BB: Alternativer S-Bahn Ausbau Falkensee/Staaken (Edit)

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist eine Überarbeitung von diesem Vorschlag, alle Änderungen sind unterstrichen.

Stichstrecke Jungfernheide-Spandau

 

Ich habe mich schon immer gefragt, wie es möglich wäre, dass auch Staaken und Dallgow eine S-Bahnanbindung bekommen könnte. Nun habe ich die Lösung dank der Idee der Deutschen Bahn gefunden. So schlagen die für die Verlängerung nach Falkensee ein Tunnel in Spandau vor, da dieser gleich mehrere Probleme löst:

1. Das Kapazitätsproblem des Bahnhofs Spandau kann so leicht gelöst werden, da es so dann 6 Kanten für die Regional- und Fernbahnzüge gibt.

2. Wäre das Problem des zu geringen Platzes westlich vom Bahnhof gelöst, so dass eine Eingleisigkeit an der Stelle verhindert werden kann.

Ich habe dies einmal aufgegriffen. So beginnt der Tunnel bereits in Stresow, weshalb der Bahnhof nach Osten verschoben wird. Ich habe den Bahnhof an der Charlottenburger Chaussee ebenfalls gleich eingezeichnet, damit deutlich wird, dass noch genügend Abstand zwischen den beiden Stationen besteht. Falls die Rampenlänge nicht reichen sollte, müsste die Grenadierstraße geteilt werden. Der Tunnel würde bis zur Wittfeldstraße geführt werden. Dadurch wäre es jedoch nicht mehr so einfach möglich zum Falkenhagener Feld abzuzweigen, da die Einfädelung des Gütergleises dann schwierig bis unmöglich wird. Da ich wie in meinem S5X-Konzept beschrieben habe die S5 verlängern würde um so die Regionalbahn mit relativ ähnlicher Fahrzeit ersetzen zu können, müsste noch für die S3 und S9 oder nur S3 ein Endpunkt gesucht werden. Dies könnte zwar weiterhin der Bahnhof Spandau sein oder man bietet ein 5 min Takt bis Albrechtshof an, allerdings wäre auch eine Verbindung nach Staaken möglich:

Die Strecke fädelt direkt nach der Abstellanlage am Bahnhof Spandau aus und führt auf die südliche Anbindung des Bahnhofes, wo sie direkt wieder aus dem Tunnel kommt. Dort ist genug Platz für 2 Gleise und der Güterbahnanbindung, bzw. der Abstellanlage dort. Ich habe mich auch gegen einen Bahnhof an der Nauener Straße entschieden, da es sonst problematisch mit der S5X werden würde, da sie so dicht nebeneinander liegen würden, dass man immer raten müsste, wo als erstes die Bahn fahren wird. Die Strecke führt unterirdisch bis gegenüber von der Bushaltestelle Viersener Straße. Kurz dahinter fädelt sich Strecke einmal nach Staaken/Dallgow und einmal nach Falkensee auf.  Daher habe ich den nächsten Zwischenhalt erst am Klosterbuschweg eingeplant. Auf dem Weg dorthin wird die Prisdorfer Straße entweder unterbrochen (dann müsste die Staakener Straße aber an den Klosterbuschweg angeschlossen werden) oder sie wird in eine Unterführung gelegt, falls dies technisch möglich ist. Für den Bahnhof Klosterbuschweg würde ich den Halt in meinem S5X-Konzept mit dem am Finkenkruger Weg zusammenlegen und an die Hackbuschstraße verlegen. Hier wäre aber eine Straße nach Norden zum Falkenhagener Feld notwendig, um dies anzubinden. Dafür könnte man den M32 verlängern oder in eine wirklich eigenständige Linie umwandeln, die dann weiter in Richtung Norden führen und z.B. am Waldkrankenhaus enden kann. Der Bahnhof Staaken wird komplett zu einen S-Bahnhof umgebaut. Ein neuer Regionalbahnhalt wird nicht errichtet. Direkt westlich schließt sich eine Abstellanlage an. Diese dient dazu, dass bis dort immer ein 10 min Takt gefahren wird, während die Weiterführung bestenfalls in der HVZ und NVZ und schlimmstenfalls nur in der HVZ den 10 min Takt erhält. Auf dem Weg zur Endstation muss noch eine niveaufreie Kreuzung für die westlich führenden Regionalbahnlinien gebaut werden, sodass der Verkehr auf der Fernbahntrasse nicht gestört wird. Die Bahnhofseinfahrt in den Bahnhof Dallgow-Döberitz wird eingleisig gestaltet werden müssen, da der Platz schlicht fehlt. Dies wird ca. 500 m betreffen. Am Bahnhof selber werden 2 Bahnsteige versetzt zueinander gebaut, sodass die Fahrgäste sich auf der selben Plattform bewegen können. Zudem muss dann nur in die Regionalbahngleise östlich des bestehenden Bahnsteiges eingegriffen werden, damit das S-Bahngleis hin passt, jedoch der Bahnsteig nicht verändert werden muss. Damit der S-Bahnsteig aber hin passt, müsste der Penny verlegt werden und sehr wahrscheinlich auch die Gemeindebibliothek. Wenn man es darauf anlegen würde wollen, könnte man auch die Fernbahngleise nach Norden verschieben und somit dann auch den Regionalbahnsteig. Dann wäre auch eine zweigleisige Bahnhofseinfahrt möglich.

