wird. Jetzt verdrehe mir bitte nicht die Wörter die ich geschrieben habe. Aber warum ich nicht den 269er dort haben will ist eigentlich klar. Die Strecke wird im 10 min Takt bedient. Da müsstest du diesen also verdichten, ab wenigstens S Köpenick. Damit habe ich dann auch wieder nichts gewonnen. Dann kannst du die Straßenbahnlinie als Ostumfahrung bleiben lassen und dann wird die Führung der 88 auch wieder unrentabler, weil nur für die eine Brücke gebaut werden muss.

  3. – Ich finde es unverhältnismäßig, die SRS auf Normalspur umzubauen. Da reden wir nicht nur über 25-30 km Gleis, sondern auch über neue Fahrzeuge plus Betriebshof, eventuell auch Signale, Masten und Haltestellen. Und das für die wenigen Fahrgäste, die davon profitieren. Warum führst Du nicht die 61 über die Wendenschloßstr? Aber selbst wenn die SRS unbedingt verlängert werden müsste, wäre es immer noch sinnvoller, von Spindlersfeld bis Friedrichshagen Dreischienengleise zu verlegen.

    – Obwohl du hunderte Kilometer Schienen verbaust, die woanders sinnvoller eingesetzt werden könnten, lässt du die Friedrichshagener Str. aus. Wegen der fehlenden 1200 Meter muss weiterhin Buslinie 269 verkehren, auf Bahnhofstr. und im Allendeviertel dann parallel zur Straßenbahn. Wieder Steuergeldverschwendung.

    1. Wie das kostengünstiger zu machen wäre, habe ich auch beschrieben. Daher nochmal: Irgendwann muss die Strecke auch mal saniert werden. Wenn dass der Fall ist, tauscht man nicht nur die Gleise aus, sondern bessert auch das Fundament nach, bzw. setzt das neu. Genau hier kann man die Spurweite vergrößern, ohne das wirklich entscheidende Mehrkosten entstehen. Haltestellen müssen auch nicht angepasst werden, ebenso keine Signale oder Masten, denn die Fahrzeuge werden ja nicht breiter. Während der Umbauarbeiten kann man auch Drehgestelle austauschen. Der Betriebshof wird dann eh nicht mehr notwendig sein, da man die Synergien mit der BVG nutzen würde.

      Naja dann würde ja die Strecke durch die Seleenbinderstraße unterbedient werden. Dann müsste die 88 ja da lang fahren. Da ist mir der kurze Weg für die 88 lieber, weil man ja so schneller am Südring ist (also über die S-Bahn in Spindlersfeld).

      Hunderte Kilometer? Ich habe hier recht wenig Neubaustrecke vorgeschlagen. Oder meinst du das generell? Der 269er ist einfach keine Linie die man umstellen muss. Zudem wäre das ein Linienbruch, denn bis S Köpnick müsste die aus Kaulsdorf eh geführt werden. Daher ist das schon richtig, dass das Gebiet dort oben an die anderen Straßenbahnlinien angeschlossen bleibt.

      Aber da du mir das Kostenargument gerade gebracht hast. Was war das nochmal bei deiner U9 Verlängerung? Da verbaust du deutlichst mehr Geld, als was hier für den gesamten Plan notwendig wäre.

  4. Nochmals…, die S Bahn in Spindlersfeld fährt zum großen Teil bei Störungen nur bis Schöneweide…, diese Trasse kann man zweigleisig als Strassenbahn besser betreiben…, auch hierzu habe ich bereits was geschrieben…

    – Schlossplatz Köpenick – Köllnischer Platz – Spindlersfeld – Bruno Bürgel Weg- Schnellerstraße – S Schöneweide

    1. Wird auf Störungen geplant? Nein. Es sollte eher daran geabreitet werden, dass diese Linie nicht mehr zurückgezogen wird.

      Eine Straßenbahn entlang dieser Strecke halt ich für Murks. Die verfehlt die Wohngebiete und der 165er müsste weiter bedient werden. Daher bin ich für den M65 als Straßenbahn und sogar für einen 10 min Takt der S-Bahn bis Altstadt Köpenick.

      1. Hallo Daniel,

        darf ich Dir mal schreiben, dass die Trasse der S Bahn genau das Viertel durchschneidet??? Der Bus bisher aber am Waldrand fährt??? Was spricht denn Deiner Meinung nach dagegen, die jetzige Trasse für die Strassenbahn zu nutzen???
        Schau Dir mal die Gegend genauer an…, dann kannst Du mich, der jahrelang am Bruno Bürgel Weg gearbeitet hat, verstehen…

        1. Das ist recht einfach erklärt. Nehmen wir mal die Haltestelle Friedlander Straße. Von dort bis zur S-Bahntrasse sind es 366 m. Das ist schon ein ganz schönes Stück. Alle die südlich davon leben, haben es dann noch weiter. Auch von der Bärenlauchstraße wäre das eine zusätzliche Distanz von 160 m. Hinzu kommt die längere Fahrzeit nach Schöneweide und zusätzlich die längere Fahrzeit zum Südring. Das sind Nachteile die unnötig sind.

          Und langfristig sollte man sich die Option offen halten bis in die Altstadt zu verlängern und einen 10 min Takt zu fahren.

          1. „Nehmen wir mal die Haltestelle Friedlander Straße. Von dort bis zur S-Bahntrasse sind es 366 m. Das ist schon ein ganz schönes Stück.“

            Das Gebiet dort hat eine Bevölkerungsdichte von rund 3000 EW pro km² (kann man sich aus dem fis-broker ziehen), im aktuellen NVP ist das eine Siedlungsfläche geringer Nutzungsdichte (Tabelle 6 auf Seite 120), und daraus lässt sich ein Zielwert des Erschließungsstandarts von 400 Meter ablesen, Tolerenzbereich sogar 500 Meter, welcher für 80-95% der Bevölkerung gelten soll. Da für die weiter südlich liegenden Siedlungen die Strecke nach Adlershof ebenso in unter 500m erreichbar ist, sehe ich die Erschließungsstandards überzeugt nicht gefährdet, falls die Haltestelle aufgegeben wird.

            Und bevor die Diskussion zu den Standards aufkommt: Diese sind Richtwerte, welche den finanziellen Aufwand für den ÖPNV-Verkehr in ein gesundes Verhältnis zu der Bedienungsqualität stellen sollen.

            1. Man hat in den letzten Jahren rund um den Bahnhof Oberspree viel gebaut…, und zwar in Richtung Wasser…, also oberhalb entlang der Oberspreestrasse. Dort sind die Menschen, die jetzt teilweise gezwungen sind, in Schöneweide den Zug zu wechseln. Menschen, die zum Krankenhaus Köpenick müssen, fahren derzeit mit dem Bus 165, und zwar nicht zum Südeingang, sondern zum Eingang der Rettungsstelle im Müggelschlösschenweg. Als Tramstrecke, mit zwei Haltepunkten zwischen Oberspree und Spindlersfeld, sowie der Auflassung der Bahnübergänge Schnellerstrasse und Friedlanderstrasse, kommen die Menschen besser zum Krankenhaus, in die Altstadt Köpenick und auch nach Treptow ist es nicht weiter…, auch wenn man hier einmal in Schöneweide umsteigen muss. Die Tram braucht eventuell 7 – 9 Minuten nach Schöneweide…, die S Bahn derzeit 3 Minuten…, Umsteigevorgang 5 Minuten auf den Folgezug nicht mitgerechnet.Bleibt Summa summarum dieselbe Fahrzeit in meinen Augen.

              Meine Frage ist deshalb, wie möchtest Du denn eine S Bahn zum Schloßplatz Köpenick bringen, die jetzige Strassenverbindung ist schon nicht optimal, zumal die Brücken von der Köllnischen Vorstadt auch nicht die Tragfähigkeit haben, um eine schwere S Bahn noch aufzunehmen…, den Schlossplatz zu untertunneln fände ich nicht gerade prickelnd, zumal Du während der Bauphase dan auch keine Strassenbahnen fahren lassen könntest, und die Altstadt dann nach Westen hin zur Insel würde…

              1. @amadeo:

                von der Friedlander Straße sind es über 360 m zur S-Bahntrasse und über 590 m zum nächsten Verkehrsmittel, was die Straßenbahn wäre. Da diese noch zusätzlich hinter der Straße und den Bahngleisen verläuft, ist der Zugang nochmal erschwert. Das Gebiet wird also de facto abghängt, bzw. massiv verschlechtert. So kommt man nicht gegen den Autoverkehr an, wenn man den Leuten den ÖPNV wegnimmt und sie zum laufen zwingt. Man darf nicht vergessen, dass nicht alle jung und gesund sind und die zusätzlichen 360 m ohne Probleme schaffen kann. Das ist mir viel zu einseitig gedacht.

