B: U9 Südverlängerung

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Beschreibung des Vorschlags

Hiermit schlage ich eine U9 Verlängerung über die bereits geplante Verlängerung (jedenfalls langfristig) zur Kirche in Lankwitz. Diese Verlängerung soll zu einem zukünftigen Regionalbahnhof an der Buckower Chaussee geführt werden.

Linienführung:

Abweichend von der Senatsplanung, möchte ich einen kleinen Schlenker zur derzeitigen Haltestelle Steglitzer Damm/Bismarckstraße machen. Dies hat den Hintergrund, dass dort auf den 181er getroffen wird. Weiter geht es quasi auf direktem Weg nach Lankwitz. Hier wird zwischendurch nochmal an der Siemensstraße gehalten und dann am Bahnhof Lankwitz selber. Von dort geht es weiter entlang des X83. Gehalten wird allerdings nach Lankwitz Kirche nur am Gemeindepark und an der Merchandstr. Um einen Umstieg zum M77 zu ermöglichen, wird in der Malteserstr. zusätzlich gehalten. Nun wären 2 Linienführungen denkbar. So könnte man über den Nahmitzer Damm führen und müsste dann wahrscheinlich eine zusätzliche Station einplanen, weil ansonsten die längere Strecke keinen Sinn macht. Ich hingegen habe den direkten Weg über Alt-Marienfelde gewählt. Dies ist zwar weniger gut für die Erschließung, hat aber einen Geschwindigkeitsvorteil. Warum ich das für nicht notwendig erachte, kommt bei der Busplanung zur Sprache.

Bei einer Verlängerung der U6 in Richtung Lichtenrade, wäre eine weitere Verlängerung der U9 zu einem Kreuzungsbahnhof denkbar. Dies wäre eine Station mit einer Streckenlänge von ungefähr 1,3 km. Die Feinerschließung wäre durch die M11 und 277er dann weiterhin gegeben und es wäre eine reine Netzverknüpfung um Umstiegszeiten zu reduzieren (Lichtenrade-Steglitz). [ich zeichne das aufgrund der eigentlichen Werte nicht ein]

Schnellbahnverkehr an der Buckower Straße:

Mit dem Wiederaufbau der Dresdener Bahn, sollen dort nicht nur alle Regional- und Fernbahnlinien fahren, sondern auch der Flughafenexpress, der bekanntlich alle 15 min fahren soll. Somit würden dort in einer Stunde 4 Züge in Richtung HBF und BER halten. Hinzu kommt der geplante RE 20 nach Cottbus. Auch würde der RE 5 auf diese Strecke verlegt werden. Dieser ist prinzipiell auch im 30 min Takt (zukünftig) geplant. So halten dort dann 7 Züge in der Stunde oder anders ausgedrückt ein Zug alle 8,6 min (im Schnitt). Hinzu kommt ein 10 min Takt mit der S2.

Busverkehr mit U9 Verlängerung:

Beginnen wir mal am Ende der vorgeschlagenen Verlängerung. Derzeit halten am Bahnhof Buckower Chaussee 5 Buslinien (M11, X11, 277, 710 und 711). Die beidenen Linien M11 und X11 werden zukünftig als Straßenbahn ausgeführt, weshalb hier auch durch den Schienenbonus von einem Fahrgastwachstum ausgegangen werden kann. Die restlichen 3 Linien bleiben so wie bisher.

Weiter geht es mit dem X83 der ja direkt ab dem Nahmitzer Damm nicht durch die U-Bahn ersetzt wird. Daher wird dieser zur Buckower Chaussee umgelegt. So bleibt die Verbindung nach Steglitz vorhanden und es tritt kein/kaum Zeitverlust ein. Es muss dann allerdings umgestiegen werden. Der Umstieg zur M11 ist natürlich noch weiterhin gegeben, weshalb es hier keine Einschränkungen gibt. Einzig der direkte Umstieg zum M77 fällt weg. Daher wäre zu untersuchen, wie viele Menschen wirklich diese Verbindung so nutzen und ob es dann Sinn macht den X83 über den 277er bis zum Bahnhof Marienfelde zu führen. Dann wäre nur das kurze Stück Waldsasser Str. – Marienfelde nur durch 2 fachen Umstieg zu erreichen. Vorteil der neuen Führung wäre eine schnellere Erschließung des Gewerbegebietes entlang der Motzener Str. Der Teil der Linie ab Steglitz wird in eine eigene Buslinie überführt. Denkbar wäre aber auch eine Verlängerung des 170ers oder einer Straßenbahnlinie die aus dem Osten kommen würde.

