Berlin: Buslinie entlang überlasteter U-Bahnlinien

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Beschreibung des Vorschlags

Um die im Berufsverkehr übervollen U-Bahnen zu entlasten, schlage ich vorübergehend den Einsatz einer ergänzenden Buslinie vor. Sie soll mit Gelenkbussen werktags von 6:30 – 9:15 und 15:15 bis 18:30 befahren werden. Größtenteils nutzt man die Haltestellen der Nachtbuslinien. Die Ergänzungslinie soll solange fahren, bis die neuen Züge da sind, und der Takt der U-Bahnlinien verkürzt werden kann.

Die Route folgt den am stärksten belasteten Trassen der Großprofil-U-Bahn. Wenn ausreichend Fahrer und Busse zur Verfügung stehen, kann man die Linie noch bis Leopoldplatz verlängern. Die Karl-Marx-Str. wird nicht befahren, da hier umfangreiche Baumaßnahmen zu Staus führen. Weil der MIV auf die Hermannstr. ausweicht, wird auch diese ausgelassen.

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3 Kommentare zu “Berlin: Buslinie entlang überlasteter U-Bahnlinien

  1. Wem soll das jetzt was bringen? Ich muss dann immer raten, fahre ich Bus oder fahre ich U-Bahn auf diesem kurzem Abschnitt. Da der U-Bahn Takt dichter sein wird, steige ich lieber in die U-Bahn. Zudem ist die Strecke nicht unproblematisch die du eingezeichnet hast. Da gibt es viele Staupunkte, weshalb der Bus deutlich langsamer wäre als die U-Bahn. Damit hilft man Niemanden.

    1. Der Bus schafft neue Direktverbindungen. Zudem müssen Gehbehinderte nicht mehr hinabsteigen. Und man sieht den Bus auf der Straße hinter sich kommen. Auf kurze Strecken, ist man mit dem Bus genauso schnell. Deswegen, und da die Züge notorisch überfüllt sind, gäbe es genug Nachfrage nach dem Bus. Staupunkte musst du schon konkret benennen, sonst kann ich nichts ändern.

      1. Er schafft neue Direktverbindungen? Deine Linie wird von diversen anderen Linien gekreuzt, die schon Direktverbindungen schaffen, die schneller sind. Beispielhaft guckst du dir mal den 140er an.

        Gegenfrage: Wo staut es sich denn nicht?
        Aber da du gefragt hast: Mehringdamm, Hermannplatz, Kotti, unter Umständen teilweise Moritzplatz, Jannowitzbrücke, Alex und unter Umständen Frankfurter sind alles stauanfällige Stellen, bez. staulastige. Auch ist der Bus deutlich langsamer unterwegs. Eine U-Bahn fährt ohne Verkehrsbeeinflussung und LSA Beeinflussung bis zu 70 km/h. Ein Bus im Idealfall 50, wobei immer mehr Strecken auf 30 reduziert werden und er ausgebremst wird an Kreuzungen und durch den verkehr im allgemeinen. Er wird also langsamer sein.

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