Dresden: Linie 5

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Beschreibung des Vorschlags

Im Gegensatz zu den bestehenden Vorschlägen zur Straßenbahnlinie 5 in Dresden soll hier die 62 nicht (weitestgehend) ersetzt, sondern nur verstärkt werden. Deshalb fällt bei diesem Vorschlag der südlichste Abschnitt weg und es werden im mittleren Abschnitt bestehende Straßenbahnstrecken genutzt. Dabei orientiere mich an den offiziellen Plänen der DVB, die eine Linienführung via Güntzstraße und Pfotenhauerstraße vorsehen.

 

Alternativvorschläge

Meinen eigenen Vorschlag, ,,62 auf Schiene bringen“, finde ich aus heutiger Sicht zu wenig zielgerichtet. Denn die wichtigsten, weiter unten genannten Gebiete werden dadurch suboptimal bis gar nicht angebunden. Auch zu meinem Vorschlag zur Verlängerung der 8 stellt dieser hier einen Alternativvorschlag dar.

Außerdem existieren noch folgende Vorschläge zu dem Thema:

 

Ausführung

Der Großteil des Fahrgastaufkommens auf der 62 geht vom Bereich nördlich der Chemnitzer Straße (Arbeitsamt, Schweizer Straße), dem Zentrum (Prager Straße, Pirnaischer Platz), den Wohngebieten in der Johannstadt (Bönischplatz – Gutenbergstraße) und dem Universitätsklinikum aus. Deshalb soll die 5 diese vier Gebiete verbinden. Auf den südlichen Abschnitt der 62 (Chemnitzer Straße – Döltzschen) sowie den mittleren (Pirnaischer Platz – Bönischplatz) kann hingegen verzichtet werden.

Deshalb soll die Straßenbahnlinie bei der Wendeschleife in Plauen beginnen. Von dort wird dann über den Nürnberger Platz zur Chemnitzer Straße gefahren. Auf diesem Abschnitt muss lediglich eine Gleisverbindung beim Nürnberger Platz neu errichtet werden.

Bei der Chemnitzer Straße beginnt dann der erste Neubauabschnitt. Dieser folgt dem Linienverlauf der 62 bis zur Prager Straße und soll mit Abzweig in Richtung Postplatz ausgeführt werden.

Von hier bis zum Straßburger Platz wird dann über bestehende Straßenbahnstrecken gefahren. Am Straßburger ist allerdings eine etwas umfangreichere Neugestaltung der Haltestelle erforderlich.

Dabei sollen die 13 und die 10 in beide Fahrtrichtungen südlich der Kreuzung halten. Die anderen Linien sollen in beide Fahrtrichtungen westlich des Platzes stehen bleiben. Dadurch kann der Bahnsteig in der Güntzstraße abgerissen werden, um Platz für eine Verbindungsschleife zu schaffen. Über diese soll dann die 5 geführt werden.

Danach wird bis zur Sachsenallee über die bestehende Strecke gefahren. Hier wird in der Elsasser Straße gehalten, um den Umstieg zur 6 zu ermöglichen. Ab dieser Haltestelle folgt die Linienführung im Wesentlichen der Pfotenhauerstraße, um die Wohngebiete in der Johannstadt anzubinden. Endstation ist dann bei der Haltestelle Johannstadt West, wobei Johannstadt Nord und das Universitätsklinikum nur in eine Richtung bedient werden.

 

Auswirkungen auf das Gesamtnetz

In erster Linie wirkt sich die 5 auf die 62 aus. Diese soll zwar als 60er-Linie erhalten bleiben, aber die überlangen Busse würden obsolet. Außerdem könnte dann wohl auch im Zehnminutentakt gefahren werden, so wie das bei 60er-Linien eigentlich vorgesehen ist.

Ansonsten entsteht durch die 5 eine Direktverbindung zwischen dem Campus Südvorstadt und dem Campus Johannstadt und es verbessert sich die Anbindung der TU im Allgemeinen. In fernerer Zukunft wäre auch eine Verlängerung der 5 in Richtung Löbtau Süd denkbar, um die Uni besser an die S-Bahn anzubinden. Dies wäre entweder direkt über den Münchner Platz oder etwas indirekter über den Fritz-Foerster-Platz und die Regensburger Straße möglich.

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

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