Dresden: Neue 51

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Beschreibung des Vorschlags

Ähnlich wie bereits vorgeschlagen befürworte ich auch eine Expresslinie nach Bühlau mit Verlängerungsoption nach Weißig. Dies halte ich vor allem aufgrund der langen Fahrzeit und der hohen Verspätungsanfälligkeit der 11 für notwendig. Diese braucht nämlich eine halbe Stunde von Bühlau zum Postplatz. Durch die 51 wäre man nur mehr 19 Minuten zum Pirnaischen Platz unterwegs. Also selbst wenn man von dort zu Fuß zum Postplatz weiter geht, wäre man schneller als mit der 11.

Dabei sind hier noch relativ große Fahrzeitreserven eingerechnet, da der Fahrzeitunterschied zur 11 zwischen der Bautzner/Rothenburger Straße und Bühlau nur vier Minuten betragen soll. Das liegt aber nicht daran, dass nicht mehr möglich wäre, sondern ist wegen der Fahrplanstabilität so vorgesehen.

Ganz grundsätzlich soll die 51 nämlich nicht nur nordöstlich der Neustadt mit ausgedünntem Haltemuster verkehren, sondern bis zur Walpurgisstraße. Das liegt daran, dass diese als Teil der beschleunigten Nord-Süd-Straßenbahnachse vorgesehen ist.

Hier liegt auch einer der beiden wesentlichen Unterschiede zum weiter oben verlinkten Vorschlag. Denn eine neue Wendeschleife ist bei meinem Vorschlag nicht erforderlich. Auch auf Infrastrukturausbauten nordöstlich der Bautzner/Rothenburger Straße kann bei meinem Vorschlag verzichtet werden.

Prinzipiell wäre die 51 jedoch auch ohne Infrastrukturausbauten möglich. Dadurch würde sich die Fahrzeit um 3-4 Minuten verlängern, wäre aber noch immer sehr viel kürzer als die der 11. Außerdem wäre eine Weiterführung nach Plauen dann wohl nur im Studentenverkehr sinnvoll. Ansonsten würde ich die 51 über die Prager Straße zur Webergasse führen.

Update: die Neubaustrecke in der Wigardstraße habe ich jetzt gelöscht.

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15 Kommentare zu “Dresden: Neue 51

  1. Ich habe noch einige Bemerkungen hierzu:
    1. Welchen Sinn hat es eigentlich die ganzen Haltestellen auszulassen wenn du eh die meiste Zeit hinter der 11 herfahren musst?
    2. Welchen Zweck hat es das diese Linie am Rosa-Luxemburg Platz hält? Zu den Linien 6 und 13 wird doch eh an der Bautzner-/Rothenburger Straße umgestiegen.
    3. Die neue Gleisschleife am Hauptbahnhof ist sowieso schon längst überfällig, wenn die Schleife Südvorstadt wegfällt erst recht, und kann auch für Verstärker zu Messe und Stadion genutzt werden. Außerdem ist mehr als genug Platz wenn die Fernbusse dort nicht mehr halten.
    4. Die Neubaustrecke in der Wigardstraße ist sehr ähnlich zu meiner durch die Hainstraße welche du allerdings kritisiert hast. Natürlich hat sie auch einen gewissen Nutzen für operative Umleitungen aber ich sehe nicht ein wie du dortlang schneller sein willst als über Albertplatz und dafür ohne Carolaplatz/Rosa-Luxemburg Platz, dadurch ergibt sich niemals ein Unterschied von 3-4 Minuten. Schließlich muss an der Bautzner-/Rothenburger Straße auch abgebogen werden genau wie am Rosa-Luxemburg Platz, damit hast du also eigentlich sogar einen Konfliktpunkt mehr.

    1. Der Plan ist hier ja offensichtlich nicht hinter der 11 hinterherzufahren, sondern z.B. 7 Minuten später in Bühlau zu starten und mit einer Fahrtzeitgewinnung von 5 Minuten zwei Minuten nach der 11 an der Rothenburger Straße anzukommen. Daher muss man der 11 nie direkt hinterherfahren.

      1. Ja, das ist mir auch klar, aber wie soll ein stabiler Fahrplan möglich sein wenn es auf der gesamten Strecke Carolaplatz-Bühlau(-Weißig) nicht eine einzige Ausweichmöglichkeit gibt? Er hat doch selber die hohe Verspätungsanfälligkeit der linie 11 erwähnt.

          1. Die 51 in den 90er-Jahren ist auch ohne zusätzliche Ausweichstellen ausgekommen. Eine Überholung ist in den meisten Fällen ohnehin kaum möglich (insbesondere keine „fliegende“ Überholung), da dann das Gegengleis/der Gegenverkehr befahren werden müsste. Und ob diese Überholmöglichkeiten tatsächlich gebraucht werden ist auch die Frage, da auch eine Express-Tram nicht schneller fahren darf, als die überall haltende.

