Halle: Südwestumfahrung Riebeckplatz

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Eine kurze Neubautrasse zweigt hinter der Haltestelle Am Leipziger Turm ab auf die südliche Seite der Franckestr., und mündet in die Bestandstrasse zum Hauptbahnhof. Die Franckestr. müsste dazu um zwei Fahrspuren reduziert werden. Diese ganze Asphaltwüste ist ohnehin überdimensioniert und unzeitgemäß.

Dadurch würde es möglich, Linien aus Westen nach Norden einzurichten, ohne den Hauptbahnhof (und Busbahnhof) auszulassen, oder den Umweg über Berliner Brücke zu gehen. So könnte man z.B. im heutigen Liniennetz einen nahtlosen Übergang von 4 und 12 schaffen. Heute gibt es diesen Linienübergang bereits, aber mit Kehren an der Haltestelle, was den Betrieb einschränkt. Aus Westen endende Züge könnten direkt zurückfahren. Man könnte mehr Einrichter einsetzen. Zudem würde der Betrieb flexibler bei Sperrungen und Störungen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

Ein Kommentar zu “Halle: Südwestumfahrung Riebeckplatz

  1. Okay ein paar Anmerkungen zu diesem Vorschlag:

    1. Den Linienübergang zwischen 4 und 12 gibt es temporär. Dieser ist zum einen auf Mo-Fr beschränkt, zum anderen wird in wenigen Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit ein 10-Minuten-Grundtakt eingeführt, mit welchem mindestens eine dieser beiden Linien entfallen würde und diese Relation unnötig machen würde.

    2. Für eine Neubaustrecke, welche ausschließlich der Bedienung einer Relation dient, welche bereits mit der vorhandenen Gleisinfrastruktur gefahren werden kann (und im Störungsfall auch wird), aber aufgrund der innerstädtischen Netzdichte des Straßenbahnnetzes Halle (Saale) nicht wirklich dem Bedarf gerecht wird, dennoch aber maximal 150 Meter entfernt von Bestandsstrecken liegt, ist kein ausreichender KNF zu erwarten.

    3. Die von dir erwähnte Relation ist ebenfalls von Nachteil für die Strecke in der Freiimfelder Straße, da diese durch die Linien 9 und 10 indirekt davon betroffen wäre, sofern die Neubaustrecke täglich bedient werden sollte

    4. Für den Fall einer Linienführung auf dieser Relation ist die Bestandsinfrastruktur eindeutig ausreichend. Ein Fußweg vom Knotenpunkt Hauptbahnhof zu den Haltestellen am Riebeckplatz ist zumutbar.

    5. Zur künftigen Erschließung des RAW-Geländes Halle, da dieses ein Büro- und Geschäftsstandort werden soll, wird beantragt, die Zwischenendstelle der Straßenbahn, welche am Hbf geplant wird, auf den genannten Standort zu verlegen. Die Möglichkeiten einer Anbindung würden sich durch eine geringere Verfügbarkeit an Linien, sofern die von dir geschilderte Relation bedient werden würde, als schwierig gestalten.

    6. Als Alternative zu diesem Vorschlag möchte ich eine Neubaustrecke durch die Willy-Brandt-Straße vorschlagen. So kann eine höhere Reisegeschwindigkeit in die südwestlichen Stadtteile, besonders Böllberg und Wörmlitz erreicht werden, und es wird eine ähnliche Relation bedient.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen