B: Verlängerung des M77

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Beschreibung des Vorschlags

Vom Prinzip her wird der M77 gradlinig entland des 277er verlängert, der heute schon in der HVZ im 10 min Takt fährt. Damit einher geht dann natürlich eine Taktverdichtung durchgehend auf einen 10 min Takt. Der übrig bleibende Abschnitt wird weiterhin mit dem 277er bedient. Ab S+U Hermannstraße geht der M77 dann weiter wie derr 171er, der dafür dann gekürzt wird. Man könnte dann noch gucken, ob am S+U Neukölln Schluss sein soll oder ob er auf einem anderen Weg zum Hermannplatz fahren kann. Den Abschnitt zwischen S Sonnenallee und U Hermannplatz wird dann vom 377er übernommen, der hierzu dann verdichtet wird (auf das Niveau des derzeitigen 171ers). Der N79 entfällt durch den Bus komplett.

Man muss jedoch in der Emser Straße gucken, wie man das mit der Einbahnstraße geregelt bekommt. Ich würde die Kirchofstraße zur Einbahnstraße machen und den Bus hierüber führen. Man könnte aber auch überlegen, die Emser Straße komplett zur Einbahnstraße zu machen und dafür dann die Schierker Straße in Gegenrichtung zur Einbahnstraße zu machen. Diese Straßen liegen ca. 100 m auseinander, weshalb ich das auch als unproblematisch einstufen würde.

In Plänterwald würde ich noch eine Haltestelle zusätzlich für die KGA einrichten.

Übersicht zu meinem geplanten Gesamtnachtnetz: https://extern.linieplus.de/proposal/b-ausbau-nachtnetz/

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10 Kommentare zu “B: Verlängerung des M77

  1. „Vom Prinzip her wird der M77 gradlinig entland des 277er verlängert, der heute schon in der HVZ im 10 min Takt fährt. Damit einher geht dann natürlich eine Taktverdichtung durchgehend auf einen 10 min Takt. Der übrig bleibende Abschnitt wird weiterhin mit dem 277er bedient.“

    Das ist ziemlich sinnvoll, würde die Linie aber an der Hermannstraße enden lassen.

    „Ab S+U Hermannstraße geht der M77 dann weiter wie derr 171er, der dafür dann gekürzt wird.“

    Der fährt ja nur Neukölln – Sonnenallee.

    „Den Abschnitt zwischen S Sonnenallee und U Hermannplatz wird dann vom 277er übernommen, der hierzu dann verdichtet wird (auf das Niveau des derzeitigen 171ers).“

    Was ist aber mit der Bedienung des Industriegebiets in Neukölln, heute durch die Linien 277/377 und 370? Wie soll das in das Konzept eingebunden werden? Mit Ende der Bauarbeiten wird ja sicher die 277 wieder auf die 377 durchgebunden.

    Soll es dann zwei 277er geben, einer für den südlichen Abschnitt und einen für den nördlichen?

    1. Nein, der 171er fährt weiter bis Hermannplatz. Da bist du wohl falsch informiert.

      Ich meinte ja den 377er, der den Abschnitt zum Hermannplatz übernehmen soll. Habe mich vertippt und änder das gleich.

      1. „Nein, der 171er fährt weiter bis Hermannplatz. Da bist du wohl falsch informiert.“

        Das war gar nicht meine Intention, das ist ja klar. Du schreibst nur, dass „Ab S+U Hermannstraße geht der M77 dann weiter wie derr 171er“ , nur fährt der 171er halt gar nicht am S+U Hermannplatz, sondern nur im benannten Abschnitt parallel zu deiner vorgeschlagenen Verlängerung.

        Insgesamt macht der Vorschlag halt nur bis Hermannstraße Sinn, da hier die Linie eine wichtige Ergänzung des Liniennetzes ist (als Metro-Bus-Radialachse) und auch die Taktverdichtung sinnvoll ist (wobei ja auch die X77 im NVP geplant ist, sodass sogar bis zu 9 Busse pro Stunde bis Alt-Mariendorf gar nicht so unabwegig sind). Nur ist Hermannstraße – Plänterwald wie bei dir vorgeschlagenen starker Parallelverkehr zur S-Bahn und die heutige Führung des 377 erfüllt immerhin noch den Zusatznutzen, dass das Industriegebiet von beiden Seiten angeschlossen wird, das wäre dann nicht mehr der Fall – und somit eher eine C-Relation und da ist die Nachfrage deutlich niedriger, sodass eine mögliche Durchbindung betrieblich völlig ungünstig ist.

        1. Der X77 würde natürlich ebenso darin aufgehen. Ich plane mit 6 Bussen in der Stunde. Reicht auch.

          Doch das wäre immer noch der Fall. Der M41 wird immer noch erreicht. Auch die S-Bahn wird immer noch erreicht. Klar fallen dann S8, S85 und S9 weg, aber dafür gibt es ja noch andere Linien. So bedeutend ist das Gebiet dann doch nicht.

      2. – Hier ist auch noch ein Fehler:“ Ab S+U Hermannstraße geht der M77 dann weiter wie derr 171er,“, denn 171 fährt nicht zum Bahnhof Hermannstr.
        – Wenn 377 von 171 den Abschnitt Harzer Str. übernimmt, dann erreichen die Fahrgäste die U7 zu spät, wegen des Umwegs über Oberhafen.
        – Am Richardplatz sind die Straßen nicht Gelenkbustauglich.
        – Die Strecke Dammweg – S Plänterwald ist nicht metrobuswürdig, die EN im 20′-Takt sind ziemlich leer, GN im 10′-Takt wäre zuviel, vor allem am Wochenende.
        – Zuviel Parallelverkehr zur S-Bahn

        1. Es ist natürlich nur die Verdeutlichung daraus korrekt, aber das hast du auch verstanden.

          Es gibt noch immer den 104er und den 166er als Verbindung. Das geht schon heute deutlich schneller als der 171er. Das sehe ich nicht als problematisch an.

          Ich sehe das nicht als so problematisch an. Man müsste bei dem ein oder anderen Parkplatz nachjustieren, aber das wären keine riesigen Streichungen, sondern vlt. 4/5, damit der Bus um die Ecken kommt. Wo ein Wille ist.

          Das ließe sich im Fahrplan auch darstellen. Man muss nicht zwangsläufig immer jeden Ast als Metrotakt befahren. Sieht man an vielen Beispielen in Berlin.

          Das ist heute schon und würde sich nicht ändern. Trotzdem brauch es eine Feinerschließung, weil es ansonsten auch schlecht für die S-Bahn wäre.

  2. Zwischen Alt-Mariendorf und Hermannstr. hätte man dann aber ein Überangebot (9 Busse je Stunde und Richtung, auch abends und wochenends, wo es heute 3 Busse sind, die zusätzlichen sind zudem Gelenkbusse). Die braucht man woanders.

    Emser Ecke Kirchhofstr. ist eine Feuerwache. Da würde der Bus vor der Karl-Marx-Str. im Weg stehen. Einbahnstraßen wären eine weitere Einschränkung für die Rettungsdienste. Und wo soll 171 wenden?

    1. Wie kommst du auf 9 Busse in der Stunde? Es fährt nur der M77 dort und der hat bekanntlich einen 10 min Takt. Welche weitere Linie soll denn noch dort fahren?

      Deswegen ja den Status Quo in der Emser Straße beibehalten. Ich habe ja 2 Alternativen beschrieben, wie man da agieren kann.

      Deswegen ja der Satz: „Man könnte dann noch gucken, ob am S+U Neukölln Schluss sein soll oder ob er auf einem anderen Weg zum Hermannplatz fahren kann.“ Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Bus dort nicht endet. Man könnte ihn z.B. zum Richardplatz führen. Das wäre noch zu klären.

        1. Dann müsste man sich aber was für den 377er überlegen. Der könnte dann nur nach Süden abbiegen und da dann den 341er ersetzen oder er fährt weiter bis Baumschulenweg und vlt. dann noch mit dem 365er verbunden. Wäre natürlich eine Option.

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