        1. Wenn die 11 in Richtung Bühlau z.B. planmäßig eine Minute nach der 51 in der Bautzner/Rothenburger Straße abfährt, wäre es relativ egal, wenn die leicht verspätet wäre. Erst bei einer Verspätung von 4 Minuten würde sich das auf die nachfolgende 51 auswirken. Aktuell gibts solche Verspätungen zwar öfters, aber durch deinen Vorschlag zum Ausbau der Marienbrücke ließe sich das deutlich entschärfen. Als Übergangslösung könnte man auch die 11 und die 9 die Brücken tauschen lassen.

    2. ,,Welchen Sinn hat es eigentlich die ganzen Haltestellen auszulassen wenn du eh die meiste Zeit hinter der 11 herfahren musst?“

      Das bringt noch immer 5 Minuten Zeitersparnis. Das + die Linienführung über den Pirnaischen Platz bringt einen dann deutlich schneller in die Altstadt.

      ,,Welchen Zweck hat es das diese Linie am Rosa-Luxemburg Platz hält?“

      An dieser Stelle würde es praktisch keinen Fahrzeitvorteil bringen, wenn man durchfährt. Die Kurve dürfte wahrscheinlich nicht viel schneller als mit 10-20 km/h befahrbar sein. Also man bräuchte so oder so 2 Minuten vom Regierungsviertel zur Bautzner/Rothenburger Straße.

      ,,Die neue Gleisschleife am Hauptbahnhof ist sowieso schon längst überfällig, wenn die Schleife Südvorstadt wegfällt erst recht, und kann auch für Verstärker zu Messe und Stadion genutzt werden.“

      Sehe ich nicht so, weil Verstärker zum Stadion auch am Bahnhof Mitte oder in der Webergasse wenden können. Für Verstärker Richtung Messe könnte man sich auch eine Weiterführung zum Btf Gruna überlegen.

      ,,Die Neubaustrecke in der Wigardstraße ist sehr ähnlich zu meiner durch die Hainstraße“

      Beides sind Neubaustrecken in der Neustadt. Das wars aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Deine NBS hätte nämlich nur von SVZ-Verbindungen, Verstärkern und Umleitungsfahrten bedient werden sollen. In der Wigardstraße soll aber mindestens eine Linie im Zehnminutentakt fahren. Was man mit der 8 anstellen könnte oder ob ich für die Neustadt eine komplett neue Tangentiallinie vorschlage, überlege ich mir gerade.

      1. Also erstmal zur Wendemöglichkeit am Hauptbahnhof, die nämlich sehr wohl notwendig ist. Was du anscheinend absichtlich übersehen hast ist das ich geschrieben habe das die Schleife AUCH für Verstärker zur Messe und zum Stadion nutzbar ist. Erstmal wäre es nicht sinnvoll die Messeverstärker zum Btf. Gruna weiter zu führen. Was sollen sie dort? Da ist nur der BUSbetriebshof und wirklich sinnvolle Verbindungen werden durch das tangieren von Strehlen außerdem nicht geschaffen. Damit würde man zusätzliche Bahnen brauchen und fast keinen Nutzen erzielen. Wenn man sich mal den Innenstadtring anschaut gibt im Westen eine Wendemöglichkeit am Bf. Mitte, im Norden am Bf. Neustadt und im Osten am Straßburger Platz/Fetscherplatz nur im Süden keine. Mehr Wendemöglichkeiten geben außerdem mehr Flexiblität und Stabilität.

        Beides sind Neubaustrecken in der Neustadt. Das wars aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Deine NBS hätte nämlich nur von SVZ-Verbindungen, Verstärkern und Umleitungsfahrten bedient werden sollen. In der Wigardstraße soll aber mindestens eine Linie im Zehnminutentakt fahren. Was man mit der 8 anstellen könnte oder ob ich für die Neustadt eine komplett neue Tangentiallinie vorschlage, überlege ich mir gerade.
        Nein, das war es noch nicht mit den Gemeinsamkeiten.
        Beides sind nämlich tangentiale Strecken zur Umgehung des Albertplatz, die keine neuen Fahrgastpotenziale erschließen. Außerdem gebe es auch für für eine Strecke durch die Hainstraße, welche ich aufgegeben habe, vielfältige Bedienungsmöglichkeiten. Zum Beispiel eine Expresslinie Moritzburg-Dippelsdorf-Wilder Mann-Neustadt-Hbf-Bannewitz-Posendorf oder man könnte die Linie 11 über Neustädter Markt und Theaterplatz führen oder die nördlichen Linienäste von 3 und 9 tauschen etc. Bei deiner Strecke sehe ich jedoch keine sinnvolle Bedienungsmöglichkeiten. Deinen Vorschlag die Linie 8 dort lang zu führen sehe ich sehr kritisch, da das die Linie noch unattraktiver machen würde und die Fahrzeit Innenstadt-Hellerau verlängern würde. Da man die 51 ohne weiteren Zeitverlust auch über Albertplatz oder St.Benno Gymnasium/Gerichtsstraße führen könnte sehe ich absolut keinen Sinn in dieser Strecke.

