Berlin: 161 nach Erkner verlängern

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Beschreibung des Vorschlags

Problem: In Wilhelmshagen wird viel gebaut, allerdings muss das ÖPNV-Angebot verbessert werden. 161 ist momentan noch beschränkt auf die Zubringerfunktion zur S3. Sinnvoll wäre es, die Linie in den Ortskern von Erkner zu verlängern, damit die Wilhelmshagener und Rahnsdorfer die dortigen Einkaufsmöglichkeiten wahrnehmen können, und nicht immer bis nach Köpenick reisen müssen. Da S3 und zukünftig RE1 jeweils im 20′-Takt fahren, böte 161 zudem den Erkneranern eine attraktive Umsteigeverbindung nach Berlin.

Vorschlag: 161 fährt unverändert von Schöneiche bis S Erkner, wendet auf dem Bahnhofsvorplatz, und übernimmt dann die Strecke nach Hohenbinde von der Linie 418. Stündlich geht es nach Hohenbinde, im 20′-Takt bis Jägerstr. 161 erreicht somit das City-Center mit Kaufland, Kino und Fachgeschäften. Und aus dem Hochhausviertel Neu Buchhorst erreicht man direkt Innenstadt und Bahnhof, anstatt wie heute mit 418 den Umweg über Neuseeland fahren zu müssen.

Weitere Änderungen: Die Haltestelle Erkner, Robinienweg soll an die Hafenstr. verlegt werden. Dazu kommt eine neue Haltestelle an der Fürstenwalder Allee Nummer 18. 418 fährt nur noch (Bergstr. – ) Schelkplatz – S Erkner – Rüdersdorf Krankenhaus, und hält neu an der Langen Str.

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2 Kommentare zu “Berlin: 161 nach Erkner verlängern

  1. Die Linie 161 nach Erkner rein zu führen, macht schon Sinn, gerade für das Neubaugebiet, was direkt an der Stadtgrenze Berlin/Erkner liegt und auch für Hessenwinkel. Der Rest von Rahnsdorf und Wilhelmshagen wird sich vermutlich trotzdem weiter Richtung Köpenick oder Friedrichshagen orientieren, da gerade am Bhf. Köpenick in der Bahnhofstr. ein größeres Angebot an Einkaufsmöglichkeiten besteht. Gerade aus Rahnsdorf oder auch aus Wilhelmshagen braucht man mit Bus 161 und S3 nach Köpenick/Bahnhofstr. fast gleich lang wie nach Erkner-Mitte, zudem haben dort viele Leute Berlin-AB-Zeitkarten und wollen für die Fahrt nach Erkner keinen C-Tarif lösen. In Hessenwinkel und dem neu entstehenden Wohngebiet an der Stadtgrenze ist das wahrscheinlich anders, daher finde ich die Verlängerung der 161 ja auch sinnvoll.

    Ich würde aber alle Fahrten nach Jägerstr. fahren lassen und alle 60-Minuten weiter nach Hohenbinde. So erreicht man die wichtige Haltestelle Erkner Kirche alle 20-Minuten. Es wäre vermutlich für nicht ortskenntliche Fahrgäste eine eher unübersichtliche Linienführung, wenn der Bus alle 20-Minuten zu einer anderen Endstelle fährt.

    Außerdem entfällt die Verbindung vom Schelkplatz zur Buchhorster Str., Gartenstr. und Gerhart Hauptmann Str., in diesem Bereich befinden sich jedoch drei Schulen und die 418 stellt für die Schüler aus dem Wohngebiet „Neuseeland“ rund um den Schelkplatz eine wichtige Verbindung zu den Schulen dar. Die Verbindung kann man also nicht so einfach wegfallen lassen, auf dem Abschnitt Schelkplatz-Buchhorster Str. müsste es mindestens früh und nachmittags Einzelfahrten geben.

