Halle: S11 Querfurt-Bernburg

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Beschreibung des Vorschlags

In einer möglichen Erweiterung der Mitteldeutschen S-Bahn sollte darüber nachgedacht werden, die Anbindung des Hallenser Umlandes an die Saalestadt komfortabler zu gestalten. Eine Variante dafür wäre eine S-Bahn Querfurt-Halle-Bernburg, welche die bestehenden Regionalbahnen auf den Strecken zu einer Linie verbindet. Somit wird für Querfurt wieder eine Direktanbindung an Halle geschaffen und für Halle der Zugang zum Geißeltalsee deutlich verbessert.

Um den Standard der Mitteldeutschen S-Bahn zu erreichen, sind auf den äußeren Abschnitten Ausbau- und Ertüchtigungsmaßnahmen notwendig. So ist auf den Abschnitten Halle-Trotha – Bernburg und Merseburg – Querfurt abschnittsweise ein zweigleisiger Ausbau nötig, für den nördlichen Ast sollte auch eine Elektrifizierung geprüft werden, um als Umleitungsstrecke für die Hauptbahn Magdeburg-Halle-Leipzig dienen zu können. Die bestehenden Bahnsteige werden auf 140m Länge ausgebaut, nördlich von Halle-Hauptbahnhof muss eine kurze Verbindung eingerichtet werden, um zur Steintorbrücke fahren zu können. Neu anzulegen sind die Halte in Halle-Rosengarten, Halle-Thüringer Straße und Sennewitz.

Ideal wäre natürlich eine Elektrifizierung der gesamten Strecke, aber für Querfurt-Merseburg ist das wohl (noch) utopisch. Daher schlage ich als Wagenmaterial bis dahin entweder H²-betriebene Züge oder, wie in Chemnitz, Zweikraftwagen vor, um unter bestehendem Fahrdraht nicht mit Diesel fahren zu müssen.

Der Grundtakt ist vorerst auf 60′ angelegt, zwischen Bernburg und Merseburg auf 30′. Gleichzeitig werden die parallel fahrenden REs beschleunigt, da die kleineren Unterwegshalte von der S-Bahn übernommen werden und so vom RE ausgelassen werden können.

 

Nachtrag: Nördlich von Bernburg wird die Linie um zwei Flügel nach Aschersleben und Barby, Hafen verlängert, welche alternierend angefahren werden. Dafür wird der 30′-Takt bis nach Bernburg ausgedehnt, um beide Flügel stündlich bedienen zu können. Auf dem südlichen Ast wurde ein Halt in Neu-Biendorf hinzugefügt.

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5 Kommentare zu “Halle: S11 Querfurt-Bernburg

    1. Wenn Güsten angebunden wird, wäre der logischste Endpunkt dann wohl eher Aschersleben. Überlegenswert wäre auch, ob man die Linie in Bernburg flügelt und dann abwechselnd nach Aschersleben und nach Barby fahren lässt. Zweiteres würde dann Calbe und Nienburg auch einschließen und so das Fahrgastpotential noch mal erhöhen.

    2. Der Halt in Neu-Biendorf ist hinzugefügt, ebenso die Verlängerung nach Güsten. Diese ist Bestandteil des neuen Flügels nach Aschersleben, welches ich wie erwähnt als lohnenswerteren Endpunkt betrachten würde. Der nördliche Flügel endet neu in Barby, Hafen, wodurch auch Calbe und Nienburg mit angebunden sind.

  1. Ich bezweifle etwas den Bedarf Ri. Querfurt, momentan verkehrt dort nur diese moderne Ferkeltaxe – zwar würden Linien zusammengelegt, aber ich glaube Ri. Querfurt ist kaum Fahrgastpotenzial drin.

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