Cottbus: Lückenschluss Madlow – Sachsendorf

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Beschreibung des Vorschlags

Über Gelsenkirchener Allee sollen die südlichen Äste der Cottbusser Straßenbahn verbunden werden. Dann können Züge nach Madlow über Sachsendorf zurück in die Innenstadt fahren, und vice versa. Da der Ast nach Sachsendorf stärker nachgefragt ist, soll eine zweite Linie bis zur Schleife an der Hegelstr. verkehren.

Die Schleife Madlow kann rückgebaut werden, hier fährt nur noch der Bus. Für diesen soll eine Wendestelle nördlich der Priorstr. entstehen. Die Schleifen Sachsendorf Süd und Sportzentrum bleiben.

 

Desweiteren wird der 15′-Grundtakt abgeschafft. Dieser ist schwer zu merken, und passt nicht zum 20′-Takt der Buslinien. Neuer Grundtakt ist werktags 20′, wochenends 30′, wobei Verstärkungslinien eingeführt werden, die die Hauptlinien zu einem 10′-Takt ergänzen:

2 Jessener Str. – Hbf – Stadtprom. – Sandow

3 Neu Schmellwitz – Bahnhofstr. – Hbf – Sachsendorf – Madlow – weiter als 4

4 Ströbitz – Stadtprom. – Madlow – Sachsendorf – weiter als 3

5 Sandow – Bahnhofstr. – Hbf – Sachsendorf Süd (nur werktags im Berufsverkehr)

6 Neu Schmellwitz – Stadtprom. – Hbf (nur werktags im Berufsverkehr)

7 Schmellwitz Anger – Stadtprom. – Hbf (nur werktags)

8 Schmellwitz Anger – Bahnhofstr. – Hbf – Sachsendorf Süd (nur wochenends)

 

Vorteile: Durch die zusätzlichen Linien entstehen neue Direktverbindungen. Aus Sachsendorf erreicht man beide innerstädtischen Nord-Süd-Strecken direkt. Dadurch wird der nachfragestärkste Ast (Hbf. – Sachsendorf) etwas entlastet. Die dicht bebaute Gelsenkirchener Allee wird mit SPNV erschlossen. Schmellwitz Anger wird täglich bedient, was ich als Voraussetzung für den Fortbestand dieses schwächsten Astes sehe.

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9 Kommentare zu “Cottbus: Lückenschluss Madlow – Sachsendorf

  1. Ich habe jetzt 3 Mal die Beschreibung gelesen, verstehe aber immer noch nicht, welchen Sinn und vor allem welche Vorteile diese Strecke haben soll? Damit würde man die Madlower von der Straßenbahn abhängen, gleichzeitig den Bus kappen und ein Überangebot im Bereich Sachsendorf schaffen, aus welchem Konsequenz die Madlower ihren Innenstadtanschluss verlieren…

  2. – Nein, Sachsendorf wird bis zur zentrale Haltestelle Gelsenkirchener Platz heute schon alle 10′ bedient. Das ändere ich nicht. Ab dort geht es alle 20′ zur Schleife Sachsendorf Süd, alle 20′ nach Madlow Priorstr.

    – Ich führe zudem neue Linien ein, um mehr Direktverbindungen zu schaffen.

    – Das eröffnet die Möglichkeit, das Taktschema der Straßenbahnlinien anzugleichen. Zur Zeit fährt werktags die 4 alle 10′, 2 und 3 alle 15′, und 1 alle 20′. Abends und am Wochenende ändern sich Takte und Abfahrtszeiten nochmal. Das kann man sich schlecht merken.

    – Durch mehr Direktverbindungen und durchschaubareren Fahrplänen, wird der ÖPNV attraktiver.