Dazu kommt ein ev. Abzweig Zum Havelpark wo bei diesem Konzept nicht wie beim einfachen Konzept die S3 und S9 bis Staaken ( 10 min Takt) Und nur die S9 bis Dallgow (20 min Takt) geführt wird, wird die S3 bis Dallgow/Falkensee Havelpark verlängert und auch im 20 min Takt bedient, womit die Wende/Abstellanlage in Staaken entfällt.

Auch ein neuer ev. Bahnhof in Staaken West ist in Planung

Das Projekt S 21 wird nun auch hier bedient, zum einen von der S 21 und zum anderen von der neuen S6x

Am Falkenseer Hbf wird bei Konzept 2 unterirdisch gefahren, damit die umliegenden Gebäude nicht beeinträchtigt werden. Dabei wird oben der Regionalbahnsteig auf einen Mittelbahnsteig und durchfahrtsgleisen an den Seiten mit Bahnhofsgebäude, in dem auch der S-Bahn Tunnel-Treppenaufstieg liegt, mit kleinen Wartebereich und ev, Geschäften. Der Bahnhof wird nach Klasse 3 aufgebaut. Bei Konzept 1 wird Genau, so Das Gebäude und der Regionalbahnsteig aufgebaut, nur mit der Änderung das der S-Bahn Oben mit nur einem Gleis aufgebaut wird, und die Fahrradständer rechts und links abgebaut/verlegt werden.

Durch die stärkere Ausrichtung auf die S-Bahn könnte man sich evtl. eine Verlängerung der U7 nach Staaken sparen. Zudem erhalten die beiden Regionalbahnhöfe einen 10 min Takt, wo heute bestenfalls 3 Bahnen die Stunde halten, die aber auch keinen Takt darstellen. Meine Idee wäre sogar nur noch den RE und eine RB-Linie aus Potsdam, die dann in Wustermark wendet, dort fahren lässt. Dadurch wird auch der Bahnhof Spandau entlastet. Selbiges gilt für den Ast nach Falkensee, wo ich dann nur noch 2 RE-Linien aus Richtung Nauen fahren lassen würde und somit auch dort eine Entlastung stattfindet. Bedient werden sollen beide Strecken so:

Bis Finkenkrug im 10 min Takt durch die S5X in der HVZ und NVZ, ansonsten im 20 min Takt. Bis Albrechtshof immer im 10 min Takt durch die S5X. 

