Bonn Linien 61 und 62 Neues Konzept im Bonner Norden

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Beschreibung des Vorschlags

61 Auerberg – Innenministerium – Kaiser Karl Ring – Bonn Hbf – Dottendorf

62 Auerberg – Sportpark Nord – Wilhelmsplatz – Bonn Hbf – Dottendorf

 

Achtung! Die Liniennummern als Haltestellenbezeichnung sind mal wieder „verrutscht“: System Bug! Keine Absicht.

 

Die Bonner Niederflurbahnlinien 61 und 62 einerseits sowie die Hochflurbahnen 16, 18, 63 und 66* andererseits sind systemtechnisch „zwei Paar verschiedene Schuhe“: unterschiedliche Bahnsteighöhen, bei den Niederflurbahnen kürzere Distanzen die zurückgelegt werden und eine höhere Haltestellendichte.

*Die Betriebs- und Schülerfahrtenlinien 65, 67 und 68 zähle ich mal nicht hierzu.

Durch diesen Vorschlag möchte ich anregen, beide Systeme komplett voneinander zu trennen. Zwischen Stadthaus, Beuel und Ramersdorf sollen sodann keine Niederflurbahnen mehr rollen, sondern ausschließlich Hochflurbahnen verkehren. Die Haltestellen werden entsprechend umgebaut. Der Streckenabschnitt Ramersdorf – Beuel – Bonn Hbf wird von einer anderen Hochflurlinie übernommen, zum Beispiel der Hardtbergbahn, die „mit Sicherheit“ irgendwann gebaut wird…?

 

Die Linien 61 und 62 verkehren neu von Auerberg über Bonn Hbf nach Dottendorf. In Auerberg, Kopenhagener Str werden entsprechend dem Bedarf neue Kehrgleise eingerichtet (an Endhaltestelle z.B. entlang der Kopenhagener Str.).

 

Im Folgenden werden auch die Änderungen im Busverkehr behandelt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass auch ein Streckenabschnitt Tannenbusch – Buschdorf im Stadtbahnnetz eingerichtet wird (Linie 63). Siehe hierzu folgenden Vorschlag: https://extern.linieplus.de/proposal/bonn-linie-63-nach-buschdorf/

 

Busverkehr:

Durch die entsprechenden eingezeichneten neuen Straßenbahnverbindungen zwischen Auerberg und Buschdorf und dem Bonner Stadtzentrum kommt es zu wesentlichen Änderungen im Busverkehr, wo viele Einsparungen möglich sind:

  • die Linie 6o2 verkehrt nicht mehr über die Bornheimer Str. Von Tannenbusch aus verkehrt sie ab Zeisigweg via Potsdamer Platz, Dorotheenstr/Frankenbad und Stadthaus zum Bonner Hbf, von dort weiter wie bisher. Somit übernimmt die Linie 6o2 Teile der bisherigen Strecke der Linien 6o4/6o5.
  • die Linie 6o4 verkehrt nur noch auf dem Linienweg Ückesdorf – Bonn Hbf; der Abschnitt Hersel – Bonn Hbf entfällt; zwischen Auerberg, Buschdorf und Hersel verkehrt die neue Linie 634
  • die Linie 6o5 entfällt zwischen Graurheindorf und Bonn Hbf. Der Abschnitt Graurheindorf, Mondorfer Fähre bis Auerberg, Bernhardkirche wird von der geänderten Linie 634 übernommen.
  • die Linie 634 wird neu eingerichtet und ersetzt die auf dem Streckenabschnitt Hbf-Hersel eingestellte Linie 6o4 zwischen Hersel, Buschdorf und Auerberg. Ab Auerberg verkehrt die Linie 6o4 über Bernhardkirche nach Graurheindorf, Fähre und ersetzt dort die auf dem Streckenabschnitt Hbf-Graurheindorf eingestellte Linie 6o5.

 

Taktfrequenz:

bei einer NRW-Weiten Umstellung auf einen 7-8/15/30-Minuten Takt verkehrt die Linie 62 mo-fr tagsüber alle 9-6 Minuten; die Linie 61 alle 15 Minuten. In der HVZ verkehrt auch die Linie 61 alle 7/8 Minuten aber nur zwischen Auerberg und Hbf. Zwischen Hbf und Dottendorf demnach nach wie vor ein ungefährer 5-Minuten-Takt. Samstags tagsüber verkehren beide Linien alle 15 Minuten. Abends und sonntags fahren beide Linien alle 30 Minuten.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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5 Kommentare zu “Bonn Linien 61 und 62 Neues Konzept im Bonner Norden

  1. Tagchen

    Der Streckenabschnitt Ramersdorf – Beuel – Bonn Hbf wird von einer anderen Hochflurlinie übernommen, zum Beispiel der Hardtbergbahn, die „mit Sicherheit“ gebaut wird.

