Direktverbindung St.Gallen – Zürich Flughafen (Fernverkehr und S-Bahn) via Neubaustrecke Effretikon – Wil

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Beschreibung des Vorschlags

Vorschlag für eine Direktverbindung von St. Gallen zum Flughafen. Die Neubaustrecke würde bei Effretikon an die bestehenden Gleise Richtung Flughafen anbinden. Richtung St. Gallen würde sie in Wil an die bestehenden Gleise angeschlossen. Damit könnte die Reisezeit von Zürich nach St. Gallen massiv verkürzt werden, und von St. Gallen könnte ein direkter Flughafenzug angeboten werden. Der Bahnhof Winterthur und die überlastete Strecke Zürich-Winterthur würde damit entlastet. Ausserdem könnte der öffentliche Verkehr an den Dörfern im Süden der bestehenden Strecke von Winterthur nach St.Gallen mit neuen Bahnhöfen verbessert werden. Beispielsweise könnte die neue Strecke an den Bahnhof Wila anschliessen. Der genaue Streckenverlauf müsste noch erarbeitet werden.

Mögliches Angebot

1) IC: St.Gallen – Wil – Zürich Flughafen – Zürich HB

2) IC: St. Gallen – Zürich HB

3) IR: Bülach – Winterthur – Wil – St. Gallen

Vorschlag Liniennetz

https://imgur.com/a/UrdbODl
Direktverbindung von St. Gallen nach Zürich verkehren über Neubaustrecke, optional über den Flughafen. Verbindungen von St. Gallen/Wil nach Winterthur könnten statt nach Zürich weiter nach Bülach oder nach Schaffhausen weiterverkehren. Dies führt zu einer Entlastung des überlasteten Knoten Winterthur und der überlasteten Strecke Winterthur-Zürich und einer Beschleunigung der Verbindung Zürich-St. Gallen.

Details
1) Anschluss bei Effretikon, entweder an Linie Richtung Illnau oder an der Linie Richtung Winterthur
2) Optional: Haltestelle in Weisslinen (Topologie zu prüfen)
3) Anschluss an bestehendes Schienennetz bei Turbenthal
4) Anschluss zweiter Teil der Neubaustrecke bei Turbenthal Richtung Wil. Die Frage ist, wo dies erfolgt. Vor Station Turbenthal? Nach Station Turbenthal? Nach Station Wila?
5) Zwischenhalte bis Wil?

Topologie
Aufgrund der Topologie würde die Strecke mehrheitlich aus Tunneln bestehen. Varianten:
1) Ein durchgehender Tunnel mit der Option eines Anschlusses an die bestehende Linie in Turbenthal
2) Zwei Tunnel jeweils westlich und östlich der Linie bei Turbenthal
3) 3 oder mehr Tunnel. Zwischenhalte wo dies Sinn ergibt, beispielsweise in Weisslingen, etc

Link auf andere Projekte
1) Auch interessant als alternativer Streckenverlauf für das Sprinterkonzept Schweiz

Ausbau bestehender Infrastruktur
– Spurausbau bei Effretikon

Fokus
1) Beschleunigung St. Gallen – Zürich
2) Entlastung Bahnhof Winterthur
3) Entlastung Strecke Zürich-Winterthur
4) Ermöglichung neuer Verbindung
5) Bessere ÖV-Erschliessung Wil-Effretikon und dazwischen

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

21 Kommentare zu “Direktverbindung St.Gallen – Zürich Flughafen (Fernverkehr und S-Bahn) via Neubaustrecke Effretikon – Wil

  1. St. Gallen-Zürich Flughafen wird auch heute schon bis zu vier Mal pro Stunde als Direktverbindung angeboten. Insofern wäre das nicht neu. Problematisch ist allerdings, dass die Fahrzeit kaum ITF-kompatibel werden dürfte. Denn in meinem Vorschlag zum Sprinterkonzept Schweizz habe ich für eine Nonstopverbindung von St. Gallen nach Zürich eine Fahrzeit von nur knapp unter 30 Minuten errechnet.

  2. Hallo Gsiberger99, danke für deinen Kommentar.

    Eine umsteigefreie Verbindung zum Flughafen besteht in der Tat bereits, laut Onlinefahrplan 3x pro Tag (stündlicher IC 1, 5 und 13). Interessant wäre vorallem die verkürzte Fahrzeit und die Entlastung der Strecke Zürich-Winterthur.

    Zu den genauen Fahrzeiten habe ich mir keine detaillierten Gedanken gemacht. Wäre sicherlich interessant, dies genauer zu berechnen und weitere Details zu erarbeiten. Allerdings ist mir bewusst, dass eine solche Streckenführung in keinster Weise Priorität geniesst in naher Zukunft. Erst einmal wird der Brüttener Tunnel 2035 und der Tiefbahnhof Winterthur 2045 kommen.

