Eisenach: Wiedereinführung Straßenbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Mein Mini-Netz orientiert sich teilweise an die bis 1975 verkehrende Straßenbahn zum Westbanhof, Krankenhaus und der Oststadt. Die Bahn wurde mitten in der Ölkrise stillgelegt, später setzte die DDR auf Straßenbahn und O-Bus, letzterer jedoch erst kurz vor der Wende.
Eisenachs Einwoherzahl ist in den letzten Jahren stabil, im Gegensatz zu fast allen anderen Städten gleicher Größe in der ehem. DDR. Meiner Meinung nach besitzt v.a. der Abschnitt Bahnhof – St.Georg-Klinikum ein hohes Fahrgastpotenzial, die Strecke nach Stregda aufgrund der Eisenach-Arena samt Gewerbegebiet und die beiden Westäste aufgrund der Wohnbebauung ebenfalls.
Die bisherigen Buslinien 1, 2 (teils als Regionalbus) und 5 bedienen heute meine geplanten Abschnitte mindestens im 20min-Takt, oft auch häufiger.
Deswegen schlage ich vor, eine Linie von Stregda zur Oststadt oder zur Stedtfelder Straße sowie eine Linie von der Karlskuppe zur Oststadt oder zur Stedtfelder Straße zu führen (deswegen die Vorstellung als Netz). Beide Linien fahren mindestens im 20min-Takt mit 20m-Fahrzeugen, auch ein 15min-Takt scheint für mich v.a. zwischen Oststadt und Stregda vorstellbar. Die anderen Buslinien müssten zum Straßenbahnnetz angepasst werden, die Linie 7 etwa könnte vom Wartenberg über Nebestraße zur Stedtfelder Straße und weiter nach Stedtfeld und/oder Karlskuppe verlaufen.
Der Betriebshof kann aufgrund fehlender Grünflächen nahe der Strecken quasi nur an der Haltestelle „An der Feuerwache“ südlich der Ziegeleistraße errichtet werden. Dieser müsste 9-12 Fahrzeuge beherbergen können; analog anderer Betriebe scheint mir die Meterspur am sinnvollsten. Mit Gotha, Nordhausen, Erfurt und ggf. Halberstadt könnte man wagenparktechnisch zusammenarbeiten.
Teilweise ist in der Innenstadt (Karlstraße) die Strecke nur eingleisig realisierbar, notfalls könnte man aber auch auf die Alexanderstraße ausweichen.

Auch in anderen vergleichbaren Städten, allen voran Gotha und Nordhausen mit größeren Netzen und dichteren Takten, sind Straßenbahnen möglich. Es gibt zahlreiche Strecken/Abschnitte mit Straßenbahnen in Deutschland, wo die Bebauungsdichte deutlich geringer ist und dennoch eine Straßenbahn fährt. Beispiele hierfür wären der Ostabschnitt der Linie 2 in Gera, die Strecke zur Klus in Halberstadt oder auch die Straßenbahnbetriebe Woltersdorf und Schöneiche-Rüdersdorf.

Ähnlicher Vorschlag: Tramfreund94

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3 Kommentare zu “Eisenach: Wiedereinführung Straßenbahn

  1. Finde den Vorschlag gut, solange man durch möglichst dicht besiedelte Gebiete möglichst kurze Wege und die Führung weitgehend den wichigsten Verkehrsstraßen folgt. Zwei Ergänzungen: Bei der Route nach Stretdga würde ich entweder sie an der Stregdaer Straße enden lassen oder sie nach Stregda reinführen, aber an der Stadtgrenze auf offenem Feld zu enden ist eigentlich nie gut. Eventuell würde ich noch nen Abzweig nach Süden Richtung Wartburgallee hinzufügen, vorausgesetzt, man erreicht genug Menschen.

    1. 1. zwischen Wartburg und Mariental müsste trotzdessen ein Bus verkehren – so müsste man mehr umsteigen, außerdem finde ich dort den Ast zu kurz/Bebauung zu dünn
      2. Ich würde vielleicht bis Höhe Mühlhäuser Ch. noch verlängern, aber dahinter sind nur noch Eigenheimsiedlungen und dort verkehrt der Regionalbus, man könnte am Baumarkt eine Umsteigehaltestelle schaffen; die Endstelle ist auch eher für den Gewerbepark gedacht, bis zum Dorfkern sind es auch nur 500m.

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