Der 283er bleibt bestehen wie bisher. Dadurch wird der Umstieg zum 181er gewahrt und auch die Feinerschließung des Gebietes ist so weiterhin abgedeckt.

Der 181er wird auch auf seiner alten Route bleiben und sorgt so auch weiter für eine Feinerschließung.

Der 187er bleibt auch unangetastet.

Der M82 wird bis zum Bahnhof Lankwitz zurückgezogen. Edit: Linienführung wird über die Birkbuschstraße geführt um zum Bahnhof Steglitz zu kommen.

Der 282er bleibt unberührt.

Der 284er wird ebenso bis zum Bahnhof Lankwitz zurückgezogen.

Der 380er bleibt wie bisher.

Somit werden auf der Strecke Steglitz-Lankwitz 24 Busse/h eingespart (in der HVZ). Auf der Strecke Lankwitz-Buckower Chaussee sind es immer noch 12 Busse/h (HVZ).

Vorteile:

– Massive Einsparungen im Busverkehr

– schnellere Verbindung von der S2 Süd in Richtung Steglitz

– schnellere Verbindung von Steglitz, S1 Nutzern und U9 Nutzern zum BER

– schnellere Verbindung M11 Ost mit Steglitz

– Kapazitätsausbau auf der Relation

– Senkung des Verkehrsaufkommens durch Einsparungen im Busverkehr

 

So fertig ?

Link zu meinen 3 Gesamtkonzepten:

Straßenbahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-strassenbahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/

U-Bahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-u-bahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/

S-Bahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-s-bahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/

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64 Kommentare zu “B: U9 Südverlängerung

  1. Bis Lankwitz ja, aber weiter? Der 181er wird doch erreicht, dafür braucht man keinen Schlenker und alle Fahrten der Buslinien M82 und X83 wird man auch nicht einstellen können. Am Bahnhof Lankwitz ist auch kein Platz für eine größere Busendstelle.

    1. https://extern.linieplus.de/proposal/b-busendstelle-s-bahnhof-lankwitz/ Für den 2. Teil habe ich dir mal eingezeichnet, wie ich mir das vorstelle.

      Der 181er wird vorher schon erreicht, das ist richtig. Allerdings wollte ich ja den Geschwindigkeitsvorteil nutzen, weshalb ich dort oben den Schlenker mitnehme. Allerdings ist die Ecke in der Tat diskusionswürdig und könnte auch so gestaltet werden, wie eigentlich vorgesehen.

       

  2. Ein interessanter Vorschlag. Abgesehen davon, dass ich den Ausbau der Straßenbahn auch in dieser Relation für zweckmäßiger halte, möchte ich doch mal von dieser U-Bahn ausgehen. Deine Anpassungen im Autobusnetz halte ich da aber für unwahrscheinlich. Da die U-Bahn erhebliche Kosten verursachen würde, müsste man sich darum bemühen im Autobusberieb möglichst viel einzusparen.

    Aus meiner Sicht könnte es sich dann folgendermaßen ändern:

    X83: wird zu 183, Naharijastraße – Motzener Straße weiter zum Bf. Buckower Chaussee

    M82: entfällt (Ersatz durch 181)

    181: Kilingerstraße – Halbauer Weg – weiter wie 187 – Lankwitz Kirche – weiter wie M82 – Waldsassener Straße (wegen der parallelen U-Bahn könnte der Takt in der Tautenburger Straße ja ausgedünnt werden)

    284: S Lichterfelde Süd – Lankwitz Kirche – weiter wie 283 – Daimlerstraße

    283: entfällt (Ersatz durch 284 ud 187)

    187: U Turmstraße – Leonoren- / Siemensstraße – weiter wie 283 – Rathaus Steglitz

    282: Dardanellenweg – Steglitzer Damm / Bismarckstraße – weiter wie 181 – U Walther-Schreiber-Platz

