Dresden: Amphibienbus Radebeul – Cossebaude

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Beschreibung des Vorschlags

Inspiriert von roha127s Vorschlag, die Fähre Gohlis – Radebeul-Serkowitz wiedereinzuführen, habe ich eine Amphibienbuslinie konzipiert.

Betriebshalt ist Bahnhof Cossebaude. In Niedergohlis ersetzt man durch leicht veränderte Wegführung den Rufbus alita 95, der entweder wegfällt, oder Aufgaben entlang der Flensburger Str. übernimmt. Nach der Elbquerung fährt man eine Schleife ohne Pause, und erreicht dabei die S-Bahnlinie 1, die Straßenbahnlinie 4, die Lößnitzgrundbahn, 3 Buslinien und Kaufland. Auch das Wohngebiet Weststr. wird neu erschlossen.

Ein Stundentakt sollte ausreichen. Auch ein 40-Minuten-Takt wäre möglich, passte aber nicht zu den Takten der Bahnlinien. Ließe man viele Unterwegshalte aus, wäre sogar ein 30′-Takt drin.

Diese Linie verbindet die westlichen Vororte Dresdens tangential. Bisher muss man umständlich über Innenstadt oder Naundorf fahren.

Baulich müsste man lediglich die ungenutzten Anleger abreissen und Rampen ins Wasser bauen, sowie ein paar Haltestellen, sofern noch nicht vorhanden. Die gegenwärtigen Amphibienbusmodelle sind allerdings nicht behindertengerecht, das muss man aber sowieso entwickeln. Auch Fahrradträger wären praktisch.

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8 Kommentare zu “Dresden: Amphibienbus Radebeul – Cossebaude

  1. Für diesen Fall wäre ein Amphibienbus tatsächlich gar nicht so schlecht. Da allerdings eine Niederflurigkeit schwierig ist und man vsl. auf Hochbahnsteige zurückgreifen muss, würde ich die Anzahl der Haltestellen auf ein Minimum reduzieren und dort platzieren, wo ausreichend Platz zur Verfügung steht.

  2. Es hat schon einen Grund, warum es sowas (zumindest in Deutschland) als ÖPNV nirgendwo gibt. Solche Spezialfahrzeuge sind teuer, und brauchen auch sowohl eine Spezial-Wartung als auch Spezial-Personal, mit gleichsam Bus- und Schiff-Führerausweis.

    Anstatt einen Deutschlandweit einmaligen Sonderling zu schaffen, warum nicht auf ein altbewährtes Modell zurückgreifen, einem Bus, der auf eine (auf dessen Takt abgestimmte) Fähre fährt? Davon würden auch Fußgänger und Radfahrer profitieren können.

    1. Sehr ich in den allermeisten von Krake bisher vorgeschlagenenen Beispielen auch so, aber in diesem speziellen Fall ist einerseits die Strecke so kurz, dass sich sich das zweimalige Umsteigen für die jeweils paar hundert Meter nicht lohnt, der Fußweg aber auf beiden Seiten wiederum jeweils auch zu lang wäre. Daher wäre hier so ein Fahrzeug wohl die einzig sinnvolle Option, ob sich die Kosten etc. damit rechtfertigen lassen, kann ich natürlich auch nicht sagen, drei verschiedene Verkehrsmittel für 2-3 km (Luftlinie) Strecke ist zu unattraktiv.

    2. Dann wäre aber eine doppelte Anschaffung notwendig. Standardbus plus Autofähre wären deutlich teuer, als ein Amphibienbus. Zudem verlängerten sich die Fahrzeiten um circa 5 Minuten.
      Hinzu kommt das politische Problem: Wenn man eine Autofähre anschafft, werden die Autofahrer diese auch nutzen wollen. Angesichts der in der Region rechtslastigen Volksvertretungen durchaus realistisch. Also werden dann wieder die Anwohner gegen die Autofähre klagen.
      Ich habe übrigens eine weitere Amphibienbuslinie für den Osten Dresdens, sowie 12 weitere in Deutschland vorgeschlagen. Zusammen mit europäischen Linien, sowie dem bereits etablierten Tourismusverkehr, wäre das genug Nachfrage. Es müsste halt eine Initiative zur Entwicklung eines Amphibienbus-Standardtypen geben, wie damals beim Omnibus.

      1. Standardbus plus Autofähre wären deutlich teuer, als ein Amphibienbus.

        Erstens wäre ich mir da mal nicht sicher, da sowohl Standart-Bus als auch Kleine Fähren in quasi Massenproduktion hergestellt werden, ein Amphibienbus ist hingegen ein Exot mit geringer Stückzahl. Gleiches gilt für die Instandhaltung. Hinzu kommt noch das angesprochene Problem mit den Fahrzeugführern.

        Wenn man eine Autofähre anschafft, werden die Autofahrer diese auch nutzen wollen.

        Dann nennen wir es eben „ÖPNV- und Rad-Fähre“ statt Autofähre. Und das Deck der Fähre wird so eingeteilt, dass genau ein Bus drauf passt, plus (für Autos nicht passende) Flächen für Radfahrer. Aber eine Fähre abzulehnen, nur weil andere (L+ völlig entgegengesetzte!) Interessensgruppen die in der Form ablehnen würden, ist absolut kontraproduktiv.

        Ich habe übrigens eine weitere Amphibienbuslinie für den Osten Dresdens, sowie 12 weitere in Deutschland vorgeschlagen. Zusammen mit europäischen Linien, sowie dem bereits etablierten Tourismusverkehr, wäre das genug Nachfrage. Es müsste halt eine Initiative zur Entwicklung eines Amphibienbus-Standardtypen geben, wie damals beim Omnibus.

        Wenn ein Vorschlag nur sinnvoll in Kombination mit anderen Vorschlägen ist, sollte dies aus der Beschreibung hervorgehen, inkl. Verlinkungen!

        1. Der Amphicoach GTS-1 kostet etwa 300000€, ein weiterentwickeltes und angepasstes Modell läge vielleicht bei einer halben bis dreiviertel Million. Ein Fährschiff kostet ca. 1,5 Millionen, dazu der Standardbus. Fairerweise sei gesagt, dass ein Schiff auch länger betrieben wird, sofern verschärfte Umweltauflagen das nicht verhindern.
          Der Amphibienbus braucht einen Fahrer mit Weiterbildung (Binnenschifferpatent), Bus + Fähre brauchen Fahrer und Schiffskapitän – höhere Personalkosten also.
          Aber selbst wenn der Amphibienbus teurer wäre, bekäme man dafür ja auch einen Mehrwert.

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