Donau-Isar-Express nach Regensburg

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Beschreibung des Vorschlags

Straubing hat fast 50.000 Einwohner und liegt am Kreuzungspunkt der Strecke Neufahrn-Bogen mit der wichtigen Hauptstrecke Regensburg-Passau. Auf beiden Strecken fahren stündliche Regionalbahnen, mit schnelleren Zügen wird Straubing nur einmal täglich mit einem IC-Zugpaar bedient, die zweistündliche ICE-Linie 91 fährt durch. Somit ist die Stadt verhältnismäßig schlecht angebunden. Ich schlage daher vor, den Donau-Isar-Express der Linie Passau-Plattling-München in Plattling zu flügeln und den hinteren Zugteil mit Halt in Straubing und Obertraubling nach Regensburg fahren zu lassen. Mit dieser Maßnahme verbessert sich die Anbindung Straubings massiv.

Zwischen Passau und Plattling soll zu diesem Zweck eine dritte Garnitur an den Zug angehängt werden, die dann ab Plattling nach Regensburg fährt. Die vorderen zwei fahren weiterhin nach München.

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56 Kommentare zu “Donau-Isar-Express nach Regensburg

  1. Straubing-München heute über Neufahrn 1:56h, mit 5 Minuten Übergang.
    Straubing-München über Plattling heute 2:08h, mit 18 Minuten Übergang.

    Flügeln, Wenden… braucht Zeit. Sagen wir 8 Minuten. 2 Minuten geschenkt durch den (einzigen!) wegfallenden Halt in Straßkirchen. Fahrzeit Straubing-München neu: 1:56h.

    Gefällt mir ausgesprochen gut, der Vorschlag!

    1. A: Vorschlag lesen. Es geht nicht darum, durch flügeln eine Linie München-Plattling-Straubing-Regensburg zu schaffen, sondern Passau-Plattling-Straubing-Regensburg.

      B: Ins Gewissen rufen, dass es in Bayern auch noch andere Farziele als München gibt, für Straubing käme da zum Beispiel Passau, Regensburg und der Bahnknoten Plattling in Frage. Alles 3 wird hierdurch viel schnneller

      C: Häme und Ironie einsparen, wenn man nicht mal den Vorschlag liest.

      1. A: Vorschlag gelesen. Nochmal. Und nochmal. Da steht:
        > den Donau-Isar-Express der Linie Passau-Plattling-München in Plattling zu flügeln und den hinteren Zugteil mit Halt in Straubing und Obertraubling nach Regensburg…
        Kann ja sein ich brauch ne neue Brille, aber für mich liest sich das nicht wie Passau-Plattling-Straubing-Regensburg, sondern wie München-Plattling-Straubing-Regensburg.

        B:
        – Straubing-Passau: nach dem Konzept immer noch mit Umsteigen in den Donau-Isar-RE. Kein Vorteil.
        – Straubing-Regensburg: 3 Halte eingespart. Ca. 6 Minuten.
        – Straubing-Plattling: 1 Halt eingespart. Ca. 2 Minuten.

        C: Ich les den Vorschlag nochmal:
        > Mit dieser Maßnahme verbessert sich die Anbindung Straubings massiv.

        In der Tat, mit dieser Maßnahme verbessert sich die Anbindung Straubings massiv.

    2. Tatsächlich scheinst du nur die Überschrift gelesen zu haben und dir den Rest zusammengereimt zu haben, denn auch aus der Karte geht eindeutig hervor, dass aus Passau kommend geflügelt werden soll, nicht aus München kommend.

            1. Ich lass mal den Vorschlag stehen, weil ich deine Kommentare ganz und gar nicht widerlich finde 😉

              Und andos hat definitiv mit seiner Titelumbenennung eine Übertretung der Regeln begangen. 

