Bahnhof Kirchheim (Teck) Ost

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Beschreibung des Vorschlags

Der Geplante IRE Stuttgart-Ulm über die NBS soll den Planungen nach zwischen Stuttgart Flughafen und Merklingen (Schwäbische Alb) ohne Halt fahren. Dazwischen liegt das dicht besiedelte Gebiet Wendlingen/Nürtingen/Kirchheim mit über 100.000 Einwohnern. Daher schlage ich vor, in Kirchheim (Teck) einen weiteren Bahnhof an der SFS zu errichten, zu dem über eine kurze Verbindungskurve auch die in Kirchheim endende S1 verlängert werden soll.

Verkehr:

IRE (stündlich): Würzburg – (…) – Stuttgart Hbf – Stuttgart Flughafen Fernbahnhof – Kirchheim (Teck) Ost – Merklingen (Schwäbische Alb) – Ulm Hbf – (…) – Friedrichshafen

S1 (halbstündlich): Kirchheim (Teck) Ost – Kirchheim (Teck) – Wendlingen (Neckar) – Plochingen – Stuttgart Hbf – Böblingen – Herrenberg

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12 Kommentare zu “Bahnhof Kirchheim (Teck) Ost

  1. Sehr gute und sinnvolle Idee!

    Nur eine Kleinigkeit: Wie stellst du dir die Querung der S-Bahn mit der NBS vor? Soll die drüber oder drunter? Dürfte beides nämlich ein wenig schwierig werden. Drunter weil es dann sehr tief geht und du starke Steigungen brauchst und drüber wird knapp irgendwie zwischen Bestandsstrecke (sieht so aus, als würdest du die unterqueren wollen?), Autobahn und NBS hindurchzukommen.

      1. Dann vielleicht nur zeichnerisch ein bisschen anpassen. Denn du schaffst es mit Sicherheit nicht direkt nach einer Unterquerung der im Tunnel verlaufenden NBS wieder ans aufzutauchen. Zudem müsstest du das Tunnelportal der NBS andersherum zeichnen.

        1. Stichwort heißt Einschnitt. Das Tunnelportal ist ja nicht dort, wo die Strecke das Geländeniveau verlässt, sondern an einem Punkt, wo sie schon deutlich tiefer ist und somit überdeckt wird.

          Tunnelportal an der SFS ist geändert.

          1. Wie tief (und dementsprechend auch breit, wenn du keine Betonwände vorsiehst) willst du den Einschnitt denn ausführen? Selbst die höherliegende SFS liegt ja noch im Tunnel… Du bist an der Stelle ja locker 20 m unter der Erdoberfläche. Aber sind eigentlich auch nur Feinheiten, wie weit man den Tunneleingang jetzt verschiebt.

  2. Ein Gedanke der mir gerade gekommen ist:
    Bei Wendlingen fädelt die Güterzuganbindung an der Nordseite der Schnellfahrstrecke aus. Hier schlägst du ein Gleis vor, das südlich der Schnellfahrstrecke endet. Man könnte also das S-Bahn Gleis mit der Schnellfahrstrecke verbinden und so eine beidseitige Kreuzungsfreie Güterzuganbindung realisieren.

    Problem wäre in diesem Fall die großen Steigungen.

      1. Die Züge die hier fahren müssen bis zu 35 überwinden. Aus freier Strecke sind es sogar teilweise 31 und über längere Zeit 25‰. Man könnte vermutlich deine Strecke auf ähnliche Werte bringen.

        Außerdem heißt Güterzuganbindung nicht nur, dass Güterzüge fahren, sondern sie ist auch für den Regionalexpress geeignet oder als Ausweichstrecke zum Fildertunnel.

        1. Ja, ein Verbindungsweiche würde es vermutlich geben, ich bezweifel aber, dass die dem Güterverkehr was nutzen würde, denn schon mit 3,8% Steigung ist das Verbindungsgleis recht knapp, weniger geht nicht.

  3. Ich wäre dafür die S-Bahn-Strecke erst südlich der Autobahnunterführung auszufädeln, dann kann man erstens auf den Tunnel verzichten und zweitens auch mit geringerer Steigung trassieren, so dass man zumindest die Möglichkeit hätte, hier Güterzüge zu fahren. Die Radien sind dann wahrscheinlich recht eng, aber den Kompromiss müsste man wohl eingehen.

    1. Da ist dann aber trotzdem die vierspurige B465 im Weg, die man wegen der nahem Autobahn-auffahrt und -qurung höhentechnisch auch kaum verlegen kann. Die ist direkt neben der Bahn, dazwische hat man nur 2 Meter Platz. da macht man mit der Bahn Steigungsmäßig gar nichts.

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