DO: S1, S2 und S5 bis zum S+U Brügmannplatz

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Beschreibung des Vorschlags

Der U-Bahnhof Brügmannplatz in Dortmund ist im Moment nur ein reiner U-Bahnhof und wird von den Linien U42 und U46 bedient. Der Dortmunder Hauptbahnhof ist im S-Bahn-Netz reiner S-Bahn-Endpunkt, jedoch können die S-Bahnen da theoretisch bis zum Brügmannplatz weiter fahren, da die S-Bahnen nicht an einem Durchgangsbahnsteig enden. Da die Linien U42 und U46 nicht den Hauptbahnhof, sondern lediglich S-Bahn-Halte der nur in Dortmund und Unna verkehrenden S4 erreichen, erachte ich es für sinnvoll, sie auch mit den anderen S-Bahn-Linien in Dortmund zu verknüpfen. Dazu sollen diese einfach vom Hauptbahnhof zum Brügmannplatz verlängert werden.

Wobei dieses „einfach“ ein wenig aus der Luft gegriffen ist, denn südlich der Bahnstrecke Dortmund-Hamm ist oft nur Platz für ein Gleis, weshalb diese Strecke eingleisig, im Bahnhof Brügmannplatz jedoch zweigleisig sein sollte. Die Brügmann-Sporthalle erschwert auch den Bau des Bahnhofs, da sie für diesen zu nah am Gleis ist. Deswegen möchte ich vorschlagen, sie abzureißen und einfach ein Stück weiter südlich neuzubauen.

Theoretisch wäre es auch möglich eine Brücke über die Bahnstrecke Dortmund-Hamm zu führen und so die S-Bahnen auf der Nordseite verkehren zu lassen, denn dort ist ja mehr Platz für den Bahnhof. als auch Platz für zwei Gleise.

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12 Kommentare zu “DO: S1, S2 und S5 bis zum S+U Brügmannplatz

  1. Klopp das Gleis doch nördlich rein?
    Fahren die anderen Züge halt 2 Gleise nördlicher aus. Wenn das alle machen (außer die S-Bahnen) dann schneidet sich ja keine weitere Linie als heute auch schon.

  2. Ich würde die Sporthalle auf keinen Fall abreißen den Haltepunkt finde ich jedoch auch sinnvoll.

    Man könnte ihn auch so bauen, dass er ein bissen weiter östliche wäre, wo das Gebäude nicht so weit an die Bahntrasse heran reicht, dann würde er mittig zwischen Brügmannplatz und Gronaustraße sitzen.

    Oder aber westlicher, sodass ein Stück der Straße Hunnentränke zum Fußgängerweg wird und ein Aufzug von der Stadtbahn zur S-Bahn möglich ist.

  3. Da der RRX aktuell noch im Ausbau ist, müsste man sowieso noch warten, was die Pläne der DB sind. Meines Wissens nach sollten die S-Bahnen sowieso bis zu den Berufsschulen weiter führen.
    Fokus jetzt ist aber der Ausbau um zeitgleich 3 Züge aus östlicher Richtung in den HBF einfahren lassen zu können.

    1. Für die S1 und S2 ist das im Zuge der Verlängerung nach Hamm (via Brügmannplatz, Borsigplatz, Scharnhorst, Kurl, Methler, Kamen, Nordbögge) ohnehin geplant, um diese Halte (außer Kamen) aus dem RRX nehmen zu können. [RRX-Zielkonzept] Bei der S5 sehe ich den Mehrwert nicht wirklich, zumal das betrieblich in DO-Hbf interessant werden könnte (Ausfahrt von Gleis 7 Richtung Witten).

      1. Weißt du zufällig, wie aktuell die Pläne zur Verlängerung der S1 und S2 sind? Ich finde nur in älteren Planungen etwas bezüglich der Verlängerung, in denen neueren ist davon nichts mehr zu finden.

        Sinnvoll wäre die Verlängerung auf jeden Fall, da der RRX dadurch enorm beschleunigt werden kann.

        1. Die waren Teil des RRX-Zielkonzepts, dass vom Land abgesegnet wurde. Die Dokumente sind leider nicht mehr zu finden. So oder so wird das vor Fertigstellung des RRX (frühestens 2030) ohnehin nichts. Ich wüsste nicht, dass diese Pläne irgendwann aufgegeben worden wären.

          Vermutlich werden die Planungen aber wieder auftauchen, wenn der Umbau des östlichen Weichenfeldes in Dortmund beginnt, schließlich muss dafür die Strecke auf einem wesentlichen Teil 4-Gleisig ausgebaut werden. (Faktisch bis zum Stadtrand, ab da wäre eine Nutzung der Gütergleise möglich)

          1. Was ich zu meiner Ehrenrettung dazu sagen muss: Was auch nirgendwo mehr auftaucht ist der Grund für die RRX-Fahrzeuge auf dem RE 4, der ja nicht Teil des RRX ist, aber als Lager für Ersatzfahrzeuge dient.

