F: Preungesheim – A-Strecke – Sachsenhäuser Warte

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Beschreibung des Vorschlags

Preungesheim ist derzeit durch die U5 angebunden. Diese fährt aber zwischen Stadtmitte und Marbachweg eher wie eine Straßenbahn und ist daher auch entsprechend langsam. Nur einige 100 m westlich verläuft parallel die A-Strecke Frankfurts, die noch an der Kreuzung mit dem Marbachweg oberirdisch fährt, aber kurz danach abtaucht und im Tunnel bis zum Südbahnhof fährt. Über diese wäre man deutlich schneller im Stadtzentrum. Deswegen möchte ich zur Beschleunigung Preungesheim durch die A-Strecke anbinden, da das einfach schneller ist von den Fahrzeiten her.

Allerdings muss man bei sämtlichen Vorschlägen zur A-Strecke deren große Achillessehne berücksichten: Nämlich die Kehranlage am Südbahnhof, die sich derzeit alle vier U-Bahn-Linien auf der A-Strecke alle 2-3 Minuten teilen müssen. Eine fünfte U-Bahn-Linie auf der A-Strecke könnte damit Schwierigkeiten bekommen. Deswegen sollte man im Zuge dessen, auch über eine Verlängerung der A-Strecke nach Süden weiterdenken, damit einige U-Bahn-Linien über den Südbahnhof auch weiter fahren können und so nicht die Kehranlage dort blockieren würden.

Deswegen schlage ich für meine neue Linie auch eine Führung über den Südbahnhof vor, wofür ich Ulrichs Verlängerung zum Südfriedhof nutze.

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3 Kommentare zu “F: Preungesheim – A-Strecke – Sachsenhäuser Warte

  1. Na, so ganz folgst du meinem Vorschlag aber nicht. Ich hatte immerhin einen weitgehend eigenen Bahnkörper vorgesehen, bis auf etwa 100 m zwischen Unterstem Zwerchweg und Altem Schützenhüttengässchen. Mit deiner Verlängerung wirst du aber kaum einen eigenen Bahnkörper hinbekommen. Eine Reduzierung der B3 auf nur eine Fahrspur pro Richtung scheint mir jedenfalls kaum realistisch. Oder willst du die Darmstädter Landstraße zu einer Einbanstraße in Richtung Süden machen und den Gegenverkehr über den Hainer Weg führen, um den Platz für einen eigenen Bahnkörper zu gewinnen? Das könnte zwar gehen, dürfte aber auf enorme Widerstände von Seiten der Anwohner des Hainer Wegs stoßen.

    Wie stellst du dir also die Anlage dieser Strecke genau vor?

  2. Übrigens dein Vorschlag setzt auch erhebliche Bauarbeiten am Marbachweg voraus. Nicht nur fehlen die Verbindungen zwischen A-Tunnel und Marbach, sowie die Querung der Eckenheimer Landstraße, sondern außerdem müsste auf der gesamten Betriebsstrecke im Marbachweg der Gleisabstand vergrößert werden, ansonsten wären dort keine Begegnungen möglich.

    Außerdem halte ich es für keine gute Idee die A-Strecke noch mehr zu belasten, um die U5 zu entlasten. Umgekehrt dürfte es dringlicher sein.

  3. Ich schließe mich Ulrich Conrad an. Ja, die Strecke durchs Nordend ist inaktzeptabel langsam, mit einer Querfahrt durch den Marbachweg bis zur A-Strecke hätte man aber kaum Zeit gewonnen. Deswegen übrigens mein Vorschlag der Tieferlegung der U5 unter die Friedberger Landstraße. Eine zusätzliche Linie auf der A-Strecke halte ich für ausgesprochen problematisch. Da sich die Taktdichte nicht großartig weiter erhöhen lässt, bedeuten mehr Linie auf der Stammstrecke zwangsweise auch unattraktivere Takte auf den Außenästen. Die aktuellen 4 Linien der A-Strecke sind mir deshalb heute schon zuviel und würde ich lieber auf 2-3 mit anständigeren Takten reduziert sehen.
    Außerdem wird im Vorschlag nicht klar, was du mit der Altstrecke durch das Nordend vorhast.
    Für die Strecke zum Sachsenhäuser Berg hoch sehe ich weiterhin die ursprünglich angedachte vollständig unterirdische Verlängerung der A-Strecke als am sinnvollsten an. Man kann die teils fiese Steigung zum Berg rauf durch begradigteren Linienverlauf besser ausgleichen, kommt sich nicht mit dem MIV ins Gehege und kann die Endhaltestelle frei am Wendekreis platzieren, wo man dann möglichst auch noch ein großes P+R-Parkhaus mit direktem Zugang zur U-Bahn errichten sollte.

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