Bis Dallgow-Döberitz im 10 min Takt durch die S3 und S9 oder nur S3 im 10 min Takt in der HVZ und NVZ, ansonsten im 20 min Takt mit der S3. Bis Staaken immer im 10 min Takt durch S3 und S9 oder nur der S3.

Konzept 1 (Für Falkensee)

20 min Takt durch S6x Potsdamer Platz-Falkensee

Alle Regionalbahnlinien bleiben erhalten(unabhängig von der RE6)

Konzept 2 (Für Falkensee)

10 min Takt durch S6x Potsdam Platz-Falkensee-Nauen(20)(über Bahnstrecke der S21)

Nur die RE 2 und RE 8 bleiben erhalten

Konzept 1 (Für Dallgow)

20 min Takt durch die S9 nach Dallgow mit S3 10 min Takt bis Staaken

Konzept 2 (Für Dallgow)

20 min Takt durch die S9 nach Dallgow und 20 min Takt nach Havelpark mit S3 zusammen 10 min Takt bis Staaken

 

 

 

 

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16 Kommentare zu “BB: Alternativer S-Bahn Ausbau Falkensee/Staaken (Edit)

  1. Ich sehe mehrere Probleme mit deiner Idee. Ich fange mal im Osten an:

    Jungfernheide

    Dort soll bekanntlich die Ringbahn und Siemensbahn halten. Die Ringbahn wird ein 5 min Takt haben und die Siemensbahn einen 10 min Takt. Dafür soll eine 3. Kante gebaut werden, damit die Züge der Siemensbahn leichter einfädeln können. Soweit so gut. Du planst noch eine weitere Verbindung mit einem 20 min Takt. Das bedeutet, dass die Züge entweder an den bestehenden 2 Kanten in Richtung Osten halten werden oder du noch eine Kante brauchst. Ich tendiere eher auf letzteres, weil ein 10 min Takt nach Falkensee zwingend erforderlich sein wird und du mit deinem 20 min Takt viel zu wenig willst. Ich komme aber noch dazu, warum dem so ist. Das ist aber nicht umsetzbar, weil du für 5 Gleise kein Platz hast.

    Jungfernheide bis Stresow

    Der Abschnitt ist schlicht unmöglich mit den derzeitigen Vorraussetzungen. Damit alles stabil laufen kann, brauchst du 3 Gleise bis zur A100. Dafür ist kein Platz da. Weiter westlich kriegst du auch nicht durchgängig ein Gleis hin und du solltest lieber gleich 2 bauen, weil eingleisige Abschnitte für einen 10 min Takt einfach zu anfällig sind. Du müsstest also neben den Brückenneubauten auch viel Entschädigung zahlen, weil du diverse Grundstücke entlang der Bahnstrecke enteignen musst. Es ist zwar eine KGA, aber auch das ist mit Kosten verbunden. Zudem ist das Areal generell nicht einfach, da die Spree in unmittelbarer Nähe ist. Auch ist die Einfädelung in einen 10 min Takt nur möglich, wenn sich die Gleise nicht kreuzen. Alles andere ist wieder Instabilität im Netz. Das kostet aber wieder extra. Zudem liegt bei dir der Bahnhof Stresow an einer völlig unmöglichen Stelle. Dort klappt das mit der Rampe so nicht mehr. Daher habe ich sie in meinem Vorschlag auch deutlich verschoben. Bitte korrigiere das oder erkläre wie das gehen soll.