    285: Dahlem, Waldfriedhof – Rathaus Steglitz – weiter wie 282 – Breitenbachplatz

    170: Baumschulenstraße / Fähre – Rathaus Steglitz – weiter wie X83 – Königin-Luise-Straße / Clayallee

    Nur mit dem 380er bin ich mir nicht sicher. Da er nur zu HVZ fährt, kann er keine andere Strecke ersetzen. Vermutlich würde er entweder ganz gestrichen, verkürzt entlang des 186ers zum Rathaus Steglitz geführt, oder über Halskestraße und Steglitzer Damm zur S-Bahn geführt werden, wobei man letzteres noch als neue Verbindung und damit als Verbesserung verkaufen könnte.

    Damit wären die gesamte Albrechtstraße, die Leonorenstraße, der Kamenzer Damm westlich des Halbuaer Wegs und die Malteserstraße südlich der Belßstraße frei von Buslinien. Busspuren könnten entfällen und damit dem Individualverkehr wieder zur Verfügung stehen, die Erreichbarkeit des ÖPNV würde deutlich abnehmen.

     

      1. Oh, das ist ein Missverständnis. Ich will diese Änderung gar nicht vornehmen, ich wollte nur zeigen, welche massiven Änderungen dein U-Bahnvorschlag zur Folge haben könnte. Deshalb gehört das hier rein. 😉

  3. Kommt doch mal davon weg, dass heute noch für U-Bahnneubauten immer extrem eingespart werden muss. Natürlich kann man neue Verbindungen schaffen (181-West+282-Ost, 284-Süd+181-Ost oder 284-Süd+187-Ost), aber der M82er könnte durchaus (als 182er) alle 10 Minuten weiterhin zum Rathaus Steglitz fahren.

    1. Warum sollte er? Ich verstehe nicht, warum es hier Parallelverkehr geben muss, da man ja mit dem 181er auf die alte Strecke kommt und dort überall umsteigen kann. Nun wird eben nicht in Steglitz gebrochen, sondern in Lankwitz. Man könnte überlegen, dem 182er dann die Route entlang der Birkbuschstraße zu geben. So kommt man auch nach Steglitz und schafft keinen direkte Parallelverkehr. Man könnte auch überlegen dann einen X82 daraus zu machen, der dann eben seltener hält auf der neuen Route und somit sogar Zeit einspart oder gleich lässt. Aber eine direkte Führung wie bisher empfinde ich dann als überflüssig.

      1. Weil mit einem „Zwangsumstieg“ für kurze relativ Strecken (z.B. St. Marien-Krankenhaus – Rathaus Steglitz – Botanischer Garten/UdE) Fahrgäste vergrault und keinesfalls gewonnen werden. Verstärker ab Lankwitz sind ja davon ausgenommen. Die Buslinien auf der Steglitzer Schloßstraße stellt doch hier auch niemand in Frage.

        Wenn der X33er durch relativ unbebautes Gebiet ohne Anwohner parallel zur U7 fahren kann, dann können das erst recht Busse in der dicht bebauten Albrechtstraße zur U9. Gebrochener Verkehr würd nur Fahrgäste vergraulen.

                1. Deswegen ja X82!

                  Linienverlauf zwischen Steglitz und Lankwitz Kirche:

                  S+U Steglitz – Haydnstr. – Vionvillestr. – U Siemensstr. – S+U Lankwitz – U Lankwitz Kirche – Rest wie bisheriger M82

                  Strecke alte Linienführung (Lankwitz Kirche – Steglitz): 3,4 km

                  Strecke neue Linienführung: 3,7 km

                  Haltestellen alte Linienführung (inkl. Lankwitz Kirche): 11 Haltestellen

                  Haltestellen neue Linienführung: 6 Haltestellen

                  Daraus ergibt sich, dass der neue X82 wahrscheinlich schneller wäre als der alte M82. Diese 300 m „Umweg“ wäre also nicht relevant. Zudem gäbe es neue Direktverbindungen.

                  1. Es bleibt beim nein. Die Albrechtstraße ist wichtiger als die Birkbuschstraße und die dortigen Haltestellen werden ja nicht 1:1 von der U-Bahn übernommen.