        1. ,,Erstmal wäre es nicht sinnvoll die Messeverstärker zum Btf. Gruna weiter zu führen. Was sollen sie dort?“

          Meines Wissens nach wird da im Rahmen der Strecke Strehlen-Blasewitz eine Wendeschleife gebaut. Aber eigentlich bietet sich die Nöthnitzer Straße sogar besser als Wendemöglichkeit an, weil die nur knapp zwei Kilometer vom Hbf entfernt liegt.

          ,,Wenn man sich mal den Innenstadtring anschaut gibt im Westen eine Wendemöglichkeit am Bf. Mitte, im Norden am Bf. Neustadt und im Osten am Straßburger Platz/Fetscherplatz nur im Süden keine.“

          Im Süden gibts dafür mit der Nöthnitzer Straße und der Südvorstadt gleich zwei Wendeschleifen. Die liegen zwar 1-2 Kilometer südlich des Rings, aber noch immer näher am Hbf als zum Beispiel der Fetscherplatz am Stadion. Im Rahmen der Verlängerung der 8 entstünde noch eine Wendemöglichkeit bei der TU.

          1. Falls du es immer noch nicht verstanden hast: Die Schleife Südvorstadt wird im Zuge der Neubaustrecke stillgelegt und die in Plauen ist schon sehr weit weg vom Bahnhof. Es ist einfach Verschwendung von Kapazitäten alle Bahnen erst nach Plauen oder zur Webergasse fahren zu lassen, da in den allermeisten Fällen hierdurch auch noch ein Kurs mehr benötigt wird. Zumal die von dir geplante „Wendemöglichkeit“ an der TU nicht funktionieren würde da die Bahnen nirgendwo die Wendezeit abstehen können ohne andere Linien zu blockieren. Außerdem glaube ich nicht das an der TU 6 Linien (3,7,8,9,14,51) benötigt werden. Was spricht deiner meinung nach eigentlich gegen eine Gleisschleife am Hauptbahnhof? Es würden dadurch doch nur Vorteile entstehen.

            1. Bei der Messe würde ich die 20 nur via Maxstraße und Zwingerteich zur Webergasse führen. Bis zum Hbf muss die nicht zwangsläufig fahren. Und bei Fußballspielen dürfte ein etwas höherer Fahrzeugbedarf kein Problem sein, weil die entweder am Wochenende oder abends stattfinden. Das mit den 6 Linien an der TU ergibt sich mehr aus der Knotenfunktion als daraus, dass da so viele Studierende hin müssten.

  2. Ich muss NGTD12DD durchaus rechtgeben, dass die Neubaustrecke durch die Wigardstraße nicht unbedingt notwendig ist. Die Streckenlänge der 51 verkürzt sich dadurch nicht wirklich, dafür wird der Albertplatz als Umsteigepunkt nicht bedient.
    Die Einfädelung in die Bestandsstrecke am Carolaplatz könnte interessant werden, da dabei die nicht gerade kleine B170 gequert werden muss.
    Da gibt es durchaus Strecken und Stadtteile, bei denen eine Straßenbahnstrecke eher notwendig ist.

    Ich frage mich allerdings generell, wieso diese Linie wiedereingeführt werden sollte? Die 51 (CitySprinter) wurde in den 90ern versuchsweise eingeführt, und 1999 wieder aus dem Fahrplan gestrichen. Inzwischen gibt es ja im Stundentakt die Buslinie 261, welche ebenfalls diesen Express-Charakter aufweist.

    Im Bereich Bühlau würde ich eventuell darum bitten, die Gleisschleife bereits an der Rossendorfer Straße einzutragen, da der Ullersdorfer Platz ab frühestens 2024 umgebaut werden soll. Die Verlängerung nach Weißig ist momentan ohnehin erstmal zurückgestellt.

    1. Die Strecke in der Wigardstraße habe ich jetzt entfernt. Wie du richtig erwähnt hast, geht sich das wegen der Kreuzungssituation am Carolaplatz nicht vernünftig aus.

      Die 51 an sich finde ich hingegen schon sinnvoll, weil in Bühlau und Weißig ein Bevölkerungswachstum zu erwarten ist und weil die 11 wirklich unzumutbar lang braucht. Eine stündliche Buslinie ist kein Ersatz für die 51, weil man noch immer schneller ist, wenn man 10 Minuten auf eine langsame Bahn wartet als wenn man eine Stunde lang auf einen etwas schnelleren Bus wartet.

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