ECx-Tagesverbindung München-Westerland

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag ist eine direkte Fortsetzung dieses Vorschlages (ohne diesen gelesen zu haben ist dieser hier unverständlich) und setzt an folgender Stelle an:

Der Hamburger Zug soll zu einem Vollzug aufgewertet werden

Jedoch ist es auch denkbar, auch den Hamburger Zug als ECx zu führen, und mit Lokwechsel in Itzehoe nach Westerland zu verlängern. So würde erstmals überhaupt eine Direktverbindung von München und Nürnberg nach Sylt geschaffen. Die im Cuxhavener Vorschlag angegebenen Fahrzeiten für den Hamburger Zug (welche auch den heutigen Fahrzeiten entsprechen) bleiben unangetastet, es handelt sich ausschließlich um eine Verlängerung und Umstellung des Rollmaterials.

Es ist auch möglich, diesen Vorschlag umzusetzen, ohne dabei die Verbindung nach Bremerhaven und Cuxhaven umzusetzen. In diesem Fall fände die Trennung des Zuges südlich von Hannover wie beschrieben statt, jedoch würde der Cuxhavener Zug nur wie gehabt bis Bremen Hbf fahren und entsprechen auch nicht als ECx geführt werden.

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10 Kommentare zu “ECx-Tagesverbindung München-Westerland

  1. Durchaus denkbar. Gibt es denn Anhaltspunkte für einen Bedarf der Linie? Sind die aktuell nach Sylt verkehrenden Linie bzw. die geplanten Verkehre zu wenig oder erreichen die falschen Ziele? „So würde erstmals überhaupt eine Direktverbindung von München und Nürnberg nach Sylt geschaffen.“ ist keine sonderlich ausführliche Begründung.

    Auch ein paar weitere Details wären interessant: Wo stellst du dir den Lokwechsel (oder ist es bei den ECx Vorspann?) vor? Bezüglich eines Zeithorizonts gehst du laut Zeichnung eher nach einer Inbetriebnahme von Diebsteich aus?

    „Es ist auch möglich, diesen Vorschlag umzusetzen, ohne dabei die Verbindung nach Bremerhaven und Cuxhaven umzusetzen.“

    Wenn dieser Vorschlag auch unabhängig möglich ist, würde ich ihn an deiner Stelle auch unabhängig von dem Cuxhaven-Vorschlag beschreiben, ggf. kannst du ja Teile der Beschreibung kopieren. Nur so als Hinweis, nicht als „Muss“.

    Weiterhin wäre ja auch zu prüfen, ob die Verbindung dann überhaupt in der besten Zeitlage liegt oder ob nicht einer der anderen (nicht geflügelten Züge), die zwischen Hamburg und München verkehren, umgestellt und verlängert werden sollte.

    1. Zunächst mal freue ich mich darüber, dass es zu diesen beiden (nicht ganz unaufwändigen) Vorschlägen auch mal einen Kommentar gibt, der über das Standart-„In X, Y und Z könnte man noch halten“ hinausgeht. Und dann so ausführlich, schön.

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      Gibt es denn Anhaltspunkte für einen Bedarf der Linie? Sind die aktuell nach Sylt verkehrenden Linie bzw. die geplanten Verkehre zu wenig oder erreichen die falschen Ziele?

      Laut derzeitiger Planung (https://inside.bahn.de/wordpress/uploads/2019/03/geplanter-einsatz-ecx.jpg) soll der ECx ab Westerland (Sylt) alle wichtigen Hamburger Fernverbindungen bedienen, außer die nach Bayern, sprich nach Rhein/Ruhr, nach Berlin und nach Rhein/Main/Neckar. Dies lässt sich recht leicht erklären, da auf dieser Strecke einige Nadelöhre und überlastete Strecken aufwarten, und sich der nur 250 Meter (inkl. Lok) lange und nicht kuppelbare ECx kaum in die Linie 25 einbinden lässt, die ja entweder mit in Hannover gekoppelten Halbzügen oder mit >340 Meter langen Vollzügen gefahren wird. Mein Vorschlag stellt meiner Auffassung nach die einzige sinnvolle Möglichkeit dar (jedenfalls die einzige, die mir einfallen will, wenn jemand was Besseres weiß, gerne).