            Auch das stand in den Zielkonzepten, die leider nicht mehr verfügbar sind.

            1. Das mit dem „Ersatzteillager“ hab ich auch schon irgendwo gelesen. Finde ich schade, da ich mich schon an die neuen Garnituren gewöhnt habe.

              Was wird denn auf dem RE4 eingesetzt, wenn die Desiros auf anderen Linien gebraucht werden? Die alten lokbespannten Dostos kann man ja vergessen, da sie den Fahrplan mit ihrer mickrigen Beschleunigungsleistung ja bei bestem Willen nicht einhalten können.
              Dank der Desiros hat sich die Fahrzeit von Aachen nach Dortmund ja um 10 Minuten verkürzt.

              1. DISLAIMER: Reine Spekulation und Schlussfolgerungen, keine bestätigten Infos!

                Was auf dem RE4 eingesetzt wird, ist eine interessante Frage. Die Dostos fallen schon raus, weil die Strecke nicht mehr von der DB gefahren wird und man den Ersatz aus landeseigenen Mittel herleiten müsste. Zudem sind die letzten Dostos als letzte lokbespannte Züge in NRW auf dem Rhein-Hardt-Express unterwegs.

                Was man aber sagen kann: Der RE4 hat erhebliche niedrigere Fahrgastzahlen als der Ruhrkorridor und andere Ansprüche. Zudem sind die Bahnsteige größtenteils FV-freundlich ausgebaut und besitzen eine entsprechende Bahnsteiglänge. Hierdurch wären zwei Möglichkeiten gegeben:

                Der RE4 fährt dann in Einfachtraktion
                Das Land kauft die frei werdenden, fünfteiligen Flirt 2 (RE3) von der Eurobahn und schickt die im Reservefall auf den RE4. Von Beschleunigungsverhalten und Höchstgeschwindigkeit müssten die ebenbürtig sein.

                Beide Varianten würden mit einer erheblichen Reduzierung der Kapazität einhergehen, was schade wäre, aber durch die anderen Züge (RE13, RE7, RE6/RRX3) auf der Strecke ausgeglichen werden könnte.

                1. Zudem sind die letzten Dostos als letzte lokbespannte Züge in NRW auf dem Rhein-Hardt-Express unterwegs.
                  Es gibt auf jeden Fall noch den Rhein-Sieg-Express (RE9).

                  Der RE4 fährt dann in Einfachtraktion
                  Autsch. Das würde höchstens auf dem Abschnitt Ac-Mg gehen.

                  1. Es gibt auf jeden Fall noch den Rhein-Sieg-Express (RE9)

                    Die letzten Male, dass ich da unterwegs war, waren das Talent 2 (neben RE7/RB48 die einzigen in NRW). Die Dostos fahren afaik nur Verstärker.

                    Autsch. Das würde höchstens auf dem Abschnitt Ac-Mg gehen.

                    Zwischen Hagen und Dortmund idR auch. Das Entkuppeln dieser Züge ist auch recht schnell gemacht, sodass mit einteiligem Betrieb in diesen Abschnitten bereits 3 Fahrzeuge frei werden würden. Ich halte das aber auch für die weniger sinnige Lösung.

                    Aber selbst wenn, wäre der Dosto-Einsatz auf dem RE4 immer noch besser als auf dem vollgepackten Ruhrkorridor. Die Strecke hat erheblich größere Puffer.

  4. Die Dostos fahren afaik nur Verstärker.
    Nein: Die Dostos und die Talente teilen sich die Linie. Vor ein paar Jahren wurden drei Umläufe von Dostos und drei von Talent 2 befahren, ich meine, dass sich das Verhältnis (auf 5:1?) zu Gunsten der Dostos erhöht hat.

    Aber selbst wenn, wäre der Dosto-Einsatz auf dem RE4 immer noch besser als auf dem vollgepackten Ruhrkorridor. Die Strecke hat erheblich größere Puffer.
    Ja das stimmt. Die Desiros haben die Situation eigentlich nur verschlimmert: Durch die veränderte Fahrtzeit muss eine S8 pro Stunde in Mönchengladbach etwas später losfahren und kann dann den Halt Neuss Rheinparkcenter nicht bedienen, damit ab Düsseldorf ein glatter T20 entsteht.
    Außerdem hat der RE4 jetzt deutlich mehr Wendezeit in Aachen, sodass der Zug dort viel zu lange rumsteht und kostbare Kapazitäten einnimmt.
    Zusätzlich hat die veränderte Fahrplanlage den T15 zwischen Aachen und Herzogenrath mit RB20 und RE18 komplett zerschossen.
    Auf der Strecke Mönchengladbach-Aachen bilden RE4 und RB33 mittlerweile einen T15/45 anstatt eines ungefähren T30 wie früher. Welche Folgen das im Osten hatte, weiß ich leider nicht so genau.

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