                Aber nochmal. Wenn in Köpenick weiterhin so viel gebaut wird, kann es sehr gut sein, dass man den Spindlersfelder Ast doch für einen 10 min Takt ausbaut. Es fängt ja schon dabei an, dass Union ein 40.000er Stadion plant und ohne diese Strecke noch mehr Probleme kriegen wird. Die Straßenbahn schafft das nicht. Ich sehe da eher die Frage, warum verlängert man die Strecke nicht um wenigstens eine Station, sodass alle Straßenbahnlinien angeschlossen sind. Dann gibt es einen viel größeren verkehrlichen Nutzen für die Strecke, auch wenn das nicht ganz billig zu bauen geht. Dafür sparen die Menschen aber gerade in Richtung Südring Zeit.

                @ RolliBerlin:

                Sie werden weiterhin gezwungen den Zug zu wechseln. Im Gegenteil: Heute können sie auf dem Bahnsteig bleiben und mit der Straßenbahn müssen sie laufen, bzw. den Fahrstuhl nutzen. Zudem entfällt für einige die Direktverbindung zum Südring. Klar streicht man die Verbindung im Störungsfall am ehesten zusammen. Aber dann sollte man vlt. daran mal gehen, dass das eben nicht mehr notwendig ist.

                Aber mal ein paar Zahlen: Spindlersfeld-Neukölln gibt es heute als Direktverbindung mit 17 min Fahrzeit. Spindlersfeld-Ostkreuz gibt es mit 20 min Fahrzeit, wobei 3 min Umstiegszeit sind. Warum sollte ich da jetzt die Fahrzeit verlängern und das umsteigen noch schlechter machen? Dann lieber daran arbeiten, dass die Strecke attraktiver wird, sprich über eine Verlängerung um wenigstens eine Station diskutieren.

                Ja die Strecke wäre dann im Tunnel. Da muss auch keine Straßenbahn gesperrt werden. Man könnte diese für die Bauphase problemlos zur Bushaltestelle verlegen. Man hat dann die Einschränkungen eher beim MIV. Da man mit einer TBM bohren kann, muss auch nichts überirdisch geändert werden. Die Bahn wäre ja schon beim heutigen Bahnhof Spindlersfeld unterirdisch und dort gräbt sich dann die TBM weiter.

    2. @RolliBerlin
      Du kannst nicht die S47 abschaffen. Sie ist eine schnelle und wichtige Verbindung von Berlin nach Köpenick, vor allem in die wachsenden südlichen Ortsteile. Sie hat noch viel Potential, wenn der Bahnhof Spindlersfeld besser in Richtung Ost und Südost angebunden würde. Alles auf den Bahnhof Köpenick zu lasten, macht den ÖPNV störanfällig.
      Und wer sagt, dass man S47 und Straßenbahn nicht parallel betreiben kann?

          1. Deine Strecke ist von Bruno-Bürgel-Weg/Oberspreestraße bis Ottomar-Geschke-Straße/Oberspreestraße 2,35 km und der direkte Weg ist ca. 2,09 km lang. Also 250 m mehr. Zudem ist deine Strecke nur eingleisig und somit auch ungeeignet für einen 10 min Takt. Hinzu kann noch kommen, dass die Brücke des BAR und der Spindlersfelder Str. nicht die ausreichende Höhe haben, damit die Straßenbahn durchpsst. Auch die Breite könnte kritisch werden, da du aufgrund der unterschiedlichen Stromsystem schon ein etwas höheren Gleismittenabstand haben musst.

            Eine Kreuzung zwischen Straßenbahn und S-Bahn ist baulich kein Thema und nicht wirklich teuer. Nur das EBA wird hier Einwände haben. Wenn man aber die S-Bahn verlängern wollen würde, so wie es bei dir auch anklang, müsste man sowieso auf einen 10 min Takt gehen und dann brauchst du einen Ausbau der Strecke. Somit könntest du hier die S-Bahn in die Troglage bringen, da du sowieso später in eine Tunnellage kommen musst. Theoretisch kannst du dann auch einen Deckel drauf machen und die Flächen oberirdisch anders nutzen (z.B. als Radweg von der Spindlersfelder Str.).

