„ECx“/ IC „Nordharz“

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Beschreibung des Vorschlags

Da ich mir mal Gedanken gemacht habe, wie man das deutsche B-Netz sinnvoll erweitern kann, kam mir der Harz in den Sinn.
Zu Zeiten des IR – Verkehrs noch häufiger Gast im deutschen FV – Netz, wird der Harz heutzutage sowohl im Süden (Nordhausen), als auch im Norden (Goslar, Bad Harzburg etc.) komplett umfahren. Dabei könnten in diesen Zeiten, wo Klimabewusstsein, Urlaub im Grünen und umweltschonendes Reisen immer wichtiger werden eine solche Erschließung durchaus Sinn ergeben. Neben jährlich ~1,3 Millionen Touristen bieten Städte, wie Goslar (42.000 Ew.) und Wernigerode(35.000 Ew.) mit ihren umliegenden Gemeinden auch einiges an Auspendlerpotential.
Thorben hatte mal einen IC im Süden des Harzes vorgeschlagen.

Ähnlich will ich hier im Nordharz verfahren.

Optimales Rollmaterial wäre der ECx, der für touristische Zwecke mitentwickelt wird und auch für die Dieseltraktion beworben wird, außerdem kann er bis Kassel auf der SFS mithalten und perspektivisch auch ab Magdeburg schnell fahren. Langfristig wäre eine Elektrifizierung im Rahmen des Bundes – Elektrifizierungsprogramm wünschenswert.

Für Magdeburg und Potsdam, die eigenes einen IC – Stümmel nach Berlin bekommen sollen, böte dies auch die Möglichkeit einer Durchbindung an die IC – Knoten in der Mitte Deutschlands mit akzeptabler Fahrtzeit (Nicht vergessen, der IC wird eine kürzere Reiselänge haben, als der nebenher verkehrende RE).

Sowohl im Süden, als auch im Norden ließe sich diese Linie zu verschiedenen Zielen durchbinden. Da will ich mich nicht festlegen.

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6 Kommentare zu “„ECx“/ IC „Nordharz“

  1. Da außer dem wahrlich kurzem Abschnitt zwischen Göttingen und Kassel eh nicht schneller als 160 km/h gefahren werden kann, wäre ich eher dafür langsameres Material einzusetzen (sofern er nicht südlich von Kassel weiter auf der SFS verkehrt).
    Ansonsten könnte man auch überlegen den Zug in Göttingen enden zu lassen, dann hätte man gar keinen SFS-Abschnitt und könnte dafür auch eher bimodale Loks oder Triebwagen (z.B. FLIRTs) einsetzen. Den östlichen Ast gibt es ja sogar schon als Berlin-Harz-Express, allerdings bisher nur mit Dieselfahrzeugen und am Wochenende. Ich denke man könnte das integrieren, aber eine Unterstützung durch die Länder bliebe weiterhin notwendig.

    1. und könnte dafür auch eher bimodale Loks oder Triebwagen (z.B. FLIRTs) einsetzen.

      Das halte ich auch für deutlich sinnvoller. Ein Zuglauf mit zwei Lokwechseln wäre nicht nur sehr langsam, sondern auch betrieblich aufwändig und auch teuer, mit den Loks wird man zumindest in Kreiensen nicht wirklich etwas anfangen können, außer eine Gegenleistung zu übernehmen, was bei der Zahl zu erwartender Zugpaare aber auch eher knirsch wird. Das würde ziemlich viel Rollmaterial-Kapital erfordern.

      Über die SFS Göttingen-Kassel kann man aber trotzdem fahren, ein Zugtyp 160 braucht da laut Trassenfinder nur 2-3 Minuten länger als ein Zugtyp 230. Zwischen Stuttgart und Vaihingen gehts ja auch, sogar im T30.

    2. Die Weiterführung war schon angedacht. Und auch die Anbindung an Knoten, wie Kassel/ Frankfurt scheint mir für einen echten Mehrwert sinnvoll. In Göttingen erreich ich ja gar nichts, was ich nicht auch in Hannover/Braunschweig kriege.
      Ansonsten halte ich die Talgo Garnituren auch aufgrund ihrer Ausrüstung (stufenlos für betagte Kurgäste etc.) für sinnvoll. Wenn die DB anderes sinnvolleres Material hätte, dann auch gerne anders.
      Sonst sehe ich kein „bestehendes“ Material, dass so viele Anforderungen erfüllt.

  2. Die Idee gefällt mir grundsätzlich gut, nur ist der zweimalige Wechsel zwischen Diesel und Strom wirklich so optimal?
    Wie wäre es stattdessen (bis die Strecke elektrifiziert ist) mit einem Diesel-Dosto-RE zwischen Göttingen und Magdeburg? Dieser könnte auch eine bisher bestehende Lücke im Regionalverkehr schließen, derzeit kommt man nämlich nur in knapp dreieinhalb Stunden und mit zwei bis drei Umstiegen von Göttingen nach Magdeburg. Zumal könnte er auch noch z.B. in Northeim, Seesen und Ilsenburg halten.

    1. Optimal ist es nicht, betrieblich ließe sich das schon irgendwie zurecht biegen von den Umläufen. Müsste man dann mal schauen.
      Wie wäre es stattdessen (bis die Strecke elektrifiziert ist) mit einem Diesel-Dosto-RE zwischen Göttingen und Magdeburg? Dieser könnte auch eine bisher bestehende Lücke im Regionalverkehr schließen, derzeit kommt man nämlich nur in knapp dreieinhalb Stunden und mit zwei bis drei Umstiegen von Göttingen nach Magdeburg. Zumal könnte er auch noch z.B. in Northeim, Seesen und Ilsenburg halten.
      Auch möglich, nur weiß ich nicht wie attraktiv das ist. Wenn ich in den Harz mit dem Nahverkehr hin will, dann kann ich das auch aus der Halle oder Hannover. Und Niedersachsen scheint ja fast alle verlängerten RE nach Göttingen für den Metronom kappen zu wollen.

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