              Und daher erteile ich an andos92 eine Verwarnung

              1. Wollt ihr mich jetzt alle mit Gewalt fertig machen oder was?

                Richard Vogler hat den Vorschlag nicht angeschaut, und hat völlig falsche Kommentare von sich gegeben, die überhaupt nicht zum Vorschlag passen, und selbst, nachdem ich ihm gesagt habe, dass es um eine Linie nach Passau und nicht nach München geht (wozu man nur die Karte anschauen braucht!), hat er sich weiter über den Vorschlag lustig gemacht, unter der Annahme, es ginge um eine Linie nach München! Und das in einer Art und Weise, die einfach nur Beschämend ist! Und da darf man sich nicht aufregen und ich muss (im Gegensatz zu ihm! „Aus PASSAU??! Woraus geht das hervor?“ „Mir kommen die Tränen.“ „Kann ja sein ich brauch ne neue Brille„, eine sarkastische Bemerkung nach der anderen die aber trotz Hinweis auf einer völlig falschen Annahme beruhen) natürlich ganz ruhig und sachlich bleiben? Sag mal gehts noch? Und er bekommt auch noch Rückendeckung?

                In welchem Paragraph steht eigentlich die Regel, gegen die ich verstoßen habe, wofür ich die Verwarnung bekommen habe? Ich kann sie nicht finden.

                Oder, um es mit den Worten von Julian Aberl zu sagen: „juckt mich einen Scheiss„™

                1. Verstoß Nr. 1 war:

                  Hier sind nur Vorschläge für den ÖPNV und für den SPV geduldet. Ein Vorschlag namens „Wegen widerlichen Äußerungen …“ gehört ausdrücklich nicht dazu. Das widerspricht unserer Plattform.

                  Verstoß Nr. 2 ist dein jetziger Kommentar. In den Beschreibungen zu den Vorschlägen sowie in der Kommentarfunktion ist ein sachlich-konstruktiver Ton einzuhalten.

                  Daher eine Verwarnung für Richard Vogler, eine für Julian Aberl und zwei für andos92.

                  Und damit du genug Zeit zum u.g. Luftholen hast, gibt’s erstmal eine Auszeit.

                  Aber das dürfte dir ja ziemlich egal sein, schließlich „juckt es dich ja [nicht]“.

  2. Ich versuchs mal neutral.

    Zitat Linienbeschreibung: Ich schlage daher vor, den Donau-Isar-Express der Linie Passau-Plattling-München in Plattling zu flügeln und den hinteren Zugteil mit Halt in Straubing und Obertraubling nach Regensburg fahren zu lassen. Mit dieser Maßnahme verbessert sich die Anbindung Straubings massiv.

    Okay andos, für dich bedeutet das, dass in Plattling aus Passau kommend nach München und Regensburg geflügelt wird. Zusammen mit der Karte kann das sicher gemeint sein, Richard hat es anders verstanden. Und auch ich gebe zu: ich wäre ohne die Kommentarkette warscheinlich auf dem falschen Dampfer gelandet. Ich möchte dich deswegen bitten andos, die Beschreibung etwas eindeutiger zu machen – Flügelung aus Passau in Plattling nach M und R. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, jeder hat mal die Situation, wo das eigene Gehirn weiter ist, als bei Kollegen.

    Allgemein deswegen: jeder einmal tief Luft holen, Leben geht weiter, Danke.

    1. Also, bei all diesem Streit verstehe ich wirklich nicht, wie man das missverstehen konnte. Wenn man eine „Linie Passau-Plattling-München in Plattling zu flügeln“ beabsichtigt, dann ist doch klar, dass der Zug aus Passau kommt. Anders wäre es, wenn man eine Linie München-Plattling-Passau in Plattling flügeln wollte, dann käme der Zug wohl aus München. Es liegt doch auf der Hand, dass man den Ort, wo der Zug herkommt, wo er also zuerst ist, auch zuerst nennt. Ich hatte jedenfalls Mühe die Überlegung von Richard Vogler nachzuvollziehen.

      Prinzipiell gefällt mir die Idee jedenfalls, zumal sich keine Angebot verschlechtert, da es offensichtlich nur ein zusätzliches Angebot wäre.

      Etwas mehr Gelassenheit und weniger Ironie würde übrigens so mancher Diskussion gut tun. 😉

      1. Naja, wenn ich geahnt hätte, was das für Kreise zieht, dann hätt ich heute morgen gar nix geschrieben.

        Zum Falschverständnis: Linien, die zwei oder mehrere Orte verbinden, sind in meiner Gedankenwelt bidirektional. Ausgehend von dem (begründeten) Usus, dass man aus dem Zentrum heraus flügelt, also gemeinsam aus der Mitte bis zu einem bestimmten Punkt fährt und ab dort ein Flügel in die eine und einer in die andere Richtung, stand für mich fest: der kommt aus München, fährt nach Plattling und teilt sich dann nach Regensburg und Passau auf. Dass die Gegenrichtung gemeint war, wär mir im Traum nicht eingefallen, aus dem Grund entstand dann auch mein zugegeben nicht unbissiger erster Kommentar.

        Andere haben’s ja schon geschrieben: Entweder wär die Fuhre dann am Anfang mit viel zu hoher Kapazität unterwegs, oder am Ende mit viel zu wenig*. Daher schwierig…
        Interessanter wärs allenthalben, im Sinne von Julian einen RE Passau – Straubing – Regensburg (-Nürnberg) unabhängig fahren zu lassen und an dessen Halten nen angenäherten Halbstundentakt zu bieten. Freie Trassen und ausreichend potenzielle Nachfrage vorausgesetzt, versteht sich.

         

        *) sinngemäß gilt das auch für den von zeruplal eingebrachten Flügel von Nürnberger Seite aus. U.U. aber nicht ganz so drastisch: Nürnberg hat ja ebenfalls eine gewisse Sogwirkung, was man von Passau mutmaßlich viel weniger sagen kann.

        1. Ich habe bezüglich des REs Passau-Straubing-Regensburg eine lustigere Idee.

          Wir nehmen die ICEs, verpassen denen einen Halt in Straubing und geben sie auch für Reisende der Produktklasse C – also Regionalverkehrskunden – frei und zack fertig, hat Straubing 1 bessere Bedienung.

          Also das wäre zumindest die österreichische Lösung.

            1. Uh, das wird knapp werden – die Abfahrtszeit in Nürnberg ist durch die Anschlüsse und der Trassenmangel auf Würzburg – Nürnberg relativ fix, und dann muss der ICE in den 30er-Knoten in Regensburg und den 00-Knoten in Plattling passen. Straubing kann mit 160 durchfahren werden, ein Halt wäre also spürbar. Gut, in Regensburg ist das nicht so eng,  aber in Plattling kommen die Regio-Abfahrten dann recht flott.

              ICE aus Nürnberg an :57 in Plattling, die Regios nach München, Passau und Bayrisch Eisenstein fahren dann um 02, 04 und 06 jeweils ab. Schon jetzt liegt die ICE-Fahrzeit mit 31 Minuten leicht über Soll.

              Von NV-Freigabe im Fernverkehr habe ich immer etwas Magenschmerzen, gerade im ICE. Wenn ich das Geld für Fernverkehr ausgebe, erwarte ich auch eine gewisse Ruhe und Komfort oberhalb des RV ohne das Kurzstreckenregiopublikum. Ich habe mäßig Lust, dass dann zb. am Wochenende die Ausflugsradler für nen Hupser Regensburg – Straubing den ICE stürmen, da Regiotarif.

              1. Bei Magenschmerzen solltesr du den Doktor konsultieren.

                Denn in Österreich ist es völlig normal, dass der Fernverkehr im Verlehrsverbund integriert idt und nicht mehr kostet als der Regionalverkehr.

                Und in einem ICE kann man meist keine Radfahrer mitnehmen. Man kann ja sagen, dass Fahrradmitnahme dort nicht drin ist.

          1. Ich weiß nicht, warum für dich immer alles, was in Österreich gemacht wird oder gemacht würde, das Gelbe vom Ei ist. Die ICE-Linie 91 ist eine internationale Linie, bei der man erst im vergangenen Fahrplanwechsel alles getan hat, um sie zu beschleunigen. Dass man diese Linie als RegionalExpress Regensburg-Passau hernimmt, wäre total verquer.

            Und ein ICE mit Regiofreigabe? Kennst du den ICE 91? Also nicht die Linie, sondern den Zug mit dieser Zugnummer? Das ist der, der von Hamburg über Kassel nach Würzburg und dann nach Wien fährt. Der erfreut sich großer Beliebtheit bei Fernreisenden. Und jetzt schau dir an wann der im Gäuboden ist. Richtig, der würde Mittags um halb zwei zwischen Straubing und Plattling von einer Horde Schulkinder gestürmt. Auch wenn jetzt vermutlich das Argument kommt „In Österreich völlig normal“, das ist trotzdem nicht gut und senkt die Attraktivität des Zuges für Fernreisende erheblich. Im Flieger hab ich solche Unannehmlichkeiten nämlich nicht. Ich halte von dieser Idee gar nichts. Ein ICE ist per Definition ein Hochgeschwindigkeits-Fernreisezug, und kein RE-Ersatz für Strecken, wo man es nicht fertig bringt, im Regionalverkehr was besseres als eine RB hinzubringen.

            Was ich mir aber vorstellen könnte: Wenn man mal, wie schon von mehreren vorgeschlagen, eine zweite zweistündliche Linie einführt, könnte man diese in Straubing statt in Plattling halten lassen. Denn in Plattling sehe ich keinen Bedarf für eine noch bessere Fernverkehrs-Anbindung, das mit dem zweistündlichen ICE schon gut dabei. Mit so einer Linie könnte man durchaus Straubing anfahren. Selbstverständlich dementsprechend ohne Nahverkehrs-Freigabe.

  3. Du hast demnach vor, die Linie in Plattling zu flügeln, sodass ein Zugteil Passau–Plattling–München und ein Teil Passau–Plattling–Regensburg fahren?

    Dann würde ich jetzt erst einmal denken, dass sich die Kapazität nach München halbiert. Müsste man schauen, ob das vertretbar ist. Denn andererseits führen nicht alle Wege in die Landeshauptstadt.

    Positiv ist das Ganze ausschließlich für Straubing, andere Städte profitieren nicht. Die Fahrzeitersparnis nach Plattling und Regensburg ist, wie Richard Vogler dargelegt hat, marginal. Es profitiert also, kurz gesagt, nur Straubing–Passau, das eine regelmäßige Direktverbindung erhält. Dafür reduziert sich auf der Strecke München–Passau die Kapazität. Wenn also die Züge München–Passau sehr gut ausgelastet sind, würde es deren Fahrgästen missfallen, wenn sie plötzlich nur noch halb so viel Platz haben.

      1. Dennoch kommt es dadurch zu der ein wenig abstrusen Situation, dass auf dem Außenast eine höhere Kapazität geboten wird als auf dem Abschnitt nach München, der wahrscheinlich trotz allem höher ausgelastet ist.

        1. Irgendwie verstehe ich nicht, was daran so schlimm wäre, außer dass ein Prinzip durchbrochen wäre. Das einzige, was hier vorgeschlagen wurde ist doch im Grunde eine zusätzliche Verbindung von Regensburg nach Passau. Diese will der Autor, vielleicht um Trassen zu sparen, zwischen Plattling und Passau an den aus München kommenden Zug anhängen. Wenn die Bahnsteiglängen dafür ausreichend sind, sehe ich da keine Schwierigkeiten. Ich wüsste auch nicht, wo das ein Nachteil für die Verbindung von und nach München sein könnte, außer dass man vielleicht etwas Zeit zum Kuppeln braucht.