    Falkensee

    Falkensee hat 40.000 Einwohner und brauch einen dichten und stabilen Takt nach Berlin. Deine Idee ist die der Erweiterung mit einem 20 min S-Bahntakt. Das geht nach hinten los, weil die Menschen dann weiterhin den Regio nehmen werden, da hier bald 3 RE Linien und 1 RB fahren werden. Warum sollte ich die S-Bahn nehmen? Selbst wenn der RE 6 verschwindet, wird der dann ersetzt werden müssen. Dadurch bleibt die Überlastung der Strecke bestehen und das ohne die Möglichkeit die Infrastruktur ausbauen zu können. Daher ginge das nur mit einem 10 min S-Bahn Takt und dem Wegfall des RE 6 und der RB’s. Dann bleiben nur RE 2 und RE 20 und das reicht dann auch. Zudem missachtest du mit deinem 20 min Takt, dass du Unterwegshalte hast. Mal abgesehen davon, dass du Nauener Straße unverständlicher weise nicht halten willst, werden durch den neuen Halt Klosterbuschweg Tausende neue Anwohner angeschlossen. Da reicht ein 20 min Takt nicht aus.

    Spandau bis Dallgow-Döberitz

    Nördlich der Kurve die Gleise zu führen und dann die Fernbahngleise zu kreuzen, ist nicht logisch. Zum einen ist dort kein Platz vorhanden und zum anderen wird es dadurch noch teurer, weil du auch hier wieder Bauwerke brauchst um diese zu kreuzen. Das rentiert sich dann nicht. Zudem ist dein Halt am Klosterbuschweg unverständlich. Es ist gerade mal eine Busstation dazwischen. Die Fahrgäste haben dann doch ein Lottospiel vor sich, zu welchem Bahnhof sie fahren sollen. Das ist verwirrend. Daher habe ich bei mir den Bahnhof auf der Strecke nach Falkensee auch nach Westen geschoben.

    Havelpark

    Du kritisierst bei meinem Vorschlag die geringe Fahrgastanzahl aus Dallgow-Döberitz, aber willst das Center anschließen? Da hast du noch weniger Fahrgäste. Sonntags quasi gar keine. Auch unter der Woche wird das schwierig. Aber davon abgesehen, ist die Umsetzung auch sehr teuer. Du musst diverse Brücken bauen und der Bahnhof am Havelpark wird auch in Hochlage errichtet. Teuer.

    1. Das habe, ich nicht ergänzt bei Variante 1 wird nicht über die Ringbahnstrecke gefahren und bei Variante 2 ergänzen sich die Ringbahn, die Siemensbahn auf der Ringbahn zu einem 2,5 min Takt. Ich werde zur besseren Verständlichkeit nochmal ein Vorschlag zur S21 machen. Du brauchst halt keine 5 Gleise?

      Wieso soll der Bahnhof Stresow so verschoben werden? Dann wir die Fädelung direkt an der Kurve doch noch schwieriger?

      Hier brauchen wir nicht disskutieren, den ich habe 2 varianten eine mit 4 Regio Zügen und 20 min Takt S-Bahn bis Falkensee (Variante 1) und eine mit 2 Regioexpress und eine S-Bahn bis Falkensee im 10 min Takt und eine S-Bahn bis Nauen im 20 min Takt.

      Es ist nur eine mögliche Erweiterung.

      1. Du hast geschrieben: „Konzept 1 (Für Falkensee)

        20 min Takt durch S6x Potsdamer Platz-Falkensee (über Bahnstrecke der S21)

        Alle Regionalbahnlinien bleiben erhalten

        Konzept 2 (Für Falkensee)

        10 min Takt durch S6x Potsdam Platz-Falkensee-Nauen(20)(über Bahnstrecke der S21)

        Nur die RE 2 und RE 8 bleiben erhalten“

        Daher fädelst du in Jungfernheide ein. Das bedeutet, dass du dort an sich eher 4 Kanten, als der jetzt geplanten 3 brauchst. Du kannst zwar prinzipiell auch 3 Kanten nehmen, aber dann wird an der 3. Kante auch alle 5 min gehalten, was problematisch werden kann, wenn da was außer Takt gerät. Toll ist das nicht. Daher brauchst du 4 Kanten. Diese 4 Kanten bedingen dann aber 5 Gleise westlich des Bahnhofes, weil du aus der Ringbahn noch ausfädeln musst und 3 Gleise in Richtung Westen hast. Daher 5. Legst du es drauf an, gehen auch 4 Gleise, die aber unangenehme Folgen haben können.