            Was man noch zusätzlich untersuchen muss, ist ob die Gleise der S-Bahn überhaupt so liegen bleiben können, wenn die Straßenbahn nördlich dazu kommen soll. Ich würde behaupten nein, denn dort stehen Gebäude, unter anderem eine Industriehalle hinter der Kurve beim Bahnhof Oberspree. Auch willst du am Bahnhof Oberspree Menschen aus ihren Kleingärten holen, was nicht auf Gegenliebe stoßen wird. Daher nein zu deinem Plan.

            1. Ich habe weder geschrieben noch angedeutet, dass ich die S47 verlängern möchte. Unterlass bitte diese Unterstellungen. In meinem Vorschlag geht es ja gerade darum, die Verbindung Schöneweide – Köpenick zu verbessern, ohne die S47 teuer zu verlängern. Im Gegensatz zur Dir denke ich immer auch an die Kosten. Wieviele Kleingärten müssten für deinen Trog weichen? Du mäkelst bei Anderen rum, und machst es selbst nur schlimmer.

              1. Habe ich das behauptet? Nein habe ich nicht. Du solltest vlt. nochmal lesen was dort steht!

                Und du achtest eben nicht auf die Kosten. Deine Straßenbahnstrecke ist wesentlich teurer als meine. Zudem ist sie für ein 10 min Takt ungeeignet und verschlechtert für einige Anwohner die Anbindung nach Köpenick und Schöneweide. Daran denkst du überhaupt nicht! Zudem willst du einige Kleingärten ebenso streichen. bei mir wäre eine Deckelung des Troges möglich und darauf können dann die Kleingärten wieder aufgebaut werden und zusätzlich ein Radweg gebaut werden. Also eine Win-Win-Situation.

                Und wie sehr du an die Kosten denkst, hat man bei deinem U9 Vorschlag gesehen. Also komm hier nicht mit solchen Pöbeleien um die Ecke. Die helfen Niemanden weiter. Schon gar nicht, wenn man selber viel schlimmer ist, als was man anderen vorwirft.

                1. Du hast geschrieben

                  „Wenn man aber die S-Bahn verlängern wollen würde, so wie es bei dir auch anklang,“

                  und damit ein Falschzitat begangen.

                  „bei mir wäre eine Deckelung des Troges möglich und darauf können dann die Kleingärten wieder aufgebaut werden und zusätzlich ein Radweg gebaut werden.“

                  Wären aber ziemlich teure und triste Kleingärten, so ganz ohne Bäume und andere Tiefwurzler.

                  „Und wie sehr du an die Kosten denkst, hat man bei deinem U9 Vorschlag gesehen.“

                  Du willst die U9 über Marienfelde bis S Buckower Chaussee verlängern, und noch viel mehr Geld verbauen. Wer anderen einen Trog baut, fällt selbst hinein.

                  1. Stimmt. Dann lies dir aber dein Text durch. Da hast du von Potential der Strecke gesprochen. Was soll das sonst heißen? Du kannst da nichts ändern ohne eine Verlängerung. Das sollte dir auch klar sein.

                    Es gibt sogar Bäume auf Hochhäusern … du solltest es dich mal mit möglicher Bepflanzung auseinander setzen. Aber ignoriere ruhig weiterhin, dass für deine Idee ebenso Kleingärten wegfallen.

                    Du verstehst es einfach nicht! Deine Idee erschließt nichts mehr, sondern verschlechtert die Verbindung in die Innenstadt. Meine Idee ersetzt Busverkehrsleistung und bindet die Menschen schneller in Richtung City West an. Das sind meilenweite Unterscheide!

                2. Halten wir mal den Kosten Nutzen Faktor uns vor Augen. Oberspree bräüchte bei Verlängerung der S Bahn in die Altstadt Köpenick das zweite Gleis, damit dort die Züge warten können. dann müsste die Zuwegung zum Bahnsteig neu geregelt werden, da es ja dann ein Inselbahnsteig wieder ist…

                  Das dürfte um die 1,5 Millionen € verschlingen.