                  2. Die Albrechtstraße hat aber durch den 181er eine Direktverbindung nach Lankwitz (an den jeweiligen Enden der Straße) und durch den 380 er direkt nach Steglitz. Auch ist die U-Bahn wie eingezeichnet am nördlichen Ende der Straße auch als Verbindung nach Steglitz und Lankwitz vorhanden. Es wird dort nur eine Direktverbindung genommen, falls man auf den Abschnitt des M82 südlich von Lankwitz Kirche möchte oder von dort in Bereich zwischen Siemensstr. und Steglitz auf der alten Route.

    1. Das ist aber nun mal offizieller Planungsstand. Auch sind 400 m zwischen den Stationen, weil ich die einmal westlich vom Bahnhof Lankwitz und östlich von der Kaiser-Wilhelm-Str. errichten würde. So sind die zwar trotzdem noch sehr nah, allerdings haben wir auch kürzere Abstände im U-Bahnnetz.

      1. Naja, Kudamm – Uhlandstraße sollte jetzt wirklich nicht der Benchmark für sinnvolle Stationsabstände in der U-Bahn sein. Und schon 400 m sind hart an der unteren Grenze.

        Nur weil die offiziellen Planungen von einer Station Lankwitz Kirche ausgehen, muss man sich ja auch nicht daran halten? Sollte diese Relation irgendwann in den offizielen Kanälen weiter nach ohen rücken und konkret verfolgt werden, wird man sich auch nicht sklavisch an irgenwelche Uralt-Linien in Flächennutzungsplänen halten.

        Ich würde Lankwitz Kirche streichen und deinen Halt „Am Gemeindepark“ an die Kreuzung Kamenzer Damm/Malteserstraße verlegen. Buslinien kann man immer verlegen, um bessere Anschlüsse zu haben – sich da an bestehende Linien zu halten, ist nicht immer zielführend. Und eine U-Bahn ist halt immer noch eine Schnellbahn, die gut Meter machen darf. Mit der langsamen Rückkehr der Straßenbahn in den Westen umso mehr – sonst macht man wieder den Fehler wie Hamburg, wo die U-Bahnen Haken und Ösen schlagen, weil drunter als Feinverteiler nur noch der Bus kommt.

        1. Das sehe ich durchaus ähnlich. Hier ist halt nur die Besonderheit, dass du weder den S-Bahnhof, noch den Verknüpfungspunkt mit dem 184er auslassen sollte. Wenn man darauf verzichten würde, würde man nur den Bahnhof nach Osten verschieben, aber keine einsparen. Daher wäre das zeitlich gesehen egal.

          Ich hab mich ja wie erwähnt nicht an den offiziellen Planungen gehalten. Daher ist meine Station auch nicht bei der Neue Filandstr. 😉

          Wie gerade erwähnt, würde eine Verschiebung aus meiner Sicht kein Verzicht auf eine andere Station bedeuten. Auch wenn die U-Bahn kein Feinerschließungsmittel sein kann, muss sie hier einen Bus ersetzen. Also sollte man nicht 1 km Abstand zwischen den Stationen haben, sondern doch eher so 600/700 m. Daher empfinde ich hier den Abstand als angebracht, weil man so die Buslinie halt als Umstiegsbeziehung mitnehmen kann. Ansonsten würde man darauf verzichten müssen.

          1. Hm.  Wäre es denn unzumutbar, die 184 durch die Bernkastler Straße zu verschwenken? Klar wären das ein paar Minuten Fahrzeit mehr, aber man hat dann einen gemeisamen S/U-Umstieg und erspart sich den Bahnhof Lankwitz Kirche.

            Welche Buslinie meinst du eigentlich? Sry, das ist mir jetzt im Wust nicht so ganz klar. X83 kann man ja so und so streichen. 181 und 283 würden sich auch mit einen Halt am Kamenzer Damm nicht viel nehmen.

            1. Ja wäre es. Das sind alles Anwohnerstraßen und du musst dann dort das Parken verbieten. Dass führt also zu neuen Problem und hilft nicht weiter. Der Fahrzeitverlust kommt dann natürlich on Top und verschlechtert die Situation für alle die durchfahren wollen.