    Den Streckenabschnitt Beuel – Ramersdorf mit Hochflurfahrzeugen zu nutzen, ist meines Erachtens eher ungünstig. Einerseits ginge erstmal die Barrierefreiheit verloren (es sei denn man baut so ca. 16 Stationen um, von den Platzproblem am Konrad-Adenauer-Platz, Beuel Rathaus und Obere Wilhelmstraße mal abgesehen). Zudem ist die Kurvensituation für Stadtbahnwagen B sehr ungeeignet (die Fahrten um 2 Uhr nachts sind nicht die leisesten).

    Zur Situation der Hardbergbahn: mich beschleicht das Gefühl, die Probleme, die bisher da waren, werden so oder so ähnlich wieder auftreten.

  2. Baut man die Hardtbergbahn (Brüser Berg oder auch Duisdorf = 2 Strecken?) für Hochflurbahnen, benötigt man auf der Ost-West-Strecke auch ein passendes Gegenstück Richtung Osten vom Bonner Hbf aus. Also bietet sich die Strecke über Beuel nach Ramersdorf an, für Hochflurfahrzeuge entsprechend hergerichtet zu werden. Eine zweite potentielle Strecke Richtung Osten wäre über Beuel, Pützchen Richtung Holzlar. Dazu hat Ulrich Conrad einmal einen Vorschlag gemacht, wenngleich er die Trasse für Niederflurfahrzeuge errichten will.

    Gewiss müssten die Stationen umgebaut werden. Aber 16 Stationen? Aus meiner Sicht wären das, ich hoffe ich zähle richtig: 1. Schießbergweg, 2. Küdinghoven, 3. Limperich, 4. Limperich Nord, 5. Beuel Bahnhof.  Dann gibt es noch die Haltestellen Obere Wilhelmstr. und Beuel Rathaus. Dann komme ich gleich zum nächsten Thema:

    Die von Dir angesprochenen „kritischen“ Kurvensituationen existieren, wenn ich es richtig sehe, vorzugsweise in Beuel. Tramfreund94 hat aber hier gezeigt, wie eine Stadtbahntrasse in Beuel vom Konrad-Adenauer-Platz alternativ verlaufen könnte. Dadurch würden dann die Haltestellen Obere Wilhelmstr. und Beuel Rathaus für die Stadtbahn entfallen.

    Ich bin etwas spitzfindig, wenn ich sage, dass um 2 Uhr nachts die Linie 62 nicht verkehrt. Sie fährt allerdings (nach aktuellem Fahrplan bis ca. 1 Uhr bzw. ab mo-fr bereits 3:45 in Beuel. Also von daher hast du schon recht, dass es störend wäre. Wenngleich ich eigentlich behaupten würde, dass die Tramtrasse Beuel-Ramersdorf nicht unbedingt Nacht- oder Frühfahrten haben muss – aus meiner Sicht. Denn die Buslinien 607 606 und 636 fahren sogar noch besser in die Stadtteile rein.

    1. Ich meinte so gesehen 16 Bahnsteigkanten.
      Den Vorschlag in der Verlinkung hat so gesehen wohl seine Probleme in der Combahnstraße mit sehr enger Straße und dem Stück über Privatfrund zu kämpfen.
      In Beuel selber kommt es den Leuten wohl nicht so gut Hochbahnsteige vor den Hauseingang zu bauen, und am Konni halten die B-Wagen am Steig B immer in Überlänge (sieht man bald wieder, da Südbrücke dicht ist).
      Und ich meinte so gesehen die Fahrten der Linie 66 Sa/So um 2:31 ab Ramersdorf über Beuel (Kleiner Hinweis: Linien 606/7 fahren ja nur noch bis ca. 0:30, die 636 sogar teilweise früher als Taxibus nicht mehr).
      Noch ne kleine Anmerkung zum 604/5-Thema:
      Warum das Linienpärchen zerstören? Die Bereiche Frankenbad und hinter dem Josephinum werden definitiv auch sehr gut genutzt (dann kann die Linie 602 auch über Ellerstraße fahren, ist ja auch gut genutzt). Dafür ne gesonderte Linie mit extra Solobussen ist da doch eher kontraproduktiv, wenns schon was gibt.

      1. Edit: 604 nach Auerberg geht nicht, die Linie 605 (bzw. 625 vorher) waren nicht ohne Grund Solo-Buslinien. Im letzten Satz wäre somit statt „Solo-“ „Gelenkbus-“ nötig, und diese Gelenkbus Kapazitäten hätte Bonn derzeit nicht.

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