Berlin: S-Bahn Teltow – Neukölln

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Beschreibung des Vorschlags

Bau: Nördlich des Bahnhofs Priesterweg führt eine Neubautrasse zweigleisig aufgeständert über das Parkgelände, die Dresdener Bahn, Autobahn und Ringbahn. Die Güterbahnverbindung bleibt erhalten, ein kleines Industriegebäude muss verlegt werden, Ringbahn und Zugbildungsanlage bleiben unverändert.

Betrieb: S47 wird vom Endpunkt Hermannstr. über Priesterweg nach Teltow Stadt verlängert. 20′-Takt mit Dreiviertelzügen. In den Randzeiten wie bisher nur Spindlersfeld – Schöneweide. Eine neue Linie S48 ergänzt von Teltow Stadt über Neukölln bis Warschauer Str. im 20′-Takt mit Dreiviertelzügen ganztägig. S25 wird nach Zehlendorf umgelegt, und perspektivisch nach Potsdam über Dreilinden verlängert. S26 wird eingestellt. S85 wird nach Tegel umgelegt, sobald die Strecke für einen 10′-Takt ausgebaut worden sein wird.

An den Richtungsbahnsteigen in Priesterweg, die komplett überdacht werden, soll man von S2 zu S47/48 ohne längere Wartezeit umsteigen können. Die Verbindung aus Teltow/Lichterfelde/Lankwitz nach Berlin Mitte und Nord bleibt also als attraktive Umsteigebeziehung bestehen.

Weiteres: Die Cheruskerkurve (Julius-Leber-Brücke – Südkreuz) wird nicht wiederaufgebaut, da diese einen unvertretbaren Eingriff in das neu entwickelte Stadtgebiet am Gasometer bedeutete.

Vorteile: Die ein-/aussetzende S47 blockiert nicht mehr die Ringbahn. Verstärkung auf dem besonders nachgefragten Südostring (Tempelhof – Treptower Park) und der nur im 20′-Takt verkehrenden S9 (Warschauer Str. – Treptower Park). Die Schienenverbindung von Südring und Nord-Süd-Bahn bringt betriebliche Vorteile.

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4 Kommentare zu “Berlin: S-Bahn Teltow – Neukölln

  1. Ich kann die Idee einer Kurve zwischen den Südstrecken von Teltow/Blankenfelde zur Ringbahn schon nachvollziehen. Aber für die S47 finde ich die Idee etwas ungünstig. Es hat natürlich Vorteile, dass auch Verbindungen im Süden der Stadt wie z.B. Schöneweide-Lichterfelde oder Neukölln-Lichterfelde als Direktverbindungen mit S-Bahn möglich sind. Andererseits ist die S47 für Fahrgäste aus Spindlersfeld ins Zentrum schon jetzt ziemlich unattraktiv, da immer mindestens ein weiterer Umstieg (meistens eher 2 Umstiege) erforderlich sind. Ein Ziel weiter in der Stadt (vielleicht auch auf der Stadtbahn wie z.B. Ostbahnhof oder Warschauer Str.) wäre für die S47 aus Spindlersfeld vielleicht auch möglich. Das Ende der S47 an der Hermannstr. ist schon ungünstig, da bräuchte es auf jeden Fall eine andere Lösung.

    Vielleicht könnte man die S85 von Tegel über Ostring nach Spindlersfeld fahren lassen und dafür die S47 von Teltow Stadt nach Grünau anstatt nach Spindlersfeld fahren lassen. So hat Spindlersfeld eine direkte Verbindung zum Ostring und zum wichtigen Umsteigeknoten Ostkreuz. Aus Grünau bleibt ja noch die S8 zum Ostring.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, verliert Teltow und Lichterfelde Ost dann seinen 10-Minuten-Takt in den Nord-Süd-Tunnel. Das wäre vielleicht noch zu verkraften, da man die Umsteigesituation am Priesterweg genau so wie in Baumschulenweg mit bahnsteiggleichen kurzen Umsteigezeiten von S47/S48 auf die S2 gestalten könnte.

    Am meisten Zweifel habe ich, wie es mit S47 und der neuen Linie S48 auf der Ringbahn funktionieren soll. Dort fahren zur HVZ jetzt schon zwischen Südkreuz und Neukölln die S41/S42 im 5-Minuten-Takt und dann noch abwechselnd alle 10 Minuten die S45 oder S46. Eine S48 im 20-Minuten-Takt ergibt schon Sinn, vor allem als Süd-Ost-Verbindung, allerdings weiß ich nicht, ob die Ringbahnstrecke noch 3 weitere Züge pro Stunde und Richtung verkraften kann, zumal die Situation gerade mit der Einfädelung der von Schöneweide kommenden Linien auf die Ringbahn in Neukölln jetzt schon unzureichend ist und der Neuköllner S-Bahnhof meiner Meinung so wie Baumschulenweg mit einer dritten Bahnsteigkante ausgebaut werden müsste.

    1. S45-47 fahren heute im 5/5/10′-Takt, da ist also eine Lücke für die S48 frei. Eine 3. Bahnsteigkante in Neukölln wäre dennoch wünschenswert.
      Für Spindlersfeld käme als Alternative eher die Volllinie S8, als die Verstärkerlinie S85 in Betracht.

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