              Ich meine den X83. Der wird ja im weiteren Verlauf ersetzt. Wenn ich also diese U-Bahnstation wie von die beschrieben versetzen würde, hättest du entweder nur die Merchandstr. als U-Bahnhof und hättest so eine Station gestrichen oder du musst auch den verlegen und somit eine weitere dann einfügen. Die Strecke vom Kammenzer Damm bis zur B101 sind 2,3 km. Da reicht es nicht, wenn man eine Station dazwischen positioniert. Es müssten also 2 Stationen werden, weshalb man also keinen Zeitvorteil hat wenn man Lankwitz Kirche mit dem Gemeindepark zusammenlegen würde. Der Vorteil bei meiner Variante ist ja der, dass der 283 auf der Relation die Feinerschließung übernimmt. Auch ein Umstieg zum 181er wird eben schon Lankwitz Kirche ermöglicht, bzw. bringt nicht so viel kürzere Fahrzeit als am Kammenzer Damm. Außerdem ist es schwierig dort eine Station zu bauen, da dies ja direkt in der Kurve liegen würde. Irgendwie finde ich meine Variante immer noch am besten.

  4. Die 1977 ausgearbeiteten Pläne sehen einen U-Bhf Lankwitz am S-Bhf vor und als nächsten Halt den U-Bhf Gemeindepark. Die Planung und Trassenfreihaltung ging ja bekanntlich auch von einer Strecke entlang der Gallwitzallee aus.

    Da eine U-Bahn niemals einen Bus ersetzen kann, muss natürlich der X83 (oder eine adäquate Linie) weiterbetrieben werden. Dann kann die U-Bahn auch ihren Vorteil als schnelles Verkehrsmittel ausspielen.

        1. Was da eingezeichnet ist oder nicht ist egal.

          Was meinst du wofür der Grünstreifen entlang der Gallwitzallee (östliche Seite) freigehalten wird? Die Bw der U9 sollte bekanntlich an der Waldsassener Straße entstehen.

           

          1. Stimmt schon, spiegelt aber nicht die Realität des offiziellen FNP wieder. Planungen kann man ändern und von daher kann man auch andere Ideen einbringen. Das verstehst du nur leider zu oft nicht.

            1. Na was denn nun? Du redest von den angeblich offiziellen Planungen um zwei Bahnhöfe zu rechtfertigen und dann machst du andernorts aber dein eigenes Ding abseits der Planungen? Das ist unseriös.

              1. Nein, das ist nicht unseriös. Man kann doch an einer Stelle alte Planungen gut finden und an anderer Stelle etwas anderes empfehlen.

                So etwas als unseriös zu bezeichnen ist jedoch kein schöner Stil. Ich bitte dringend darum, hier keinen neuen Kampfplatz zu eröffnen.

                1. Warum ist denn Daniel Nieveling so oft Ziel unnötiger persönlicher Attacken? Er hat schon vor Jahren auf LiniePlus-Berlin gute Vorschläge gemacht und gute Berlin-Kenntnisse bewiesen, es wäre doch traurig, so jemamden zu vertreiben.

                  1. In diesem Fall ging meine Antwort ja an den Piefke. Daniel Nieveling kann aber auch recht gut austeilen, der Piefke teilt gut aus, andere teilen gut aus, nur einstecken will keiner. So geht es nicht. Wenn wir nicht bald ein ruhigeres Diskussionsklima erreichen, werden wir uns sicher bald Gedanken über Sperrung von bestimmten Accounts machen. Das traurige daran ist nur, dass sowohl der Piefke, als auch Daniel Nieveling tatsächlich gute Berlinkenner sind. Beide könnten wertvolle Mitgleider sein und Linie Plus bereichern, doch leider sind sie stets untereinander zerstritten und werfen damit ein schlechtes Bild auf Linie Plus. Schon bei Linie Plus Berlin konnte man das erleben, und nun sind sie hier. 🙁

                  1. Nein. Ein Planung, bestehend aus den Punkten A, B, C und D, kann man in Punkt A und B für gut befinden und in Punkt C und D für verbesserungswürdig. Das sollte selbstverständlich sein.

                  2. Natürlich pickt man sich die Rosinen raus. Es wäre absurd alles reaslisieren zu wollen, nur weil einem einiges gefällt. Oder darf man auch die guten Ideen nicht realisieren, wenn man nicht auch den Murks macht? Tststs.