    Sonst ist die Idee ganz gut, als Stadtlinie für Erkner eignet sich die 161 durch den 20-Minuten-Takt auch besser als die anderen Linien.
    Problematisch könnte sein, dass die Friedrichstr. als Hauptstraße von Erkner gerade zur HVZ oft zugestaut ist, wodurch die 161 mehr Verspätungen kriegen könnte und die auf die S-Bahn getakteten Anschlüsse in Erkner, Wilhelmshagen und Rahnsdorf nicht erreicht werden.
    Allerdings muss sich Erkner durch die kommende Tesla-Ansiedlung in Grünheide und den damit verbundenen Zuzug verkehrsmäßig generell eine Lösung schaffen, man plant ja auch eine Ortsumgehung südlich an Erkner vorbei, was vielleicht auch etwas verkehrliche Entlastung für die Friedrichstr. schaffen wird.

    Ich würde die 161 alle 20 Minuten bis Jägerstr. fahren lassen und alle 60 Minuten weiter nach Hohenbinde. Die Linie 418 fährt ja normalerweise im 30-Minuten Takt, der 30-Minuten-Takt sollte im Wohngebiet „Neuseeland“ am Schelkplatz weiterhin erhalten bleiben.

    Eine Verlängerung als 428 mit der Strecke von Rüdersdorf nach Niederlehme schon eine ziemlich lange Strecke (außerdem würde ich den 428 lieber von Erkner durchgängig bis KW fahren lassen), eine Durchbindung als 424 nach Gosen würde eher gehen. Die 424 fährt nur zur HVZ stündlich, sonst eher 2-stündlich und ohne wirklichen Takt, da ist eine Durchbindung auch eher schwierig, zumal dann die 424 nicht in Erkner Kirche halten würde, weil sie ja über den Schelkplatz fährt. Ich weiß auch nicht, ob es so viele Fahrgäste gibt, die von Rüdersdorf und Woltersdorf weiter nach Gosen oder Neu Zittau wollen, Erkner (sowohl der Bahnhof als auch die Stadtmitte) ist für alle Orte rundrum das Hauptziel.

    Eine Lösung wäre die 418 vom Schelkplatz über Buchhorster Str.-Gartenstr. zurück zum Kreisel und weiter als zusätzliche Linie nach Grünheide zu führen (z.B. auf direktem Weg nach Grünheide Marktplatz bzw. weiter nach Alt-Buchhorst ohne Schlenker über Fangschleuse oder vielleicht in ein paar Jahren auch als Zubringer zur Tesla-Fabrik aus Woltersdorf und Erkner).

    Die neuen Haltestellen in der Berliner Str. machen auch Sinn. Da Robinienweg jedoch erst vor ein paar Jahren gebaut wurde, damit Fahrgäste aus Hessenwinkel nach Erkner reinlaufen können und das neu gebaute Center am Kreisverkehr erreichen, wird man diese Haltestelle wohl kaum um ein paar Meter weiter nach hinten neu verlegen, auch wenn es dann eine Direktverbindung mit dem Bus nach Erkner rein gibt.

    Gerade durch die kommende Tesla-Ansiedlung muss der Busverkehr im Raum Erkner wahrscheinlich in den nächsten Jahren generell verdichtet werden, da macht die 161 als Stadtbuslinie für Erkner im 20-Minuten Takt schon Sinn, wobei ich die Fahrten zum Schelkplatz rauslassen würde (übernimmt weiter die 418) und weiter bis nach Jägerstr./Hohenbinde fahren würde.

    1. Ich würde die 161 alle 20 Minuten bis Jägerstr. fahren lassen und alle 60 Minuten weiter nach Hohenbinde. Die Linie 418 fährt ja normalerweise im 30-Minuten Takt, der 30-Minuten-Takt sollte im Wohngebiet „Neuseeland“ am Schelkplatz weiterhin erhalten bleiben.

      Ich habe das so umgesetzt.

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