F: Neue S-Bahn-Haltestelle „Katharinenkreisel“

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Beschreibung des Vorschlags

Hiermit möchte ich einen neuen S-Bahn-Haltepunkt für die Linien S3, S4, und S5 zwischen Frankfurt West und Rödelheim vorschlagen. Dieser soll die Bürostandorte an der Solmsstraße östliche des Haltepunkts und das Wohngebiet westlich des Haltepunkts erschließen. Zusätzlich soll die Lage an der A648 und der B44 zahlreichen Pendlern, die mit dem Auto von außerhalb kommen, die Möglichkeit geben hier in den schnellen Stadtverkehr umzusteigen. Es gibt eine Einfahrt von der Autobahneinfahrt und eine Abfahrt auf die Ludwig-Landmann-Straße (B44), von beiden sollte ein Verkehr von bzw. in alle Richtungen möglich sein. Mit Inkaufnahme eines kleinen Fußwegs kann auch die Straßenbahnlinie 17 erreicht werden.

Die namenlose Straße zwischen der Kleingartenanlage und der Strecke muss im Bereich des Haltepunkts aus Platzgründen gekappt werden, die Zufahrt erfolgt nun ausschließlich von der Westseite. Ein Fußweg in Verlängerung der Amperestraße sollte die Anbindung für die Bewohner der Postsiedlung verbessern. Zudem ist ein Fußweg zur Morsestraße und eine barrierefreie Querung der Bahnstrecke parallel zur B44 vorgesehen.

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3 Kommentare zu “F: Neue S-Bahn-Haltestelle „Katharinenkreisel“

  1. Den Gedanken hier einen Haltepunkt auch mit P+R zu errichten finde ich ja von Grund auf nicht falsch. Auch ich habe beim Vorbeifahren schon mal darüber nachgedacht.

    Nur fehlt mir hier entschieden das Fahrgastpotenzial. Neben den Pendlern aus den Autos und den paar Bürogebäuden, welche auch sehr gut von der STB-Linie 17 erschlossen werden, gibt es außer der recht überschaubaren Postsiedlung kaum Wohnbebauung als Einzugsgebiet.

    Außerdem sollten die wichtigen S-Bahn-Linien 3, 4 und 5 nicht (noch) länger in die Stadt brauchen, damit sie ihren Zeitvorteil gegenüber dem Auto nicht verspielen.

    1. Sehe das prinzipiell genauso, über einen Haltepunkt könnte man tatsächlich nachdenken, aber das Fahrgastpotenzial ist verglichen mit dem Bhf. Rödelheim oder West einfach sehr klein. Da wäre es unverhältnismäßig, die S-Bahn-Linien auszubremsen. Das Areal wird ja auch schon ganz gut vom Westbahnhof und der Straßenbahnlinie 17 erschlossen.

    2. Hmm… ja, ich kann eure Bedenken verstehen. Aber nachdem ich erst über eine Straßenbahn in dem Bereich nachgedacht habe, erschien es mir sinnvoll, noch eine Idee mit geringeren Kosten vorzuschlagen. Klar ist das Potential nicht übermäßig groß, deshalb gibt es dort wohl auch noch keine Haltestelle. Eine Bedienung durch alle drei S-Bahn-Linien ist wohl auch ein bisschen viel und würde die Fahrzeiten für unverhältnismäßig viele Fahrgäste verlangsamen. Aber die Bedienung nur durch eine S-Bahn-Linie wäre schwierig kommunizierbar, denk ich. Dafür dürfte das Potential nämlich sicher ausreichen, denn neben einer Anbindung der Bürostadt von außerhalb dürfte die Postsiedlung, die recht eng besiedelt ist und bisher gar keine SPNV-Anbindung hat, schon für einige Fahrgäste sorgen. Da die SL 17 nicht direkt mit dem Westbahnhof verbunden ist, schöpft eine Schnellverbindung andere Potentiale ab. Zusätzlich kommen die Umsteiger aus dem P+R hinzu, welches mit etwaigen Dieselverboten in der Innenstadt vielleicht nochmal ganz andere Dimensionen annimmt…

      Bin aber am überlegen ob man nicht in dieser Richtung etwas RT-mäßiges etablieren könnte, welches mit der RTW ja auch kein neues Konzept wäre… Ich erstelle demnächst wohl mal einen Vorschlag dazu.

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