Berlin: Tieferlegung der Straßenbahnstrecken rund um den Alexanderplatz

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Beschreibung des Vorschlags

Durch eine Tieferlegung der Straßenbahnstrecken rund um den Alexanderplatz würde man die Geschwindigkeit der Straßenbahnen auf den Linien M4, M5 und M6 erhöhen, welche zurzeit gering ist, da die Linien zurzeit durch die dort vorhandene Fußgängerzone führen und die Bahnen dort mit entsprechend reduzierter Geschwindigkeit fahren müssen und teilweise durch die hohe Anzahl an Fußgängern aufgehalten werden, sodass dort sowohl ein hohes Risiko für Verspätungen als auch für Unfälle vorhanden ist.

Die Bahnen der Linien M4, M5 und M6 würden nördlich der Haltestelle „Spandauer Straße/Marienkirche“ über eine Rampe in den Tunnel fahren, welcher unter dem Bahnhof zur unterirdischen Haltestelle „Alexanderplatz S + U“ führt, welcher parallel zum schon bestehenden Bahnsteig der U-Bahnlinie U5 angelegt werden würde und dabei die oberirdischen Haltestellen „S+U Alexanderplatz/Gontardstraße“ und „U Alexanderplatz“ ersetzen würde. Danach würde die Strecke weiter nach Norden bis zur Haltestelle „Mollstraße/Otto-Braun-Straße“ führen und an der Kreuzung über eine Rampe wieder an die Oberfläche führen und in das Bestandnetz einfädeln, wobei die zurzeit vorhandenen Bahnsteige in die Rampe eingebunden werden.

Entlang der Linie M2 würde man eine Rampe an der Haltestelle „Memhardstraße“ bauen, wobei man die Bahnsteige in die Rampe eingliedern würde, von wo aus die Strecke in Richtung Süden in einer Kurve nach links führen, danach in einer unterirdischen Wendeschleife, welche in beiden Richtungen befahrbar wäre, und danach in einer weiteren Linkskurve zur Haltestelle „Alexanderplatz S + U“, welche Teil der Wendeschleife sein würde, führen würde, wobei für die M2 der Vorteil wäre, dass aufgrund der Wendeschleife auch der Einsatz von Einrichtungsfahrzeugen und damit eine größere Flexibilität in der Fahrzeugauswahl bei der Fahrtenplanung möglich wäre.

Die unterirdische Haltestelle würde aus 4 Gleisen bestehen, wobei das südliche Gleispaar von den Linien M4, M5 und M6 und das nördliche Gleispaar von der Linie M2 verwendet werden würde, wobei durch den Bau von doppelten Gleiswechseln und Verbindungsgleisen bei Bedarf eine flexible Verwendung der Gleise möglich wäre. Die beiden äußeren Gleise wären über Seitenbahnsteige erreichbar, während die beiden mittleren Gleise über einen gemeinsamen Mittelbahnsteig erreichbar wären.

Ein weiterer Vorteil wäre, dass dadurch der Umstieg zwischen den Straßenbahnlinien, zu den U-Bahnlinien, zur S-Bahn und zum Regionalverkehr vereinfacht werden würde, da die unterirdische Haltestelle zwischen den Bahnhof der S-Bahn und der Regionalbahn und den Bahnhof der Linie U2 liegen würde und damit für Umsteiger aus der U-Bahn, der S-Bahn und der Regionalbahn schnell erreichbar sein würde, und da sie gleich drei oberirdische Haltestellen ersetzen würde, und somit auch einen direkten Umstieg zwischen den Linien M2 und den Linien M4, M5 und M6 erlauben würde, da sie zurzeit an unterschiedlichen Haltestellen halten (Die M2 endet an der Dircksenstraße, während die Linien M4, M5 und M6 an der Gontardstraße und auf dem Alexanderplatz selber halten).

Metadaten zu diesem Vorschlag

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Ein Kommentar zu “Berlin: Tieferlegung der Straßenbahnstrecken rund um den Alexanderplatz

  1. Eine unterirdische Führung am Alex ist schlicht nicht möglich. Dort ist schon alles untertunnelt. Auch unterquerst du diverse Fundamente, was auch nicht ohne weiteres geht. Zudem wäre Sicherheitstechnik für die Bahnen zu beschaffen, weil du nicht mehr auf Sicht fahren würdest. Auch wären die Kosten viel zu hoch für den Nutzen.

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