Dortmund: Rückkehr der Straßenbahn in die Innenstadt

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Beschreibung des Vorschlags

Ich sehe den Tunnelbau in Dortmund als Fehler, schließlich hat man auch an der Oberfläche genug Straßen, die Platz bieten für einen eigenen Gleiskörper. In der Innenstadt sind es sowieso überwiegend schwach befahrene Straßen oder Fußgängerzonen – hier hätte man viel Geld sparen können, welches warscheinlich in den Ausbau der Straßenbahn besser angelegt gewesen wäre. Abseits der Tunnelstrecken ist die Erschließung eher mau, daher würde ich eine neue Straßenbahnlinie an der Oberfläche bauen.

Hier würde ich in der Nordstadt beginnen, welche bisher nur die U41 hat, die mit Doppeltraktionen fährt und in der HVZ teilweise noch durch die U45 verstärkt wird, aber trotzdem ziemlich voll ist. Hier würde ich eine weitere Trasse unterbringen wollen, um die hohe Nachfrage besser ausnutzen zu können und den ÖPNV attraktiver zu machen. Nachdem der Hauptbahnhof erreicht wurde wird noch die südliche Münsterstraße angebunden. Weiter geht es über Burgtor und Burgwall zur Reinoldikirche. Danach folgt man der Kleppingstraße bis man man erneut den Wall kreuzt und auf der Ruhrallee einen Umsteigepunkt zur S4 einrichtet. Gerade in der Innenstadt würde ich versuchen die Kreuzungen mit den stark befahrenen Straßen zu entschärfen in dem man entweder dieSraßenbahn oder den MIV etwas tieferlegt und den anderen Verkehrsträger dann auf einer Brücke hinüber führt, allerdings muss man es so einrichten das möglichst günstig ist und sich in das Stadtbild gut einfügt, wenn das nicht möglich ist muss man unbedingt eine Vorrangschaltung einführen, um Verspätungen zu vermeiden. Entlang der heutigen Linie 452 wird dann noch die dicht besiedelte südliche Innenstadt angebunden, welche auch diverse Freizeitangebote bietet. Nach der Kreuzung mit der U42 wird noch ein großes Schulzentrum angebunden, welches auch noch einige Fahrgäste bringen wird. Nun gäbe es die Möglichkeit die Linie hier enden zu lassen, aber ich habe auch noch eine andere Möglichkeit eingezeichnet, welche eine Querung der Bahnstrecken und eine Weiterführung über Barop zur Universität vorsieht.

Dies wäre selbstverständlich eine Niederflurlinie, welcher die Liniennummer 402 zuordnen würde. Ich denke hier wäre ein 10-Minuten-Takt durchaus angebracht. Bezüglich der Fahrzeugfrage könnte man noch, zusätzlich zu den neuen Hochflurbahnen, Niederflur-Vamos bestellen.

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Ein Kommentar zu “Dortmund: Rückkehr der Straßenbahn in die Innenstadt

  1. Ich denke, dass die Linie, so wie die andere Innenstadtlinie und die Osttangente gemeinsam mit einer Sudtangente ein gutes Netz darstellen, da zurzeit eher schlecht per Schienenverkehr erschlossene Gebiete besser angebunden werden.
    Allerdings hätte ich bei dieser Linie zwei Anmerkungen:
    Ich glaube, dass die Unterfahrungen der Kreuzungen nicht notwendig sind, sondern eine angepasste Ampelschaltung mit entsprechender Vorrangschaltung, wie im Vorschlag erwähnt wird, besser geeignet wäre, da diese billiger wäre und die Bauzeit verringert werden würde.
    Daneben würde ich vorschlagen, die Strecke bis zum Klinikzentrum Nord zu verlängern, wobei man dann entweder die Strecke nördlich des Klinikzentrums bis zur Stadtbahnhaltestelle „Fredenbaum“ führen könnte, wo die Wendeschleife als Wendemöglichket verwendet werden könnte, was einen Tiefbahnsteig erfordern würde, oder die Strecke bis zum Südeingang in Höhe des Taxistandes verlängern könnte.

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