    – In Madlow wird nur eine Haltestelle nicht mehr von der Straßenbahn bedient. Sondern von den Bussen, die dort aber häufig fahren, allein Linie 16 fährt alle 20′ (WE 30′). Das ist für die dünne Bebauung ausreichend. Deutlich dichter bebaut ist die Gelsenkirchener Allee, die durch die neue Straßenbahntrasse aufgewertet wird. Deswegen sehe ich das als Verbesserung an. Übrigens fährt Buslinie 16 sehr wohl in die Innenstadt.

    1. Das mag ja sein, dass die 16 heute in die Innenstadt fährt. Aber wenn du auf deiner Trasse (mindestens) 2 Linien der Straßenbahn Richtung Innenstadt planst, wäre ein Parallelverkehr mit dem Bus unwirtschaftlich. So hast du die Enscheidung, den Parallelverkehr durchgehen zu lassen und dich in Unkosten zu stürzen oder die Linie 16 zu kappen bzw. in 2 Linien zu teilen und Madlow abzuhängen.
      Beide Varianten werden früher oder später zur Einstellung der Linie 16 führen.

      Die neuen Linien, die du einführst, sind ja schön und gut. Nur sehe ich den Bedarf dafür nicht. >Und die Anzahl notwendiger Fahrzeuge noch lange nicht.

      1. Nein, es fahren ja nicht mehr Züge in die Innenstadt, es gibt nur mehr Linien. Alle SL sollen grundsätzlich im gleichen Takt (werktags 20′, wochenends 30′) fahren.
        Die Buslinie 16 wird somit weiterhin gebraucht. Zumal sie wichtige Ziele anfährt, die leider nicht von der Tram erreicht werden, u.a. Klinikum und Universität. Einen Parallelverkehr muss es daher weiterhin geben. Man könnte diesen etwas einschränken, wenn man die BL 16 von Gallinchen kommend bis Priorstr. führt, dann zurück und über Hegelstr. und Lipezker Str. Sie sollte dann auch an der Saarbrücker Str. halten, um zur Straßenbahn umsteigen zu können.

    2. Das Problem ist halt bei nem Zwanzigertakt dass man da nicht mehr ausdünnen kann ohne nen kleineren FahrplanGAU. Dann hast entweder nen Bruch 20/30 mit entsprechenden Wartezeiten bzw zwei Fahrten kurz hintereinander (keinen fliessenden Taktübergang) oder nen T40 wo Du dann keine Taktminute mehr hast. Da sind die Abfahrten dann 00-40-20(+1)-00(+2) und DAS ist schwer zu merken. Warum glaubst Du warum ein Grossteil der S-Bahnen zb (eigentlich generell des ÖPNV) im 60/30/15/7.5er bzw 5er/2,5er Schema gefahren wird? Das hat schon Sinn.

      Zur Tramtrasse itself würd ich eher was in Richtung Busspur sinnig finden. Ist mal eben genauso gut bei deutlich weniger Kosten und ohne die entsprechenden Nachteile. Überhaupt: Wenn Du da nen T20 vorschlägst: Wozu brauchts die Bahn dann überhaupt?

      1. Also hier geht man eher von 30′ auf 20′, 15′ ist eine seltene Ausnahme. Bei der Straßenbahn kann man nicht so einfach mehr Züge beschaffen, deswegen wird knapp kalkuliert, und Überangebote vermieden. Vermutlich fährt man deswegen 15′ auf 2 Linien. Grundsätzlich kann man das vorgeschlagene neue Liniennetz auch in einem 15′- oder gemischten Takt betreiben. Es wäre aber nicht attraktiv.

  3. Durch die Verbindung der beiden südlichen Äste, muss man nicht mehr umständlich über die Innenstadt fahren bzw. laufen. Es ergeben sich dadurch neue Personenfahrten entgegen den Lastrichtungen. Das ist betriebswirtschaftlich günstig, da man nun erstens die überlastete Strecke nach Sachsendorf entlastet hat, und zweitens die unterlastete Strecke nach Madlow von 15′ auf 20′ ausdünnen kann.

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