D: Linie 726 Carlstadt – Hauptbahnhof

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Beschreibung des Vorschlags

Düsseldorf: Mit dieser Busverlängerung wird die Carlstadt schon besser erreichbar, sei es mit den Nah- und Fernverkehrszügen vom Hauptbahnhof als auch aus vom eigentlichen Stadtzentrum aus, das wiederum so besser an die Linie 726 angeschlossen würde. Da die Carlstadt nur im Einbahnverkehr erreichbar ist, müsste die Buslinie 726 Richtung Volmerswerth allerdings einmal einen großen Ring fahren. Allerdings könnte man auch eine Linie vom Hauptbahnhof in die Carlstadt verlängern, z. B. die Linie 737.

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2 Kommentare zu “D: Linie 726 Carlstadt – Hauptbahnhof

  1. Vielleicht sollte ich als Volmerswerther der Idee etwas abgewinnen können, dem ist aber nicht so. Ich bin dafür die Linie 726 ganz einszustellen, und die Linie 723 in zwischen Aachner Platz und Hafen gleich dazu.  Der Linie 732 kann ich noch was abgewinnen, würde die aber nicht mehr bis zur Lausward betreiben. In der HVZ bis S-Bahnhof Hamm, ausserhalb der HVZ nur noch bis Franziusstr.

    Dieses Stadtteilbuskonzept für Bilk ist ein Auslaufmodell, selbst wenn die Stadt Düsseldorf in den letzten Jahren noch mal die Linie 723 über Hamm in den Hafen verlängert hat (es gab noch haltestellenfreie Zonen auf der Stadtkarte). Hier wird mit Buslinien Fläche erschlossen, zum Teil dicht bebaut, allerdings, nicht optimal durch Strassen- oder Stadtbahn erschlossen. Der Bedarf an solchen Stadtteilbuslinien ist trotzdem begrenzt. Hier stehen ja keine Hochhäuser. Entsprechend ist der Takt dünn, und zu Schwachverkehrszeiten fährt gar nichts. Die Anzahl der Fahrgäste ist bis auf kurze Streckenabschnitten mit Schülerverkehr bescheiden. In erster Linie sind es Fahgäste der älteren Generation.

    Durch die Jahre wurden der 723 und 726 immer wieder angpasst, und auch verbessert. Trotzdem bleibt ein solches starres Stadtteilbuskonzept lang hinter modernen appbasierten flexibelen „Hol mich zu Hause ab“-Kleinbuskonzepten zurück. Die DVG zeigt mit dem „myBUS“ wie es besser geht. Die Düsseldorfer Stadtteile Hamm, Unterbilk, Flehe und Volmerswerth sind optimale „myBUS“-Stadtteile. Die Abstände zur nächsten Stadt- oder Strassenbahnhaltestelle sind oftmals gross, aber nicht so gross, dass starre Buslinienkonzeptet mit Haltestellen und seltenen Abfahrten attraktiv erscheinen. Viele Leute gehen dann lieber direkt zu den Strassenbahn- und Stadtbahnhaltestellen, – oder fahren weiterhin mit dem Auto.

    Das was an dem Duisburger „myBUS“-Konzept noch schlecht ist: Die Vitos sind zu klein für Rollstuhl und Kinderwagen. Mit einem anderen Fahrzeugtyp ist das durchaus machbar. Die Rheinbahn hatte in den 1980er zwei Steyr Kleinbusse auf Basis von VW LT Transporter, welche auch auf der Line 723 eingestezt wurden. Die wären heute wohl optimal für „myBUS“. Dieser Steyrtyp war tatsächlich als Niedflurbus seiner Zeit weit vorraus, – nur eine App fehlte.

  2. Ich sehe da keinen Bedarf, der einen Parallelverkehr zur U-Bahn rechtfertigen würde. Die südliche Carlstadt ist durch die Linien 708 und 709 gut mit dem Hauptbahnhof verbunden. Benrather Straße kannst Du zu Fuß in 5 Minuten oder mit einmal Umsteigen von Heinrich-Heine-Allee aus erreichen. Normalerweise hätte ein Bus dann zumindest für Kurzstrecken gegenüber einer U-Bahn den Vorteil, dass der Weg zur Haltestelle kürzer ist. Aber am Hauptbahnhof ist der Umstieg zwischen Zug und U-Bahn deutlich kürzer als zum Bus.

    Was ich mir allenfalls vorstellen könnte: Eine Vergrößerung  der Schleife über Steinstraße und Berliner Allee statt Kasernenstraße. Dann hätte die Linie 726 an der Steinstraße Anschluss zu den Hochflur-U-Bahnen und den Linien 701 und 705. Auch der Weg von Mannesmannufer & Alter Hafen zum Hbf wäre dann mit einmal Umsteigen in die U-Bahn kürzer. (In die Gegenrichtung bliebe es beim Umstieg von der Straßenbahn an der Kniebrücke.)

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