          Ob eine solche Verstärkung zwischen Passau und Regensburg sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Darüber könnte man diskutieren, aber was hier sonst noch diskutiert wurde, finde ich wirklich traurig.

        2. Dennoch kommt es dadurch zu der ein wenig abstrusen Situation, dass auf dem Außenast eine höhere Kapazität geboten wird als auf dem Abschnitt nach München, der wahrscheinlich trotz allem höher ausgelastet ist.

          Das stimmt, allerdings lässt sich das ganz einfach beheben. Denn der Regensburger Zugteil hat ja den längeren Aufenthalt in Plattling. Das heißt, von München kommend fährt man von hinten an den Regensburger Zugteil hin. Dann lässt man einfach den letzten Zugteil in Plattling stehen. Und andersherum fährt man von Passau kommend an den in Plattling stehen gebliebenen Zugteil hin, und der 1.+2. Zugteil fahren nach München, der 3. nach Regensburg. Bei einer entsprechenden Elektrifizierung kann man den Stehengebliebenen dann sogar noch nach Deggendorf durchbinden, was für diese Stadt sicher kein Schaden wäre.

          1. Weisst Du was für ein Aufwand das ist… Klar man kann es machen, aber was glaubst Du was für eine Verwirrung Du da bei Bahnreisenden auslösen würdest. Da ist ein Zug sozusagen doppelt zu flügeln, oder?

            1. Weiß nicht was du meinst. Von München kommend heißt es „1. Zugteil nach Passau, 2. Zugteil nur bis Plattling“. Von Passau kommend heißt es „1. Zugteil nach München, 2. Zugteil nach Regensburg“. Von Regensburg kommend heißt es „Aufenthalt in Plattling ca. 6 Minuten“. Was ist jetzt daran verwirrend? Und wo ist der Aufwand, hinten einen Zugteil in Plattling abzuhängen, und auf dem Rückweg aus Passau wieder von hinten an den dran fahren und ihn wieder nach München mitnehmen?

              1. Nein, es ich meine den Rangieraufwand. Und die Verwirrung, da hab ich eher das gemeint, wenn der dritte Zugteil noch nach Deggendorf weitergeführt wird, da stehen dann drei Zugteile zu drei verschiedenen Zielen da, teilweise ist es da schon recht schwierig, zusätzlich stelle ich mir die Frage, ob man das überhaupt machen darf (an einen Zug von zwei Seiten anzurollen um zu kuppeln), dementsprechend wäre da auch noch ein bisschen mehr an Zeitaufwand zu bedenken.

                Und da werden halt viele Loks gebraucht, mit Tw wäre es wieder etwas anderes, da könnte man das vielleicht machen. Nur bitte bedenke, dass man das dann bitte auch den Fahrgästen an allen Stopps sagen muss.

                Andere Frage: Was spricht in diesem Fall denn gegen einen bahnsteiggleichen Umstieg oder den von mir erwähnten Donau-Franken-Expreß? (siehe unten)

                1. „da stehen dann drei Zugteile zu drei verschiedenen Zielen da“

                  Äh, Nein? In die eine Richtung steht einmal Deggendorf und weimal Passau da, in die andere Richtung steht einmal Regensburg und zweimal München da. Du hast da einen Denkfehler drin.

                  Und da werden halt viele Loks gebraucht, mit Tw wäre es wieder etwas anderes, da könnte man das vielleicht machen.

                  Hast du überhaupt eine Ahnung um was er geht? Weißt du, mit was für Fahrzeugen der Donau-Isar-Express gefahren wird?

                  1. Tatsache, mein Denkfehler.

                    Und tut mir leid, dass ich nicht am aktuellen state of the art bin, ich werde doch hoffentlich trotzdem mitreden dürfen, oder?