    Zu deinem Vorschlag. Es ist bereits eine Linienführung von Zürich Richtung Bern im Richtplan eingetragen, die eine direkte Tunnelstrecke ab Zürich vorsieht. (nicht bis nach Bern, weiss gerade nicht bis wohin, Olten eventuell?)

    Dein Konzept ist mit der aktuellen Infrastruktur nicht möglich. Ein Verbindung von Zürich nach St. Gallen ohne Halt in Winterthur, der durch den Bahnhof Winterthur führt, hat wohl kein Platz auf aktueller Infrastruktur.

    Aus St. Galler Sicht macht ein Halt am Flughafen Sinn.

    Eine abschliessende Beurteilung erlaube ich mir jedoch nicht.

  3. So viel ich weiß, soll der Tunnel von Zürich Richtung Bern bis Aarau gehen.

    Mir ist schon bewusst, dass die bestehende Infrastruktur keinen Sprinter zulassen würde. Deshalb habe ich unter dem Punkt „Maßnahmen“ beschrieben, wie ich die Infrastruktur dafür ertüchtigen würde. Unter anderem ist da auch eine NBS von Gossau bis zum Nordportal des Brüttener Tunnels enthalten. Der Bahnhof von Winterthur würde also umfahren.

    1. Durch den bestandsnahen Verlauf können auch Linien mit mehr Halten Teile der Strecke mitbenutzen. Außerdem ist die Topographie ist in dem Bereich günstiger als bei einer direkteren Linienführung. Und bei Tempo 300 machen ein paar Kilometer mehr oder weniger kaum einen Unterschied.

  4. Die beste Variante wäre meiner Meinung nach eine Neubaustrecke von Effretikon nach Wil, wenn man eine Beschleunigung Zürich-St. Gallen erreichen will und eine Entlastung der Winterthurer Strecke. Ausserdem kann dann flexibel via Wallisellen oder Flughafen gefahren werdenn. Ich sehe nicht ganz, wieso eine Neubaustrecke so Nahe an der bestehenden Strecke gebaut werden muss, vor allem auch weil es auch dort einige Tunnel etc bräuchte.

      1. Aus irgendwelchen Gründen kann ich nicht direkt auf Kommentare antworten.

        Wenn man eine Fahrzeit von unter 30 Minuten erreichen will, geht das nicht anders.

        Was spricht dagegen, in deinem Vorschlag stattdessen diesen Vorschlag einzuarbeiten und von Wil einen direkten Streckenverlauf bis nach Effretikon zu nehmen. Zeitlich wäre dies vermutlich besser. Gibt es noch andere Gründe dagegen, abgesehen davon, dass dies ein langer Tunnel braucht?

        1. Das könnte man sich eigentlich wirklich überlegen. Denn westlich von Wil würde die NBS dem IR und IC höchstens 1-2 Minuten bringen. Außerdem könnte man so auch den Brüttener Tunnel umfahren, der früher oder später wahrscheinlich genauso zum Nadelöhr wird wie die bestehende Strecke.

          1. Sehe ich auch so. Ein Zug von St. Gallen/Wil, der nicht in Winterthur hält, muss eigentlich nicht unbedingt den ganzen Umweg fahren.

            Ich frage mich, ob dies nicht eventuell den Bereich Winterthur kritisch entlasten würde. Die Züge aus St. Gallen/ Wil könnten Winterthur umfahren. Stattdessen Könnte es IR Züge Bülach/Winterthur/Wil geben. Und Winterthur würde in Richtung Flughafen/Zürich mit den Zügen aus Schaffhausen/Konstanz/Kreuzlingen/Romanshorn/Rorschach vebunden.

            Nun, vielleicht geht das alles viel zu weit, ist aber auf jeden Fall interessant.

  5. Der genaue Streckenverlauf müsste noch erarbeitet werden …

    … und damit ist meinen Augen der Vorschlag im höchsten Maße unfertig. Mal ehrlich, die Zeichnung besteht ernsthaft aus einem Strich? Den hättste dir find ich auch noch sparen können, was noch weniger aussagekräftigeres gibts nicht.

    1. Vollkommen korrekt. Bitte genauer ausarbeiten, wie die Strecke verlaufen soll und alle Tunnel und größere Brückenbauwerke einzeichnen. Ansonsten kann der Vorschlag ja gar nicht bewertet werden, weil kein Aufwand und Kosten dem Nutzen gegenübergestellt werden können. So entspricht er nicht unseren Nutzungsbedingungen.

    2. Der Vorschlag besteht aus mehr als einem Strich. Er besteht auch noch aus Text, gar einem Liniennetzvorschlag und einer ausgiebigen Diskussion. Die „Linie“ hätte einen ziemliche Auswirkung auf den Schienenverkehr in der Umgebung. Aber ganz ehrlich, mir ist das ganze nicht so ernst, dass ich mich hier auf ausgiebige Streitereien einlassen würde. Wünsche euch noch einen schönen Tag.

