S-Bahn DU-Neumühl – Duisburg Hbf

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Als Kind hatte ich schon die Idee, Neumühl durch eine S-Bahn anzubinden. Diese soll in einem unterirdischen Kopfbahnhof an der Zentralhaltestelle „Ruprechtstraße“ beginnen und weiter nach Duisburg Hbf fahren. Sie führt im Tunnel bis zum Hagenshof, den sie oberirdisch tangiert und dann wieder im Tunnel weiter bis zur Güterbahnstrecke OB-West – Duisburg südöstlich von Meiderich. Nachdem die S-Bahn den Rhein-Herne-Kanal unterquert hat, fädelt sie in die Güterbahnstrecke OB-West – Duisburg ein, über die sie den Hauptbahnhof Duisburg erreicht. Die neuen S-Bahnhöfe Neumühl und Obermeiderich-Nord (Hagenshof) erschließen zahlreiche Einwohner Duisburgs derzeit ohne Schienenanschluss. Gerade Neumühl mit 17000 EW bietet viel Potential für den Schienenanschluss. Der Turmbahnhof Meiderich Ost dient als Umsteigebahnhof zur Ruhrort-Bahn RB36 DU-Ruhrort – Oberhausen Hbf. 

 

Duisburg Hbf muss nicht der Endpunkt sein. Die S-Bahn kann zum Beispiel über die Ratinger Weststrecke weiter nach Düsseldorf, Neuss, Grevenbroich und Bedburg fahren. Eine andere Möglichkeit wäre eine Weiterführung über Krefeld und Viersen nach Mönchengladbach.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

3 Kommentare zu “S-Bahn DU-Neumühl – Duisburg Hbf

  1. Mehrere Kilometer S-Bahntunnel, nur um einen Stadtteil mit 17.000 EW anzubinden? Das erscheint mir extrem überdimensioniert.

    Wenn Du Neumühl per Schiene erschließen willst, würde sich ein Abzweig der Straßenbahn oder Stadtbahn ab Amsterdamer Str. anbieten.

    Oder – wenn es unbedingt S-Bahn sein soll – eine S-Bahn über die Walsumer Bahn.

    1. Wenn man bedenkt, dass die Straßenbahn von der Amsterdamer Straße dank des Meidericher Tunnels gerade mal 11 Minuten in die Duisburger Innenstadt braucht, böte meine S-Bahn-Strecke auch kaum einen Fahrzeitvorteil gegenüber der Straßenbahn. Die Walsumbahn zu nehmen ist eine gute Idee und gerne kann ich den Tunnel ja noch bis in die Walsumbahn einfädeln. Unter Mitbenutzung der Walsumbahn können ja auch noch Obermarxloh (ca. 14000 EW), Marxloh (ca. 21000 EW) und der Stadtbezirk Walsum (ca. 43000 EW) und mit ihnen zusammen ca. 78000 EW erschlossen werden (- Der Stadtbezirk Walsum hat eigentlich ca. 50000 EW, jedoch erreicht die Walsumbahn nur fünf der insgesamt sechs Walsumer Stadtteile Fahrn, Aldenrade, Alt-Walsum, Vierlinden und Overbruch, nicht jedoch Wehofen [7000 EW], sodass natürlich nur die 7000 EW Wehofens von der Gesamt-Einwohnerzahl Walsums subtrahiert habe.) Diese zusätlichen 78000 EW erhöhen wesentlich den Nutzen dieser S-Bahn.

      Sicherlich kann man auch dann kostengünstiger überlegen, gleich die bestehende Walsumbahn zu nutzen, nur leider müssen S-Bahnen dann von Duisburg Hbf nach DU-Walsum über den Hauptbahnhof der Nachbarstadt Oberhausen fahren, was tariflich schwierig ist, da sich Oberhausen Hbf aufgrund seiner zu hohen Entfernung zur Stadtgrenze Duisburg nicht mehr mit Tarifstufe A, sondern nur mit Tarifstufe B erreichen lässt, sodass Fahrten von Duisburg Hbf auf die Walsumbahn Tarifstufe B kosten würden und damit teurer wären, als die Fahrt mit der Straßenbahn (Tarifstufe A).

  2. Mit „Walsumer Bahn“ meinte ich die vorhandene, oberirdische Strecke über Oberhausen, keine Verlängerung diese Vorschlags.
    Die Strecke über Oberhausen Hbf ist deutlich billiger zu realisieren und bietet durch die Anschlüsse in Oberhausen einen wesentlich höheren Verkehrsnutzen.

    Weil die bessere und billigere Variante nach jetzigem Stand auf einigen Verbindungen Preisstufe B statt A erfordern würde, wird man sicherlich nicht mehrere Milliarden in zwei ansonsten unnütze S-Bahntunnel verbuddeln.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen