Ⓤ-Bahn Linz: Mühlkreis – NSL – Hbf – Traun – Haid-Center – Nettingsdorf

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Beschreibung des Vorschlags

Linz plant ja eine neue Schienenachse (NSL), die auf 2,7 km unterirdisch verläuft. Andererseits in die Mühlkreisbahn seit diesen Planungen zur neuen Schienenachse ein Inselbetrieb, jedoch benutzen die Linzer Linien zum Teil deren alte Trasse zum Bau der neuen Schienenachse.

Hier möchte ich vorschlagen, die NSL mit der Mühlkeisbahn und der Strecke in Richtung Traun zu verbinden. Dazu soll die Mühlkreisbahn am Mühlkreisbahnhof (hier mit Urfahr bezeichnet) unter die Erde geführt werden und dann in die neue Schienenachse münden, die auch nördlich der Donau unterirdisch verläuft und nicht wie geplant nur südlich der Donau. Sowohl die Neue Schienenachse Linz als auch die Mühlkreisbahn und die Straßenbahn nach Traun sollen dann für einen U-Bahn-Betrieb optimiert werden – sprich Elektrifizierung mittels Stromschiene. Dazu zählt auch die Tunnel der Straßenbahnstrecke nach Traun teilweise zu verlängern, dort wo die Straßenbahn in der Straßenmitte verläuft sie auf zu ständern oder in einen Tunnel zu legen, sowie dort, wo sie in Seitenlage verläuft, diese durch einzelne Überführungen vollständig kreuzungsfrei umzubauen. Auch die Mühlkreisbahn soll vollständig kreuzungsfrei und elektrifiziert werden. Die U-Bahn soll normalspurig sein und die Mühlkreisbahnlinie, sowie die Straßenbahnlinien 3 und 4 nach Traun ersetzen.

Von Traun aus soll die U-Bahn weiter zur Shoppingmeile Haid-Center und über das weiter hinaus noch bis zum Bahnhof Nettingsdorf geführt werden, wo dann Anschluss an die ÖBB-Züge besteht.

 

Momentan ist die U-Bahn Wien übrigens die einzige U-Bahn in Österreich. Würde man die hier vorgestellte U-Bahn Linz bauen, dann hätte Österreich zwei U-Bahn-Systeme.

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16 Kommentare zu “Ⓤ-Bahn Linz: Mühlkreis – NSL – Hbf – Traun – Haid-Center – Nettingsdorf

  1. Momentan ist die U-Bahn Wien übrigens die einzige U-Bahn in Österreich. Würde man die hier vorgestellte U-Bahn Linz bauen, dann hätte Österreich zwei U-Bahn-Systeme.

    Ist das wichtig? Oder kommt es am Ende sogar nur darauf an?

    1. Spielst du darauf an, dass ich meine zwei U-Bahn-Linien für Graz auch dadurch begründet habe, dass es momentan in Österreich nur in der Bundeshauptstadt und zugleich bevölkerungsreichsten Stadt Wien eine U-Bahn gibt und ich daher für Graz (nach der 1,9-Millionen-Einwohnerreichen Hauptstadt Wien mit 284000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Österreichs) auch eine U-Bahn vorsehe, damit es in Österreich mindestens zwei Städte mit U-Bahn-Betrieb gibt? Linz ist übrigens mit 210000 Einwohnern nach den beiden die drittgrößte Stadt.

      Also dadurch, dass Linz mit seiner neuen Schienenachse Linz (NSL) momentan so etwas wie eine neue U-Bahn für seine Stadt plant und gleichzeitig die Möglichkeit bestünde mit so etwas die Mühlkreisbahn, die momentan vom Hauptbahnhof und übrigen ÖBB-Netz abgeschnitten ist, wieder anzubinden, böte sich da mittels Kombi der beiden Ideen der Bau einer Überland-U-Bahn für Linz und Umland. Und da Linz das Oberzentrum des zweitgrößten Österreichischen Ballungsraums ist, könnte sich das Projekt lohnen, zumal ja die beiden Außenäste oberidische unabhängige U-Bahn-Abschnitte wären.

      1. In der ehemaligen Sowjetunion gab es, glaube ich, mal die Devise, dass alle Städte mit mehr als einer Million Einwohnern eine Metro bekomen sollten. Dagegen sind Graz und Linz einwohnerzahlmäßig eher kleine Fische. Diese Städte brauchen eine gute Verbindung ins Umland und keine autarken und unkompatiblen Massenverkehrsmittel.

        1. Richtig, das habe ich auch in Erinnerung, wobei es meiner Ansicht nach für den gesamten Ostblock galt. In der DDR hatte man davon nur nichts bemerken können, weil bereits jede Stadt mit über 100.000 Einwohnern eine Straßenbahn hatte und jede Stadt mit über 1 Mio Einwohnern (das war ja nur Ost-Berlin) eine U-Bahn.

  2. Nach Traun fährt bereits die Straßenbahn, und das noch nicht einmal lange. Es wäre echte Geldverschwendung diese fast neue Strecke nun aufzugeben und durch eine weitaus teurere U-Bahn zu ersetzen.

    Natürlich kann man sich dasrüber Gedanken machen, wie man die Mühlkreisbahn besser in den ÖPNV integriert, aber ob es wirklich die optimale Lösunge wäre sie bis Lacken mit einer zu allen anderen Systemen völlig unkompatiblen Stromschiene zu elektrifizieren und den Rest der Mühlkreisbahn stillzulegen, möchte ich bezweifeln. Oder soll der Rest gar nicht stillgelegt werden? Das könnte man dann aber, denn mit einem Umstieg in Lacken wird die Strecke so unattraktiv, das deutliche Fahrgastverluste zu erwarten wären.

    Aus meiner Sicht ist dieser Vorschlag daher abzulehnen.

    Warum schlägst du nicht einfach vor die Straßenbahn in den Süden von Traun zu verlängern und in einem zweiten Vorschlag (weil beides auch ohne den anderen ginge) die Mühlkreisbahn ein Stück weit mit dritter Schiene zu versehen, um die Straßenbahn auch dort ein Stück weiter fahren zu lassen? Die Eisenbahn könnte dort dann bleiben.

    1. In Österreich werden neue Mini U Bahnlinien aus 2 Linien in Salzburg seit Jahr 2918 Gespräche geführt und ihre Planung vorgestellt.

      Und in Linz wird die Lilo Lokalbahn als U Bahn in Tunnellage bis seit Jahr 2018 Gespräche geführt und ihre Planung vorgestellt. Eine unterirdische Verlängerung der Lokalbahn vom Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell.

      Salzburg, Linz: Mini-U-Bahnen sollen Entlastung bringen
      kurier.at-21.04.2018
      Bis 2020 sollen die Baupläne eingereicht sein, der tatsächliche Baustart der Mini-UBahn ist für 2022 vorgesehen. Klappt alles wie auf dem …

      1. Was redest denn da für nen Schwachsinn mit der Lilo? Die NSL ist ein Strabaprojekt und kein Eisenbahnprojekt. Die Lilo ist aber ne Eisenbahn, die ist da überhaupt nicht drinnen erwähnt worden.

  3. *Räusper!*

    Du willst ernsthaft die Mühlkreisbahn zu ner U-Bahn ausbauen? Mit Stromschiene? Da oben liegt Schnee und der würde die Betriebssicherheit der Stromschiene aber sowas von ruinieren. Weiters baust Du damit ein Erfolgsmodell (die Verbindung von Traun in die Innenstadt von Linz) teuer um, schaffst damit unnötige Umsteigezwänge, ein Inselsystem und verringerst ausserdem den Komfort auf der Mühlkreisbahn und das alles noch für Unsummen an Geld. Sorry aber der Vorschlag ist sowas von Schwachsinn, zusätzlich müsste dermassen viel umgeplant werden, das macht keinen Sinn. Für Linz reicht ne Straba, zusätzlich noch ne S-Bahn und das ist genug. Die Straba hat eh schon gute Beförderungsleistungen.

    1. Ich wollt dir sagen, dass die Ⓤ-Bahn nun fertig ist. Aber gerne kann ich auch zu einer Verbesserung vorschlagen, die Mühlkreisbahn auf 900 mm umzuspuren oder mit Dreischienengleisen nach Linz zu führen. Die Mühlkreisbahn hat schon den Nachteil, dass sie von Linz abgeschnitten ist und dass sogar Umsteigezwang zum Linzer Hauptbahnhof bei ihr besteht. Die alte Verbindungsbahn wieder herzustellen hat den Nachteil, dass die Bahn dann aber über den Hafen führt, aber die zwischen dem Hauptbahnhof und Urfahr gelegene Linzer Innenstadt meidet. Eine Verbindung zur Linzer Straßenbahn ist aber wegen der unterschiedlichen Spurweiten nicht ohne weiteres möglich. Aber gerne kann ich auch vorschlagen, dass Linz zwischen Urfahr und dem Hauptbahnhof künftig Dreischienengleise bekommt, damit die Linien 3 und 4 normalspurig betrieben werden könnten und so die Mühlkreisbahn befahren könnten. Und damit Linz dann einen einheitlichen Fuhrpark bekäme, müsste auch die übrige Straßenbahn auf Normalspur umgespurt werden. Oder die Mühlkreisbahn wird 900 mm Spurweite bekommen. Wenn man berücksichtigt, dass das Streckennetz der Linzer Straßenbahn knapp 30,4 km misst, die Mühlkreisbahn jedoch knapp 57,8 km lang und damit knapp doppelt so lang wie das Netz der Linzer Straßenbahn ist, kann man besser die Linzer Straßenbahn umspuren, statt der Mühlkreisbahn. So oder so muss eines komplett angepasst werden.

      Mit meinem U-Bahn-Vorschlag schlägt man aber zwei Fliegen mit einer Klappe, da es dann zwei isolierte Netze gibt, die normalspurige U-Bahn Linz vom Mühlkreis über die NSL zum Hauptbahnhof und weiter nach Traun und Haid-Center und die 900-mm-Spur-Straßenbahn von der Uni über Linz-Hauptplatz  und Hauptbahnhof nach Auwiesen und Solar-City.

      1. Ne, eine Umspurung macht weder bei ner Mühlkreisbahn noch bei ner Straba Sinn, das sind zwei komplett unterschiedliche Klientel. Wieso macht man nicht einfach ne Kombi? NSL über die Gruberstrasse runter und über den Hafen die Mühlkreisbahn, weiss nicht so recht was daran ein Nachteil sein soll? Zwischen Linz und Urfahr Dreischienengleis wird wohl ein wenig eng und auch nicht recht sinnvoll, da man hier einige HSTs umbauen müsste. Ausserdem hat die Mühlkreisbahn Vollbahnzüge a la Desiro Classic und ÖBB 5047, die kriegst sowas von sicher nicht durch Linz durch, da verwett ich mein Lieblingshemd rauf. Was ich mich noch frage ist, was an zwei isolierten Netzen in ner sowieso nicht gerade finanzstarken 200’000-EW-Stadt gut sein soll…

    1. Habe ich gemacht, wobei ich gerade gemerkt habe, dass die U-Bahn dann mit 83,23 km Länge sogar etwas länger wäre als das Wiener U-Bahn-Netz (83,1 km) und wie Ulrich schon gesagt hat, vom Linzer Hauptbahnhof nach Traun die Strecke umzubauen, wäre richtig teuer. Dann doch lieber den Ausbau der Straßenbahn da fördern – auch über Traun weiter nach Haid, zum Haid-Center und nach Nettingsdorf. Nachteil dabei gegenüber dem U-Bahn-Vorschlag wäre dann aber, dass man insgesamt mehr Linien bräuchte. Eine Stadt-Regionalbahn oder Überland-U-Bahn, die aber alleine den Linzer Hauptbahnhof und die Mühlkreisbahn wieder vereinigt und dann auch noch Ziele in der Linzer Stadt erreicht, dürfte aber durchaus ihren Reiz und ihre Berechtigung haben.

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