      1. Streitereien will hier auch keiner. Aber die Nutzungsbedingungen dieser Webseite müssen hier schon ernst genommen werden. Und dazu gehört bei Ausarbeitung eines Vorschlags auch die Berücksichtigung der Topographie in der Zeichnung. Alles andere, wie z.B. reine Fahrplandiskussionen sind dagegen im Forum zu führen. Ich bitte dich um die Anpassung des Vorschlags an die Nutzungsbedingungen, ansonsten muss die Diskussion hier im Forum weitergeführt werden.

        LG Intertrain

        1. Wie erwähnt wird die Strecke aufgrund der Topologie aus mehrheitlich Tunneln bestehen. Ich hielt das aus irgendwelchen Gründen für so selbstverständlich, dass ich es nicht ausführlich erwähnt habe.Erst in den Kommentaren wurde das dann noch ausgeführt. Ich werde es nun noch direkt im Vorschlag erwähnen.

          „Der genaue Streckenverlauf müsste noch erarbeitet werden“ bezieht sich hauptsächlich darauf, dass ich erwähnt habe, dass eine Nutzung von der S-Bahn mit entsprechenden Zwischenhalten interessant wäre, aufgrund der Topologie, der Siedlungsdichte und anderen Faktoren, wage ich mich aber nicht wirklich an eine Beurteilung, wo allfällige Zwischenhalte wirklich Sinn machen würden.

          1. Ich kopiere dir noch einmal die Passage aus den Mitmachhinweisen, denen ein Vorschlag entsprechend den Nutzungsbedingungen zu entsprechen hat:
            „Bitte achte auf Sorgfältigkeit. […] Zeichne bei Streckenvorschlägen präzise und Einfädelungsbauwerke, Tunnelportale und Viadukte mit ein.“

            Hintergrund ist, dass man zwar gerne irgendwelche Fahrzeiten oder Linienkonzepte auf ein Blatt Papier schreiben kann, diese jedoch immer auch mit einem (finanziellen) Aufwand hinterlegt sein sollten. Um diesen abschätzen zu können, ist ein Vorschlag entsprechend den o.g. Kriterien zu erstellen, nach Möglichkeit sollte der Streckenverlauf auch der Topographie angepasst sein (100% Tunnel braucht man wohl nicht). Und falls es dir wirklich um reine Fahrzeiten/Linienkonzepte geht: Bitte, das Forum steht jedem Nutzer offen.

            Nun aber genug darüber diskutiert, bitte passe deinen Vorschlag den Nutzungsbedingungen an oder wir können keinen Fortbestand garantieren.

            1. „100% Tunnel braucht man wohl nicht“

              Natürlich wird das bevorzugt wo immer möglich vermieden. Allerdings ist die Topologie ziemlich hügelig. Wenn man den Streckenverlauf der Topologie anpasst, dann kriegt man grundsätzlich den bestehenden Streckenverlauf. Gründsätzlich wäre es wohl möglich, einen Tunnel nach Weisslingen dann ein weiterer nach Turbenthal und dann die Strecke entlang der St. Gallerstrasse bis nach Eschlikon zu führen. Wie realistisch dies aufgrund der Höhenunterschiede und der Siedlungsdichte ist, kann ich nicht beurteilen (dies bräuchte trotzdem gewisse Untertunnelung der Besiedlung).

              „Und falls es dir wirklich um reine Fahrzeiten/Linienkonzepte geht“ die Strecke müsste schneller oder zumindest gleich schnell sein wie die bestehende Strecke, ansonsten würde es wohl keinen Sinn machen. Vermutlich müsste die Strecke nicht komplett gerade sein, um dies zu erfüllen. Trotzdem hat die Fahrzeit eine gewisse Priorität.

              Ich werde nun die Tunnelportale einzeichnen. Ich respektiere die Regeln, allerdings muss ich sagen, dass ich das Problem nicht im selben Ausmass sehe wie ihr.

  6. Auch wenn von dem Vorschlag bisher nur ein gerader Strich zu sehen ist, braucht man nicht viel Phantasie, daß in diesem Gelände hauptsächlich Tunnels und Brücken nötig sein werden. Dann kann man wirklich gerade durchbauen, sollte aber östlich von Wil gleich in dem Muster weiterbauen.

    1. In der Tat. Die Linie ist nichts anderes als 2 bis 3 Tunnels. Mehr Details brauchts nicht.

      Östlich von Wil ist jedoch nicht Teil von meinem Vorschlag. Zu Beginn hatte ich eine alternative Linienführung vorgeschlagen, die bei Gossau anschliesst statt bei Wil, davon bin ich jedoch wieder abgekommen.

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