                  3. Das ist ja das was er immer nicht verstehen will. Diese Plattform hat keinen Anspruch ein Expertengremium zu ersetzen oder alle Details durchzuplanen. Auch geht es hier eher darum langfristige Planungen vorzuschlagen und einmal die Fantasie ein wenig Auslauf zu gönnen. Klar ist uns doch allen, dass alles was wir hier vorschlagen, so nie umgesetzt wird. Aber das will/kann er einfach nicht akzeptieren und das ist schade, weil er ein BVG Insider ist und daher wichtige Hinweise bei solchen Ideen geben kann. Aber er ist eher von der Pessimistenseite. So ist das eben im Leben. Man kann nicht allen immer alles Recht machen.

          2. Aber das sind doch noch Planungen aus den „S-Bahn? I-bäh!“-Zeiten. Da ist ein Schwenk in Marienfelde zur Dresdner Bahn  wohl verkehrlich interessanter, gerade, wenn man an der Buckower Chaussee auch noch einen Regionalbahnhof anlegt. So groß ist das, ich nenns mal Oberfrankenviertel ja auch nicht.

            1. Deswegen will ich ja von den Planungen abweichen. Er versteht nur nicht, dass ich einen Vergleich zum FNP gezogen habe, wo die Stationen auch so nah liegen und ich die nur verschieben will. Er sieht da Widersprüche …

    1. Jede Menge U-Bahnlinien haben Busse ersetzt. Das geht durchaus, zwar schlecht, aber es geht. Was geschah z. B. mit dem 89er, als die U7 in den 70er und 80er Jahren wuchs? Oder mit dem 99er, als sie Spandau erreichte? Oder den Bussen in der Bundesallee? Die Liste der eingesparten Buslinien ist noch deutlich länger, aber da ich dich für einen Berlinkenner halte, wird es nicht nötig sein dir weitere Beispiele zu nennen. 😉

      1. Jein. Die Bundesallee war/ist ja ein Auswuchs der autogerechten Stadt ersten Ranges. Autotunnel und U-Bahnbau gingen da Hand in Hand. „Freie Fahrt für freie Bürger“ war das Motto und wer sich kein Auto leisten konnte, der musste halt in den Untergrund. Bei der U7 war es da schon differenzierter. Zwar flog der 89er als Nachfolger der 3 wie geplant raus, aber der 1er und 4er wurden z.B. nicht gebrochen. Selbst der 21er und 62er wurden erst nach Sparauflagen (und der Weigerung des Bezirksamtes Charlottenburg weiterhin den Baumschnitt entlang des Tegeler Wegs durchzuführen) zurückgezogen. Den 13er kriegte man auch nicht klein und der X33er zeigt wunderbar, dass U-Bahnen Busse selbst dann nicht 1:1 ersetzen können, wenn diese das gleiche Ziel haben. Der 55er entfiel natürlich wie geplant und der 99er wurde bekanntlich gebrochen. Auch bei den Planungen der U9 nach Lankwitz war eine busfreie Albrechtstraße nie das Ziel. Die logische Konsequenz wäre eine Ausdünnung einiger Linien entlang der Albrechtstraße und Verstärker ab Lankwitz. Nur wohin mit der Endstelle…?

        1. Die Frage die hier unbeantwortet bleibt ist ganz eindeutig, warum es so viele U-Bahnabschnitte gibt, wo kein paralleler Bus fährt. Wenn das doch immer so notwendig ist, solltest du mal diese Eigenheiten erklären! Und ich rede hier nicht über kurze Abschnitte von 1, 2 oder 3 Stationen, sondern von Abständen von 5 oder 6 Stationen. Wenn man den M82 weiter fahren lassen würde, würde ein zukünftiger 5 min Takt den fast gleichen Streckenverlauf wie die U9 nehmen und hätte mit Lankwitz Kirche, Lankwitz, Albrechtstraße, Neue Filandstraße und Steglitz gemeinsam. Das sind 5 Stationen die gleich wären und sowohl U-Bahn als auch der Bus fahren dann im 5 min Takt. Das ist doch Unsinn! So rechnet man sich den U-Bahnbau schlecht, indem man ihm einfach Fahrgäste nimmt.

