Frankfurt: Verkehrskonzept Römerhof

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Beschreibung des Vorschlags

Manchen mag bekannt sein, dass derzeit entlang der Straße am Römerhof ein dicht bebauter urbaner Stadtteil (Städtebau endlich mal nach Vorbild der Gründerzeitquartiere) in Planung ist, anzubinden durch eine Verlängerung der U5 fast bis zur A5. Derzeit läuft zudem eine Machbarkeitsstudie für den Ausbau eben jener A5, in deren Rahmen auch das Thema Abwicklung von Lokal- und Fernverkehr auf separaten Fahrbahnen wieder untersucht werden soll (Grundvorraussetzung für zusätzliche Anschlüsse an der A5). Ausgehend von diesen Planung sehe ich am Rebstockpark aber das Potenzial hier noch vielfach mehr Wohnungen (mehrere tausend, eventuell sogar fünfstellig) und auch ein sehr attraktives P+R-Angebot zu errichten.
Mein Vorschlag umfasst daher nicht nur ÖPNV sondern auch Städtebauthemen und die Autobahnen. Man kann nicht einfach einen Teil rausgreifen, ohne dass er seinen Sinn verlöre, daher möchte ich das Gesamtkonzept vorstellen:
1. Erweiterung der städtebaulichen Planung in der Form, als dass auch die Messeparkplätze an der A648 (Bereich Ursinusstr.) und ein großer Teil der hier vorhandenen Kleingärten in der selben urbanen Art und Weise überbaut werden. Falls unbedingt nötig kann für die Kleingärten an anderer Stelle Ersatz geschaffen werden. Ersatz für die Messeparkplätze unter Punkt 3.
2. Zur Anbindung auch des nördlichen Baugebiets Verlängerung Straßenbahn 17 bis zum westlichen Ende der Max-Pruss-Straße (letztere etwas nach Norden zu verschieben um mit nur geringen Eingriffen in den Rebstockpark auch ihre Südseite bebauen zu können, und zudem die Straßenbahn einfacher geradeaus weiterführen zu können).
3. Großparkhäuser (mehrere tausend Stellplätze) als Lärmschutzriegel zur A648 und zur A5 dienen als Quartiersgaragen, als neue Messeparkplätze, und vor allem auch für P+R.
4. (Nur schematisch dargestellt) Anpassung der Anschlussstellen an A5 (P+R U5, derzeit nur zu Messezeiten nutzbar, sollte zu einer durchgängig nutzbaren vollwertigen Anschlussstelle für alle Richtungen umgebaut werden) und A648 (P+R Straßenbahn17) zur direkten Anbindung der Parkhäuser möglichst ohne Ampelkreuzungen – so dass fast direkt von der Autobahn in den ÖPNV umgestiegen werden kann. Straßen- und ÖPNV-Anbindung also vergleichbar mit dem aus allen Nähten platzenden Parkhaus Borsigallee an der A66 in Enkheim. Die Straßenführungen sind natürlich entsprechend anzupassen um den P+R-Verkehr möglichst direkt von und zu den Autobahnen zu führen und somit aus den neuen Wohngebieten draußen zu halten.

Der Vorschlag steht in gewisser Weise wahrscheinlich in Konkurrenz zum P+R-Teil des Vorschlags F: Neue S-Bahn-Haltestelle „Katharinenkreisel“. Zudem gibt es noch diverse andere Vorschläge die sich mit der Verlängerung der U5 oder der Straßenbahn befassen, aber eigentlich alle rein auf das ÖPNV-Thema fixiert sind. Mein Vorschlag ist dagegen insgesamt einfach deutlich breiter angelegt, da es bei mir um ein richtiges Stadtentwicklungskonzept geht – einfach mit dem Zweck die dabei möglichen Synergien zu heben (tausende zusätzliche Wohnungen in hervorragender Lage und mit attraktivem ÖPNV-Anschluss Richtung Stadtmitte und natürlich auch das P+R-Thema).

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5 Kommentare zu “Frankfurt: Verkehrskonzept Römerhof

  1. Ausgehend von diesen Planung sehe ich am Rebstockpark aber das Potenzial hier noch vielfach mehr Wohnungen (mehrere tausend, eventuell sogar fünfstellig) und auch ein sehr attraktives P+R-Angebot zu errichten.Mein Vorschlag umfasst daher nicht nur ÖPNV sondern auch Städtebauthemen und die Autobahnen.

    Nichts für ungut, aber ich glaube, für Städtebaukonzepte ist hier der falsche Ort.

    1. Dem ist so.

      Nachtrag, weil zu früh abgeschickt: In einem Gespräch mit dem Erfinder von LiniePlus war die Priorität in einer Anfangsphase/einem Vorprojekt nicht nur auf den ÖV gerichtet. Darum würde ich den Vorschlag hier auch nicht zur Löschung/Aufnahme in die Löschabstimmung empfehlen. Vielleicht können wir ja wieder ein wenig zu dem alten Gedanken zurückkehren, der wirkt mir nämlich auch nicht so verkehrt und würde unserer Seite vielleicht einerseits weghelfen von den Eisenbahnschnellstrecken und den ÖPNV so auch besser darstellen zu können.

      1. Halte ich für schwierig, da das dann schnell ausufern könnte. Momentan ist sind die Rahmenbedingungen recht klar umrissen: „Da wo ein aktuelles oder zumindest absehbares Verkehrsbedürfnis vorhanden ist“, sind neue Vorschläge sinnvoll. Wenn man dies erweitert auf „Dort wo städtebauliche Konzepte im Zusammenspiel mit dem ÖPNV sinnvoll sind“, wäre quasi auf jeder grünen Wiese in einem Bereich mit steigenden Bevölkerungszahlen (also quasi jeder Ballungsraum) ein Vorschlag möglich. Schon jetzt werden ja viele Vorschläge erstellt, die nur einen geringen verkehrlichen Nutzen haben, mit einer offeneren Begrenzung wird werden viele Vorschläge noch unkonkreter, da wenig feststeht. Und jeder Vorschlag ließe sich mit „möglicher zukünftiger Bebauung“ rechtfertigen. Zudem bräuchte es auch noch weiteres „Fachwissen“ bezüglich Städteentwicklung, wo ich persönlich z.B. eher wenig Ahnung von habe. Daher halte ich es höchstens in einem regionalen Rahmen für sinnvoll, wo durch jeweilige Ortskenntnis hinreichend genau abgeschätzt werden kann, ob ein solches Projekt sinnvoll wäre.

        1. Die Rahmenbedingungen sind unsere klar formulierten Regeln. In diesem Fall käme wohl am ehesten die Regel 3 in Betracht: „Bitte stelle nur Vorschläge ein, bei denen der Schienen- oder der öffentliche Personennahverkehr im Vordergrund steht. Vorschläge für z. B. Straßenneubauten sowie -ausbauten gehören nicht zu Linie Plus.“

          Das wurde hier beachtet. Es sind zwar auch Hinweise auf Straßen als Ergänzung dabei, aber diese stehen nicht im Vordergrund. Es geht daher nicht um einen Vorschlag zum Straßenbau.

          Von daher sehe ich keine Regelwidrigkeit bei diesem Vorschlag. Natürlich könnte man die Regeln auch ändern, aber das sollte man nicht unter einem Vorschlag ausdiskutieren, dafür haben wir andere Möglichkeiten. 😉

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