Bonn: S23 als Zweisystem- bahn bis Bad Godesberg

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Beschreibung des Vorschlags

Ich hatte schon die Idee die S23 und die RB30 zu elektrifizieren und dann eine S-Bahn-Linie draus zu machen, für deren dichten Takt die linksrheinische Strecke jedoch um zwei Gleise erweitert werden müsste, was an mehreren Stellen zur Umsiedlung von Häusern führt, was die Umsetzung ein wenig erschwert.

Hier möchte ich als Alternative vorschlagen, die S23 nach vollständiger Elektrifizierung auf die Stammstrecke der Stadtbahn Bonn umzulegen, die sie dann zwischen Propsthof Nord und Bad Godesberg Bahnhof bedient. In Bad Godesberg Bahnhof wird sie mittels Rampe wieder an die linksrheinische Strecke angeschlossen und ersetzt die ebenfalls zu elektrifizierende Linie RB30 ab Bad Godesberg Bahnhof bis zu ihrem Endbahnhof in Ahrbrück.

Um Fahrplantrassen für die S23 frei zu bekommen, soll die Stadtbahnlinie 63 entsprechend seltener fahren oder ganz eingestellt werden. Die S23 fährt dann mit Stadtbahnfahrzeugen der SWB, die allerdings Stromabnehmer bekommen, die man so hoch ausfahren kann, dass sie auch die Oberleitung einer Eisenbahnstrecke erreichen können.

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2 Kommentare zu “Bonn: S23 als Zweisystem- bahn bis Bad Godesberg

  1. Die Idee, die Rheinstrecke über die Stadtbahn zu entlasten, ist auf jeden Fall mal interessant. Zumindest im Bonner Raum wäre so eine Entlastung praktisch, auch die Stadt wird durch die zusätzlichen Halte besser erschlossen.

    Jedoch würde ich mir wünschen, dass du die Systemwechselstellen noch genauer zeichnest. Hier halte ich das Einzeichnen jedes einzelnen Gleises tatsächlich für sinnvoll, da nur so die Ausgestaltung der Einfädelungen deutlich wird.

  2. An sich würde die Verschiebung der Linie über die Stammstrecke durchaus freie Trassen auf der linken Rheinstrecke im Bereich Bonn Hbf – BN-Bad Godesberg schaffen.

    Es gab ja durchaus mal die Idee die künftige S13 in Ramersdorf auf die Stadtbahn Richtung Bonn Hbf zu führen. War am Ende zu kompliziert (Zweisystemfähige Fahrzeuge, Bahnsteighöhen). Zumindest teilweise könntest du auf diese Probleme kommen. Zwar verfügen die B80 der SWB (bei den K5000 meine ich nicht, da die auch nur auf den Linien 63/67 eingesetzt werden) über eine EBO-Zulassung, jedoch nicht über die Möglichkeit die 15kV Wechselstrom der DB zu nutzen.

    So wärst du nach Euskirchen noch  ohne Probleme, bei der Strecke nach Remagen wäre ein großer Umbau/Neubeschaffung wohl nötig. Was die Verbindungen angeht, wären sie wohl vielleicht machbar aber doch recht aufwändig.

    Und ob die Fahrzeugkapazitäten für SWB-Fahrzeuge überhaupt frei werden: Einerseits soll die 63, beim 10-min-Takt der 16 in Zukunft weniger fahren (20′ soweit ich mich erinnere). Das reicht aber nicht aus um die gesamte Linie zu bedienen.

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