D/ME: Wersten – Hochdahl

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Beschreibung des Vorschlags

Düsseldorf erlaubt sich vier Überlandbuslinien, die über die A46 ins Umland fahren. Sie alle haben als Ziel die Altstadt Düsseldorfs mit Heinrich-Heine-Allee oder auch Schadowstraße. Dorthin fährt von Wersten aus die Wehrhahn-Linie auf eigenem Bahnkörper sogar durch Tunnel in die Innenstadt Düsseldorfs. Damit ist sie deutlich schneller und unabhängiger vom MIV als die Busse, die über die A46 und die Werstener Straße (Witzelstraße) fahren.

Deswegen dachte ich mir, bauen wir mal die A46 um und schenken ihr einen sehr breiten Mittelstreifen, der auch eine Stadtbahn auf Rasengleis erlaubt.

An der AS Düsseldorf-Wersten ist die A46 abgedeckelt und damit wäre es auch leicht die Stadtbahn dort abzweigen zu lassen. Dann führt sie über eine Rampe auf den derzeitigen Mittelstreifen und folgt ihr bis zur Anschlussstelle Erkrath(-Unterfeldhaus), wo sie dann mit einem Überwerfungsbauwerk direkt bis zum Neuenhausplatz geführt wird. Dann folgt die Stadtbahn Richtung Osten den Siedlungsgebieten bis zum Hochdahler Markt. Schließlich endet sie in einer Gleisschleife um den Hochdahler Markt herum.

Hochdahl ist mit zwischen 27000 bis 28000 Einwohnern der größte Stadtteil Erkraths. Er ist zwar über die S8 an Düsseldorf angebunden, diese erreicht jedoch nur den Norden Hochdahls und den Wohnplatz Millrath, nicht jedoch das Hochdahler Zentrum mit dem Hochdahler Markt.

 

Im Prinzip ersetzt diese Stadtbahnstrecke die Buslinie 780, die im 20-Minuten-Takt mit Gelenkern fährt und bötet dieser gegenüber noch eine bessere Erschließung dank U-Bahnhöfe auf der A46. So wird zum Beispiel der IKEA in Reisholz angeschlossen.

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6 Kommentare zu “D/ME: Wersten – Hochdahl

  1. Die A46 mal eben mit einem breiten Mittelstreifen auszustatten, dürfte nicht so trivial sein. Denk an Lärmschutz in der Stadt und die Anpassung der vielen Auf- und Abfahrten und AB-Kreuze und -Dreiecke.

    Wenn Du eine Strecke entlang der A46 nach Hochdahl bauen willst, würde ich stattdessen die U75 verlängern. Mögliche Trassen: über die Deutzer Straße zur AS-D-Eller, östlich an der Siedlung und dann man Zameksee vorbei zum Autobahndreieck D-Süd oder über Vennhauser Alle und Am Kleinforst zum Unterbacher See. In jedem Fall kannst Du nördlich der A46 bleiben. Das dürfte die Baukosten deutlich senken.

    Mit der U75 bist Du mindestens genauso schnell an der Heinrich-Heine-Allee und schließt zusätzlich noch D-Hbf an. Größter Nachteil: Das ist eine Hochflurlinie. Die Haltestellen in Erkrath werden also aufwendiger und schwerer in das Stadtbild zu integrieren.

      1. Der Link zweigt eine Verlängerung der U75.

        Wolltest Du die U73 von Gerresheim (S) verlängern? Das ist ein zu großer Umweg in die Innenstadt und den Hbf erreichst Du auch nicht. Zudem soll die U73 von Gerresheim (S) um eine Station Richtung Westen verlängert werden.

  2. An sich würde ich eine bessere Anbindung von Hilden-Nord und Hochdahl sehr beführworten und auch eine Verlängerung der Wehrhahn-Linien ins Umland finde gut. Allerdings glaube ich nicht, dass das so klappen kann. Die A46 ist wie du ja gesagt hast an dieser Stelle gedeckelt. Drüber ist ein Park und ich bezweifle, dass die Bereichtschaft eine Stadtbahn da durch zu bauen vorhanden ist. Außerdem frage ich mich ob du die beschriebenen Buslinien erstetzen willst. Für den 785 wird hier nämlich keine Alternative gefunden.

  3. Dem stimme ich Grundsätzlich zu, aber bitte nicht über den Deckel durchs Grüne in Wersten.

    Eine Linie der Wehrhahnlinie bis Hilden, A46/Nordring verlängern. Hier besteht die auch die Möglichkeit des Einsatzes von 3-Wagenzüge bei einem Ausbau der Haltestellenanlagen bis Grafenberg und einer Sodergenehmigung. Ob sich Hochdahl oder auch Haan als weitere Verlängerungen rechnen, das bezweifle ich. Bis Hilden bleibt alles auf Düsseldorfer Stadtgebiet, und von daher brauch man keine Verhandlungen über Bau und Betrieb mit anderen Gemeinden. Direkt bis am Nordring in Hilden ist alles noch Düsseldorf Stadtgebiet. Hier entsteht eine P+R Anlage mit Tankstelle und KFZ-Werkstatt, Supermart, Umsteigeknoten zu Bus und Taxi, Fahrradstation und auch die Möglichkeit für Individualverkehr, Leute abzusetzen und abzuholen.

    Persönlich ziehe ich einen kostengünstigen Ausbau in Mittellage der A46 ab D-Südpark vor, wodurch die beiden mittleren Fahrstreifen für den Individualverkehr entfallen. Am Werstener Kreuz, bei Ikea Reisholz und bei Hassels entstehen Haltestellen mit Mittelbahnsteigen und Zugang über Brücken mit Rolltreppen und Aufzügen. Da dies kostengünstige Lösung in Deutschland nicht auf viel Gegenliebe stossen wird, bleibt nur die etwas teurere Lösung mit einer segrierten Stadtbahnstrecke mit einzelnen Tunnelabschnitten durch Wersten und Hassels bleiben. Ansonsten lässt sich die Trasse konsequent südlich der A46 trassieren.

    Zusätzlich zu einer Wehrhahnlinine im 10′-Takt würde ich noch die 701 alle 20 Minuten nach Hilden verlängern. Die 701 in eine 701 und eine 711 splitten. Die 701 dann alle 20 Minuten ab Karolinger Platz nach Hilden. Die 711 alle 20 Minuten ab Karolinger Platz bis Am Steinberg. Das auf dem Abschnitt Karolinger Platz – Hilden entstehende Taktloch kann durch eine neue Linie zwischen Universität Ost und Hilden verdichtet werden, womit es dann auch alle 20 Minuten einen direkten Anschluss zur Uni aus Hilden gibt.

    Auch denkbar ist die Verlängerung der 705 bis Hassels, welche dann auch der neuen Trasse bis nach Hilden folgt. Vielleicht besser, wenn man die U75 bis Hilden verlängern würde, was in Hilden selbst sicher kein Problem ist, da dort duchaus mehrere Bahnsteige errichtet werden sollten, um im Berufsverkehr eine hohe Taktdichte an einer Endstelle anbieten zu können. Der Hochbahnsteig an eine eigenen Stumpfendstell erscheint vertretbar. Alle 3,3 Minuten eine Abfahrt aus Hilden mit unterschiedlichen Linien, welche es erlauben, grosse Teil von Düsseldorf umsteigefrei zu erreichen. Wer will da noch mit dem Auto nach Düsseldorf? Sentrale Düsseldorfer Strassen können endlich ordentliche Radwege und mehr Grün erhalten. Zwei Fahrstreifen der A46 können zurückgebaut werden …

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