Berlin: M10 Verlängerung mal anders gedacht

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Beschreibung des Vorschlags

Für die M10-Verlängerung stehen die Signale mittlerweile quasi auf grün, und die direkte Durchbindung zum Hermannplatz ist mit Sicherheit die beste Lösung dafür, dennoch haben die Durchfahrten der Falckensteinstr. und des Görlitzer Parks bereits zu Widerstand geführt und es wurden schon mehrere abstruse Trassenverläufe in den Raum geworfen. (https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2017/2017_09/Kostenlose/kartem10-2.jpg.jpg/rendition=kartem103.jpg/size=708×398.jpg)

Dies hat mich nicht losgelassen, v.a. da bei den Entwürfen u.a. Treptow mit eingebunden wurde, aber gleichzeitig dogmatisch an der Endhaltestelle Hermannplatz festgehalten wurde, was dann zu deutlichen Reisezeitverlängerungen führen würde. Meine Trasse ist zwar auf den ersten Meter nach der Warschauer Str. quasi zu all dem anderen identisch (wirklich viele Alternativen, die Spree zu queren, gibt es ja nicht), aber dann wähle ich ebenfalls den Weg über die Köpenicker Straße in die Treptower Lohmühlenstraße. Im Anschluss bietet sich die Fulda- und Flughafenstraße ganz gut als alternative Fortführung an und die U-Bahnen 7 und 8 werden weiterhin am Rathaus Neukölln bzw. Boddinstraße erreicht. Mein Endpunkt der Strecke wäre dann im Schillerkiez nahe des Tempelhofer Felds.

Die großen Vorteile sehe ich hier:

  • Im Gegensatz zum Hermannplatz, welcher zwar ein großer Verkehrsknoten ist, aber dafür wirklich am nördlichsten Zipfel von Neukölln liegt, nimmt meine Trasse zentralere Gebiete von Neukölln mit, die zum einen sich sehr positiv entwickelt haben und auch aktuell nur sehr schlecht in Richung Friedrichshain angebunden sind.
  • Der Umsteigepunkt Hermannplatz ist unbedingt auch nicht der bequemste, schon allein auf Grund der Fußwege, was bei einem Umsteigepunkt am U Rathaus Neukölln bzw. U Boddinstraße nicht zu erwarten ist.
  • Der Schillerkiez mit dem Tempelhofer Feld als eine der Hauptattraktionen wird auch umsteigefrei an Friedrichshain und Kreuzberg angeschlossen. Im Prinzip verbindet mein Entwurf also die „Szenekieze“ deutlich besser als die anvisierte M10-Verlängerung.
  • Treptow erhält auch einen (tangentialen) Anschluss an die Tram, welche aber gut durch Kiezbuslinien gefüttert werden kann.
  • An der Fuldastraße kann man auch gut mit einer Tram entlang der Sonnenallee verknüpfen (M10)

Was denkt ihr so über eine solche Trassenführung? Völliger Quatsch, alternative zur geplanten Strecke oder vielleicht auch eine gute Ergänzung?

Metadaten zu diesem Vorschlag

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Ein Kommentar zu “Berlin: M10 Verlängerung mal anders gedacht

  1. Als Verbindung zur U7 wäre deine Linienführung tatsächlich gar nicht so schlecht. Leider ist die Ecke zur Flughafenstraße aber dermaßen eng, dass ich große Zweifel habe, dass man da herum käme. Den Sinn eines Endpunktes mitten im Schillerkietz erschließt sich mir auch nicht. Wenn du wenigstens den Herrfurthplatz für eine Wendeschleife genutzt hättest, damit dort auch andere Linien enden könnten, aber so?

    Ich hoffe aber doch, dass man die Strecke wie geplant über Falckenstein-, Glogauer und Pannierstraße führen wird.

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