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      Weiterhin wäre ja auch zu prüfen (…) ob nicht einer der anderen (nicht geflügelten Züge), die zwischen Hamburg und München verkehren, umgestellt und verlängert werden sollte.

      Das wäre eine sehr, sehr schlechte Idee, siehe oben. Damit würde man auf dem betreffenden Zuglauf die Kapazität sehr stark reduzieren (und das wo man nicht zuletzt wegen dieser Linie die 13-teiligen ICE 4 beschafft), und will gleichzeitig mit genau diesem Zuglauf noch neues Potential erschließen. Nein, bitte nicht. Das wäre nicht zu prüfen. Es kann nur einer der in Hannover geteilten Halbzüge sein, und warum es von denen speziell dieser ist, habe ich ja ausführlich erklärt.

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      Auch ein paar weitere Details wären interessant: Wo stellst du dir den Lokwechsel (oder ist es bei den ECx Vorspann?) vor?

      Das steht allerdings durchaus in der Beschreibung.

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      Bezüglich eines Zeithorizonts gehst du laut Zeichnung eher nach einer Inbetriebnahme von Diebsteich aus?

      Hab Diebsteich mal prophylaktisch mit reingenommen (Teil-/Bedarfshaltestellen gibt’s im Zeichentool nicht, das wär aber mal ne Idee). Aber zum Zeithorizont: Die Erste Lieferung der ECx ist denke ich schon fest verplant, also muss hierfür der Rahmenvertrag herhalten. Und bei diesem ist eine Auslieferung seitens Talgo vor 2026 eher unrealistisch.

      1. Okay, vielen Dank für die Auskunft. Dies kann ich allesamt nachvollziehen. Nur kurz zur Verbindung mit Bayern: Dies ist faktisch der innerhalb Deutschlands am weitest entfernt liegende Teil, ich denke die Konkurrenz zum Flugverkehr ist entsprechend groß. Da die Verbindung aber ohne große Zusatzkosten (abgesehen von der separaten Führung Hannover – München) angeboten werden könnte, spricht nicht viel dagegen.

        „Laut derzeitiger Planung soll der ECx ab Westerland (Sylt) alle wichtigen Hamburger Fernverbindungen bedienen, außer die nach Bayern“

        Ergänzen möchte ich hier nur noch, dass beim Blick auf die Karte neben Bayern noch der Südostdeutsche Ballungsraum Leipzig/Halle bzw. Dresden als bisher nicht nach Sylt angebundenes Gebiet auffällt. Dies liegt zwar dichter, ist aber vmtl. auch traditionell eher an die Ostsee orientiert. Dies soll aber in keinem Widerspruch zu dem Vorschlag stehen.

        1. Das mit der Konkurrenz zum Flugverkehr stimmt zwar, trifft aber wirklich nur auf die Gesamtstrecke München-Sylt selber zu, die anderen bedienten Städte Nordfrieslands (in denen v.a. auch die Anschlüsse zu den an die Küste führenden Nebenbahnen wichtig sind) gibt es ja keine Flughäfen, und der Flughafen in Nürnberg wird von Sylt aus nicht direkt angeflogen, da hat man immer einen Umstieg in Hamburg, Frankfurt oder (ganz kurios) in München.

          Joa, ist richtig, auch wenn ich Dresden mit dem zweistündliche EC, der auf der HH-Berlin-Bahn klar das B-Produkt ist, jetzt nicht als „wichtige Hamburger Fernverbindungen “ in einer Reihe mit den anderen genannten Zielen nennen würde. Leipzig ist allerdings durchaus als interessant anzusehen, und müsste mit einer Verlängerung der Berliner Züge auch gut machbar sein.

        2. (abgesehen von der separaten Führung Hannover – München)

          Ergänzend hierzu noch: Das stimmt, und aus diesem Grund halte ich es auch für am sinnvollsten, wenn dann beide Vorschläge auf einmal umzusetzen, damit man den größtmöglichen Nutzen aus dieser Maßnahme ziehen kann.

  2. Schön wäre es ja in München Ost noch ein paar Autowagen anzuhängen. Hätte auf jeden Fall einen unbestreitbaren Vorteil gegenüber dem Flieger. Aufgrund der geringeren Geschwindigkeit der Autoreisezugwagen wäre das aber eher eine Idee für eine Nachtverbindung.

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