                2. > ob man das überhaupt machen darf (an einen Zug von zwei Seiten anzurollen um zu kuppeln)
                  Gleichzeitig mit Sicherheit nicht. Nacheinander spricht eigentlich nichts dagegen –  es muss nur vorm Beifahren des dritten Zugteil sichergestellt sein, dass die anderen beiden schon gekuppelt sind. Mir fällt da jetzt aber kein Verfahren ein, was den Kuppelvorgang technisch ans Stellwerk meldet, also muss fleißig telefoniert werden:
                  Tf: „Zug 47311 mit 47313 gekuppelt.“
                  Fdl: „Ich wiederhole: Zug 47311 mit 47313 gekuppelt.“
                  Tf: „Richtig.“
                  und erst dann darf der Fdl das Zugdeckungssignal für den dritten Zugteil ziehen. Also insgesamt ein recht komplexer Vorgang. Mir ist aktuell kein Fall bekannt, wo das so gemacht wird.

                  Flügelkonzepte mit drei verschiedenen Zielen gibt es aber sehr wohl, etwa von München nach Lenggries | Tegernsee | Schliersee. Die Fahrgäste kommen damit schon klar…

                  1. Wo wird denn hier an einen stehenden Zug gleichzeitig von 2 Seiten hin gefahren? Hier liegt doch jetzt bitte nicht ernsthaft schon wieder / immer noch der Irrtum vor, es ginge um ein Linie Regensburg-Plattling-München …

                    Bitte nicht … 🙁 🙁 🙁

                  2. Warte bitte. Du verwirrst mich gerade:

                    Also wenn ich jetzt richtig gedacht habe folgende Relationen:
                    München-Passau
                    Passau-Regensburg
                    München Deggendorf

                    Bin ich jetzt richtig? Da sollte das natürlich kein Problem geben, nein. Das stimmt.

              2. Zusätzlich: In Plattling würden dann drei Zugteile am Bahnsteig stehen, oder? Ohne Wagenstandsanzeiger, wie üblich im RV.

                Würdest Du Dich bei den (meinen Erfahrungen sehr schlechten Ansagen) der DB da groß auskennen? Und was, wenn Du da am Bahnsteig stehst und der Zugteil den Du brauchst steht komplett am anderen Ende? Die Leute müssen halt mitdenken, und Bahnfahren sollte ‚Idiotensicher‘ sein, wenn Du verstehst was ich meine. Man sollte intuitiv wissen, welcher Zug da jetzt welcher ist, damit auch der abgehetzte Pendler, der nicht grob aufpasst und Kopfhörer drinnen hat es noch schafft, den richtigen Zug zu erreichen.

                1. Siehe oben: Es wird nie ein Zug da stehen mit 3 verschiedenen Zielen. Nur Zwei. Und Die eingesetzten Fahrzeuge haben Zugzielanzeigen, zudem wird das meistens über die Zuganzeigen am Bahnsteig gezeigt, welcher Zugteil wo steht. Beim Fugger-Express in Augsburg (z.T. mit 4 verschiedenen Zielen) stehts auch im Wagenstandsanzeiger.

                  1. Oder auf der Werdenfelsstrecke, wo die drei in München abfahrenden Hamster ganz regulär nach Kochel, Reutte und Mittenwald außeinandergeflügelt werden. Bahnsteigansagen sind bei der DB zugegeben gern etwas dürftig, wenn es in den ZZAs am/im Zug und Bahnsteig erkennbar ist und auch im Zug noch einmal per Durchsage erwähnt wird, läuft das schon – der Pendler mit Kopfhörer fährt eh zweinal täglich mit und weiß, wie alles funktioniert. Heutzutage hat man sowas gleich aufm Band, mit verständlichem Englisch hinterher.

                  2. Bleibt nur die Frage, was das zur Sache tut. Hier wird nirgends und nie ein Zug in 3 verschiedene Richtungen geflügelt. Diese Annahme ist ausschließlich ein Produkt des vermeidlichen „Missverständnisses“, es ginge um ein Linie Regensburg-Plattling-München.

                    … 🙁

  4. Wie oft fährt denn der Donau-Isar-Express? Weil, sonst kann ich mir auch vorstellen, dass man die von Dir vorgeschlagene Linie auch in der Taktlücke des Donau-Isar-Express fahren lässt. Eventuell auch dann verlängert nach Nürnberg. Dann hätte man sozusagen einen Donau-Franken-Express. Was hältst Du davon?

    1. Verkehrt stündlich.

      Bedeutet, unter den Maßgaben
      – halbstündlich versetzt zum Donau-Isar und
      – 8 Minuten Fahrzeitgewinn zwischen Regensburg und Plattling (4 Halte weniger)
      folgenden Fahrplan:

      Nürnberg an / ab – / 13:52
      Regensburg 14:54 / 14:55
      Plattling 15:30 / 15:32
      Passau 16:07 / –

      Trassenkonflikte und Nachfrage nicht überprüft.

      1. Einfacher: die Taktlage des zweistündlichen RE Nürnberg – Regensburg – München, entweder als Flügel oder in der Gegentaktlage (kein Problem, RE ab Nürnberg :36, ICE ab :30). Würde ins Schema passen, der RE hält bis Regensburg nur in Neumarkt, Beratzhausen und Parsberg. Auch der langsame agilis ab Neumarkt wäre dann kein Problem: RE Neumarkt ab :58, ag ab :06. Dann hätte man einen schnellen RE von Nürnberg bis Passau.

        Einziges Problem: Rollmaterial ist derzeit 111+Dosto. Bräuchte man zum Flügeln natürlich was anderes, dass aber die entsprechenden Kapaziäteten nach München rein hat.

  5. Ich fände es besser, wenn es einen RE Regensburg-Plattling gäbe, der einen Anschluss an den RE München-Passau bietet. Ich meine, es ist doch klar, warum Richard Vogler nicht sofort darauf kam, dass ein dritter Zugteil zwischen Passau und Plattling gemeint war. Das wäre ein Überangebot. Wenn man hingegen nur Regensburg-Plattling mit entsprechender schneller Führung hat, dann erspart man sich das Flügeln, kann trotzdem einen schlanken Anschluss gewährleisten (ich kenne Gegenden, da gibt es eine Anschlusszeit von 2 Minuten) und überdies kann man auch mit weniger Rollmaterial kalkulieren. Umsteigen ist wirklich kein Problem finde ich, besonders am selben Bahnsteig und das auch noch in rasch.

    1. Bleibt nur die Frage wie das gehen soll, denn Plattling ist ein Taktknoten, wo alles gleichzeitig reinkommt, inklusive ICE. Und da sind leider zur Taktzeit nicht zufällig noch zwei Bahnsteigkanten frei, um auf einer davon den RE ankommen zu lassen und auf der anderen den Gegenzug bereitzustellen.

      1. Zur Konkretisierung:

        ab :58 ICE nach Wien von Gleis 3

        ab :01 ICE nach Frankfurt von Gleis 4

        ab :02 RE nach München von Gleis 2

        ab :04 RE nach Passau von Gleis 1

        ab :06 WBA nach Bayerisch Eisenstein von Gleis 5

        ab :07 ag nach Neumarkt von Gleis 7

         

        Ich finde keine 2 freien Bahnsteige mehr, tut mir leid. Aber zwischen dem ICE um :01 und der ag um :07 kann man gut einen RE dazwischen packen, der langsamer ist als der ICE aber schneller als die ag, so dass sich der Abstand zu beiden Zügen während der Fahrt vergrößert. Vorausgesetzt, er hat eine Bahnsteig. Und in dem man vom gleichen Bahnsteig abfährt, wie der RE nach München 2 Minuten vorher, hat er den.

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