Berlin – Straßenbahn Turmstraße – Grunewald

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Beschreibung des Vorschlags

Ausgehend von der jetzigen Verlängerung der Tram vom Hbf zur Turmstraße habe ich mir Gedanken über die Weiterführung im Westen gemacht.

Die viel diskutierte Verlängerung zur Jungfernheide habe ich ausdrücklich nicht weiterverfolgt. Zum einen weil ich denke, dass die Nachfrage aus Moabit eher in die City West geht und ich mir langfristig bis Jungfernstieg eine U-Bahn erhoffe. Eine Tram in die CityWest schließt aber auch eine zusätzliche Achse zur Jungfernheide nicht aus.

Folgende Verknüpfungen zum hochwertigen Schienennetz wären möglich:
– U2 Ernst-Reuter-Platz
– S-Bahn Savignyplatz
– mögliche U1-Verlängerung am Kurfürstendamm
– U7 und U3 Fehrbelliner Platz
– S-Bahn Ring Hohenzollerndamm
– Am Roseneck ist ein großer Busknoten mit vielen möglichen Zubringerlinien.

Diskussionswürdig finde ich die Frage, ob der Straßenzug Schlüterstraße – Württembergische Straße aufnahmefähig für eine Tram ist. Die Busverbindung verläuft heute durch die parallele Achse Leibnitzstraße – Konstanzer Straße, die auch für den PKW Verkehr eine Hauptverkehrsache ist. Dort hätte man aber keine Verknüpfung zum Savignyplatz und auch eine verlängerte U1 hätte vermutlich eher an der Schlüterstraße eine Zwischenstation als am Olivaer Platz. Zudem hätte man bei einer Führung über die Leibnitzstraße keine Platzkonflikte mit dem Autoverkehr.

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2 Kommentare zu “Berlin – Straßenbahn Turmstraße – Grunewald

  1. Offen bleibt bei deinem Vorschlag, was aus dem 101er werden soll. Ein Parallelverkehr zwischen Turmstraße und Fehrbelliner Platz? Das wäre kaum zweckmäßig. Es scheint mir auch sinnvoller die Linie vom Roseneck über den Hohenzollerndamm und die Württembergische Straße, die ich sehr gut finde, weiter über den Ku’damm zum Zoo zu führen, um die City-West optimal anzubinden. So wäre auch ein schnellerer Anscchluss zur U9 und zur U2 möglich. Die U1 müsste man dann gar nicht verlängern. Eine Straßenbahn im Ku’damm wäre meiner Ansicht nach ohnehin vernünftiger.

    Zur Integration einer Straßenbahn in der Württembergischen Straße würde ich sagen, dass sie besser möglich sein sollte, als in der Leibnizstraße, da letztere durch ihre Funktion als Autobahnzubringer sehr verkehrsreich ist. Die alltäglichen Staus in denen der 101er steckt ließen sich über die Württembergische Straße umgehen, auch wenn dort kaum ein eigener Bahnkörper möglich wäre. Dort ist aber auch nur wenig Verkehr, Staus sind dort unüblich. Das gilt prinzipiell auch für die Schlüterstraße, jedoch halte ich dort eine Straßenbahn für weniger sinnvoll, da sie an der City-West vorbei führen würde.

    Zwischen Ernst-Reuter-Platz und Turmstraße halte ich eine Straßenbahn wieder für ausgesprochen sinnvoll, allerdings als Ersatz für den 245er, der zum Teil bereits durch die M10 ersetzt wurde.

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