          Ich mach aber mal ein Buskonzept für diesen Abschnitt. Hab nicht vorhergesehen, dass das das größte Problem an meinem Vorschlag wird.

          1. Das ist relativ einfach zu beantworten, auf vielen Abschnitten sind die Bahnhöfe eher im Haltestellenabstand von Oberflächenverkehrsmitteln angelegt (U6 in Mitte z.B) und auf vielen Strecken wurde der Verkehr entweder wegen Einsparungen weggekürzt (U7) oder damit man die U-Bahn schön gerechnet bekam (U8-Süd). Andernorts gibt es keine oberirdische Möglichkeit der U-Bahn zu folgen (U2 in Mitte, U9 im Tiergarten).

            Unsinn ist nur dein Beispiel mit dem 5 Minuten-Takt auf dem M82. Ich schrieb doch deutlich, dass der Takt entlang der U-Bahn dünner wird.

            1. Und wo soll der Takt ausgedünnt werden? Das haste nicht geschrieben.

              U5 Alex-Frankfurter … wahnsinnig volle Züge, aber keine Parallelverkehr

              U1/U3 Hochbahn … sehr dichter Takt und trotzdem keine Buslinie

              Sorry aber man baut keine schneller U-Bahn um parallel einen Bus oder eine Tram zu führen. manchmal geht es nicht anders, aber dann immer nur auf kurzen Abschnitten.

              1. Ich schrieb doch schon im allerersten Kommentar, dass man nicht alle Fahrten der Linien M82 und X83 streichen kann.

                Tja, was fuhr denn bis 1951 oben auf der Frankfurter Allee parallel zur gesamten Linie E? Richtig, die Straßenbahn! Deren Einstellung (die erste in Berlin nach dem Krieg) geschah auch nicht aus verkehrlichen Gründen, sondern weil man die Stalinallee zu einer Prachtstraße ausbauen wollte. Die Kreuzberger Hochbahn hatte auch teilweisen Parallelverkehr, aber baulich bedingt nie auf der gesamten Strecke. Die Eisenbahnanlagen teilen die Stadt dort.

                Nö, man baut ja auch die U-Bahn meistens nachträglich. Schnelle U-Bahn und ergänzende Oberflächenverkehrsmittel sind kein Widerspruch.

                1. Stimmt schon, aber warum ist hier nichts zurückgekehrt, wenn das doch so logisch wäre? Du erklärst immer nur die Historie, aber nie warum man den Zustand nicht wieder abgeändert hat.

                2. Kreuzberger Hochbahn und die Linie in der Frankfurter Allee entstanden (letztere zumindest bei Baubeginn) in einer Zeit, als U-Bahn und Straßenbahn noch von unterschiedlichen Gesellschaften betrieben wurden. Warum sollte eine Gesellschaft gleich ihre Strecke aufgeben, nur weil eine andere ihr Konkurrenz macht? Die Stilllegung von Straßenbahnen war dort logischerweise nicht vorgesehen. Sie wurde aber später nachgeholt, weil die U-Bahn sie ersetzt hatte. Man brauchte sie nicht mehr.

                  1. Zu Zeiten des Baubeginns der Linie E gab es schon einen Einheitstarif bei Straßenbahn und U-Bahn und bei der Eröffnung war schon die BVG gegründet. Die angebliche Konkurrenz ist also kein Argument.

        1. Dann ignoriere das doch, wenn du der Meinung bist, dass wir falsch liegen. Die Ähnlichkeit zwischen dir und B-V 3313 ist einfach erschreckend groß. Daher wunder dich nicht, wenn wir sowas sagen.

  5. Ab Lankwitz lohnt sich keine teure U-Bahn. Laut Grafik auf Seite 38 nutzen gerade einmal 10K Fahrgäste/Werktag den Bus auf der Malteserstraße. Vielleicht kann man noch ein paar Leute vom M82 (Schienenbonus) sowie Umsteiger zur S2/Regionalbahn gewinnen. Aber aus Lankwitz/Marienfelde zur S2 gibt es zu viele Alternativen (282 zum S Attilastr., 181 und 187 zum geplanten S Kamenzer Damm, 283 zum S Marienfelde, M11, X11, 277, 710 und 711 zum S Buckower Chaussee). 

     

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