BO/GE: U31 Buer – Ruhr-Uni

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Beschreibung des Vorschlags

Der Tunnel der Linie 301 ist eine Vorleistung für eine nie bislang realisierte Stadtbahnlinie. Er sollte dann aber auf Normalspur umgespurt werden. Außerdem soll die Tunnelstrecke bzw. Strecke auf eigenem Gleiskörper bis Buer Rathaus verlängert werden. Dabei wird Erle auf einer kürzeren Strecke untertunnelt. Hinter Buer Rathaus fährt die Bahn wieder oberirdisch und kann so noch den Verknüpfungspunkt Beur Nord Bahnhof erreichen.

In Gelsenkirchen wird die Meterspur-Straßenbahn auch oberirdisch geändert. So sollen die Linien 107 und 302 eine neue oberirdische Strecke vom Musiktheater durch die Fußgängerzone zum Hauptbahnhof fahren oder die Betriebsstrecke in der östlichen Innenstadt nutzen, welche dann oberirdisch über die Ringstraße zum Hauptbahnhof verlängert wird.

Die Straßenbahnlinie 302 wird geteilt. Der Gelsenkirchener Abschnitt wird in Linie 301 umbenannt, die dann Gelsenkirchen Hbf – Schalke – Veltins-Arena – Buer Rathaus – GE-Horst fährt. Der Bochumer Abschnitt bleibt die Linie 302 und fährt von Wattenscheidt August-Bebel-Platz nach Bochum Hbf und Langendreer S.

Verbesserungen in Bochum ergeben sich durch die Störärmere Trasse über ehemalige Eisenbahnstrecken und parallel zur A40, sowie durch Anbindung des Bahnhofs Wattenscheid.

 

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2 Kommentare zu “BO/GE: U31 Buer – Ruhr-Uni

  1. Ich weiß nicht, was das soll. Der Milliardenaufwand stünde in keinem Verhältnis zu den wenigen Verbesserungen, denen auch noch Verschlechterungen gegenüberstehen, die du sicherheitshalber gleich verschweigst.

    Insbesondere würde die Stilllegung der oberirdischen Straßenbahn zwischen Wattenscheid und GE-HBF den Zerfall des meterspurigen BoGeStra-Netzes in zwei Teilnetze bedeuten, die keine Verbindung untereinander hätten. Aus betrieblicher Sicht wäre das ganz schlecht.

    Wenn man sich dann noch den Verlauf deiner Linie 302 um Buer herum ansieht, fragt man sich auch, für wen eine Linienführung, die in solch enger Weise plötzlich kehrt macht, gut sein soll.

    An dem Vorschlag erkennt man leider wieder deine Priorität: Masse statt Klasse. Umgekehrt sollte es sein. Überleg dir doch bitte mal, wie viele Stadtteile man neu an das Schienennetz anschließen könnte, mit dem Geld, dass man verbrauchen würde, wenn man nach deinem Vorschlag eine vorhandenen Strecke in Tunnels verlegen wollte.

  2. Etwaige Tunnelverlängerungen und Beschleunigungen in Gelsenkirchen lassen auch niederflurig umsetzen, vor allem in einer Stadt, die bisher fast keine normalspurigen Hochflurlinien hat.

    Eine neue Hochflurlinie wäre meiner Meinung nach viel sinnvoller zwischen Bochum und Essen, wo es bisher überhaupt keine direkte Stadtbahnverbindung gibt, dafür aber eine ungenutzte Trasse, die an beiden Seiten fast bis an die Tunnelsystem heran reicht.

    Im Gegensatz zu Gelsenkirchen hat Essen ein normalspuriges und hochfluriges Stadtbahnsystem, welches einen weiteren Nordast dringend gebrauchen könnte.

    Daher würde ich stattdessen vorschlagen die ungenutzten Teile der rheinischen Bahn zur Stadtbahn umzubauen, bevor man sie abreißt, überbaut und die Chance vertan ist:

    https://extern.linieplus.de/proposal/essen-bochum-rheinische-bahn-als-stadtbahn/

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