        Wie steil soll das denn bei deiner Zeichnung werden? Die S-Bahn führt dort auf einem Damm, der mind. 4 m hoch ist. Unter der Havel brauchst du aber locker 8-10 m unter dem Wasserspiegel. Das geht auf der kurzen Strecke nicht. Der Bahnhof muss östlich verschoben werden. Das ist auch mit der Kurve kein Problem, denn die Rampe ist bei der Überquerung der kreuzenden Gleise schon vorbei. Also kann direkt danach der Bahnhof beginnen. Dann hast du 150 m. Das reicht für den Bahnhof.

        1. Korrigiere ich

          Wofür brauchst den vier Kanten? Meinst du nur S-Bahn oder zwei Kanten für die S-Bahn und 2 für die Regionalbahn? Da in Jungfernheide Ja keine Linie enden soll, brauch man nur 2 Kanten also 1 Kante pro Richtung für die S-Bahn.

          Ja eigentlich war es so geplant.

          1. Derzeit hat Jungfernheide 2 Bahnsteige mit 4 Kanten. Da jetzt von außen durch die Siemensbahn Züge einfädeln, wird dies über eine 3. S-Bahnkante geschehen. Das ist notwendig, damit Züge bei Verspätungen nicht warten müssen und somit schon in den Bahnhof einfahren können. Dadurch können die Fahrgäste umsteigen und Anschlüsse noch erreichen. Wenn du einen weiteren 10 min Takt über diese Kante schicken willst, werden dort alle 5 min ein Zug halten. Das ist zwar möglich, hat aber auch da das Verspätungsproblem. Daher ist es ratsam gleich eine 4. S-Bahnkante zu nehmen. Du fädelst ja nicht damit in einen 20 oder 10 min Takt ein, sondern in einen 5 min Takt, der diverse instabile Einflüsse durch andere Strecken hat. Bedenke bitte, dass es mit der Cheruskerkurve insgesamt 8 Stellen gibt: Jungfernheide, Westhafen, Wedding, Gesundbrunnen, Schönhauser Allee, Treptower Park, Neukölln und Südkreuz. Nur Treptower Park hat diese 3. Kante. Daher ist es ratsam jede Instabilität vom Ringbahnsystem fern zu halten. Zum Glück will man zwar mit Neukölln auch eine weitere 3. Kante in absehbarer Zukunft bauen, aber das ist für die Idee nicht relevant.

            1. Es ist schon bemerkenswert, wie viele Bahnsteigkanten du verlangst. Sollte Jungfernheide drei Bahnsteigkanten in Richtung Beusselstraße erhalten müssen, damit aus drei Richtungen gleichzeitig Züge einfahren können? An welchem Bahnsteig sollten dann Fahrgäste nach Beusselstraße oder Westhafen warten?

              Warum soll es eigentlich nicht möglich sein, zwei im 10-min-Takt befahrene Strecken (Siemensbahn und Spandau – Jungfernheide) an einer einzigen Bahnsteigkante zusammenzuführen? Geht sowas nur, wenn du es selbst vorschlägst?

              1. Zustimmung ! Das verstehe ich auch nicht ganz. In zb. Japan fahren die U-Bahnen teilweise im Minutentakt an der gleichen Kante. Sollte dies bei uns mit einem 2,5 min Takt nicht auch möglich sein?