                  Personale bei der Verlängerung der Strecke in die Altstadt bei einem Umlauf mehr sind auch nicht zu verachten, sowie einen S Bahnzug mehr…

                  Dann senkt sich die S Bahn also in einen Tunnel ab, der eine Länge von ca. 2,4 km haben dürfte. der km Tunnelbau kostet ca. 15 Mio., kommen also 30 Millionen € zusammen.

                  Klar bist Du mit einer S Bahn schneller, aber definitiv weitaus teurer unterwegs. Dann hast Du aber auch größere Halteabstände wie bei einer vergleichbaren ebenerdigen Tramtrasse, wo die Bahnen auch mit 60 kmh unterwegs sind. Die Kosten für eine Strassenbahn belaufen sich auf diesem Ast in etwa bei 8 km Strecke in etwa bei 24 Mio. €. Was wäre also günstiger und effektiver umzusetzen????

                  Zweite Frage. Wo sollen denn die Züge aus Altstadt Köpenick hingeführt werden??? Denn bis Hermannstrasse erscheint mir als derzeitige Lösung nicht gerade effektiv.

                  Daher muss ich der S Bahntrasse einganz klares Nein geben. Diese Strecke wird aus diesen Gründen nämlich nicht mehr aufgeführt seit den 70er Jahren, denn die Planung aus 65 sah vor, die S Bahn bis zum Krankenhaus zu führen…

                  Weitere Abstände heisst auch weiter laufen, bei einer Tram, die in der Regel alle 700 m hält, hättest Du an der Johanna Tesch Str. und an der Ostritzer Strasse die Möglichkeit, in die Tram einzusteigen…

                  So sind die Fakten…

                  1. Halten wir fest: Meine Idee verschlechtert gar nichts zum Status Quo. Deine Tramidee verschlechtert für 2 Gebiete die Erschließung und verlängert Fahrzeiten. Zudem brauchst du eine 2 gleisige Tramtrasse für einen 10 min Takt, weshalb bei dir ebenso Kleingärten etc. entfallen müssen und man die beiden erwähnten Brücken evtl. aufweiten muss. Auch nicht billig. Komm mir also bitte nicht mit einer Kostenschätzung, die von vorne bis hinten falsch ist!

                    Es gäbe 2 Optionen für diese Züge. Entweder auf den Südring, wo es mehrere Endstellen gibt, bzw. man so wie in meiner Idee vorgeschlagen über HBF weiter zur Siemensstadt oder man führt diese Züge zur Warschauer oder Ostbahnhof.

  5. Am Schlossplatz Köpenick war geplant, die Strecke durch die Freiheit aufzulassen, das Gleis sollte nach Westen in die Rathausstrasse verlagert werden. Im gleichem Atemzuge soll auf der Müggelheimer Strasse das zweite Gleis kommen…, wann das passieren soll, weiss allein der Geier…

    Die Altstadt Köpenick mit seinen schon jetzt engen Strassen und Gassen wurde für den MIV zu großen Teilen gesperrt, dann macht es eigentlich Sinn, die Strecken auch komplett miteinander zu verbinden…

    Ebenso würde ich in der Dörpfeldstraße die Zweigleisigkeit herstellen, den MIV über den Glienicker Weg in die Wohngebiete einfädeln…

    Das würde die Strassenbahn weitaus zuverlässiger betreiben lassen…

  6. @ Daniel

    Wir reden hier von dem bereizs bestehendem Gleisplanum, welches zur Zeit die S Bahn nutzt…, ich hoffe doch sehr, dass Du dass weisst…

    Mein Vorschlag beruht darauf, dass Du genau diese Trasse für die Strassenbahn nutzen kannst…, um diese Gebiet zu erschließen.

    Du brauchst daher die Brücken in Spindlersfeld nicht aufweiten, denn die sind für 3 Gleise bislang ausgelegt. Und das Höhenniveau ist auch gegeben, denn dort waren auch Güterzüge unterwegs…

    Ich gebe Dir mal einen kleinen Denkanstoss, für die Streckenführung mit Haltestellen.

     

    – Köllnischer Platz – Spindlersfeld – Ostritzer Strasse – Johanna Tesch Str. – Bruno Bürgel Weg – Schnellerstr. -Schöneweide –

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