                1. Es geht nicht darum, dass die in Beusselstraße nicht im 2,5 min Takt fahren können. Das Einfädeln ist das Problem. Wenn ein Zug verspätet ist, verspätet sich der andere gleich mit. Der muss dann immer vor dem erreichen des Bahnhofs warten. Wenn der jedoch schon einfahren kann, können die Menschen schon mal den Fahrgastwechsel vollziehen, was Zeit spart, und sie können ihre Anschlüsse erreichen. Jungfernheide hat neben der U7 auch Buslinien, die eben nur alle 10 min kommen. Wenn ich also nicht einfahren kann, habe ich evtl. das Pech 10 min Verspätung zu erhalten, weil mein Bus weg ist. Auch darfst du nicht vergessen, dass die Siemensbahn dort einen Regionalbahnanschluss hat, weshalb hier sogar eine Verspätung von einer Stunde eintreten kann, nur weil man den Anschluss nicht kriegt. Daher ist das Warten an der 3. Kante sinnvoller, als das Warten auf der Strecke.

                  1. Du willst also lieber nen dritten Verspätungsanfälligen Bahnsteig bauen, statt mit einer bzw, evtl. zwei Brücken einzufädeln?

                  2. Du scheinst mich immer noch nicht zu verstehen. Du brauchst so oder so 5 S-Bahngleise nebeneinander. Das sind folgende und in der Reinfolge von Norden nach Süden:

                    – Siemensbahn/Spandau Richtung Westen
                    – Ringbahn Richtung Westen
                    – Ringbahn Richtung Osten
                    – Spandau Richtung Osten
                    – Siemensbahn Richtung Osten

                    Aus meiner Sicht geht eine kreuzungsfreie Einfädelung nur, wenn das wetwärts führende Gleis der Ringbahn die ostwärts führenden Gleise aus Spandau und Siemensbahn überquert werden. Das Gleis Richtung Siemensbahn und Spandau geht einfach nördlich davon ab. Westlich dieser Überführung überquert die Siemensbahn die Verbindung aus Spandau und auch nach Spandau, da die von einer Rampe kommt und man so nicht Höhe gewinnen muss für eine Brücke. Somit laufen 5 Gleise auf die Brücke über die Spree zu. Vor der Brücke muss dann die Einfädelung der Siemensbahn in das aus Spandau kommende Gleis erfolgen.

  2. Bei drei zusammenlaufenden Strecken reichen drei Kanten. Die Einfädelung wird dann so gebaut, dass immer zwei Züge gleichzeitig einfahren können, ohne sich zu kreuzen. Dies geht, indem die mittlere Strecke auf beide äußeren überleitet, dann kann flexibel das freie Gleis gewählt werden.
    Sollten tatsächlich drei Züge auf einmal kommen, dann hat halt einer von den dreien Pech gehabt. So häufig kommt das nicht vor, wenn der Fahrplan nicht systematische Fehler enthält.

    1. Ich sag ja sehr ähnliches. Der Optimal Fall wären 4 Kanten. Mit 3 ist das sicherlich im Regelfall auch machbar. Bloß der Regelfall wären ja dann auch mit 2 Kanten darstellbar.

  3. Mir fiel gerade noch was auf. Geplant ist, dass die Züge der Siemensbahn (10 min Takt) und die S1 über die Strecke zum HBF geschickt werden und gemeinsam ein 5 min Takt darstellen. Du kannst also deinen Plan mit der S-Bahn aus Spandau gar nicht so umsetzen, da die ja mit der Siemensbahn dann schon einen 5 min Takt darstellt. Zudem wäre das auch zu viel des guten und auch ein Ende am Potsdamer Platz ist nicht realistisch, da die Strecke ja über das Gleisdreieck weitergebaut werden soll. Es bliebe also nur, dass die Siemensbahn oder die Bahnen aus Spandau am Bahnhof Beusselstraße ihr Ende finden und man östlich eine Abstellanlage baut oder man könnte (das müsste man sich aber ganz genau angucken) die Züge nach Pankow ableiten. Es entspricht aber nicht deiner Planung, da sie so nicht realistisch ist.

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