Hannover – D-Süd-Strecke

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Beschreibung des Vorschlags

Der Nahverkehr in Hannover befindet sich in einem ziemlich guten Ausbauzustand. Das Stadtbahnsystem ist zuverlässig. Das Busliniensystem und -Ergänzungsnetz ist allerdings teilweise unpünktlich und weist viel zu geringe Reisegeschwindigkeiten auf. Daher sollte das Stadtbahnnetz ausgebaut werden. In dieser Vorschlagsreihe werden nachläufig ein paar Maßnahmen präsentiert, die zur Attraktivierung des Angebots umgesetzt werden sollten.

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D-Süd-Strecke

Mittels der D-Süd-Strecke werden Ost- und Südstadt besser an das Schienennetz angebunden. Ein lange notwendiger Lückenschluss würde vollzogen. Zudem wird durch eine halbringähnliche Strecke der Tunnel entlastet.

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Infrastrukturmaßnahmen

Die dargestellte Strecke wäre in vollem Umfang neu zu bauen, vorzugsweise oberirdisch. Über einen Tunnelabschnitt in der Sallstraße ließe sich streiten, ich würde aber aus Kosten- und Stadtentwicklungsgründen eine oberirdische Strecke bevorzugen.

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Linienkonzept

Die Linien 10 und 17 (oder 13 oder was auch immer) werden vom Hauptbahnhof über die Neubaustrecke bis zum Bertha-von-Suttner-Platz. Dort verzweigen sie sich. Die Linie 10 verkehrt zur Peiner Straße, die Linie 17 (oder 13 oder was auch immer) bis Kronsberg. Beide Linien, einzeln im 10-Minuten-Takt, ergänzen sich zu einem 5-Minuten-Takt. Die Linie 17 sollte im Optimalfall mit der Linie 6 einen 5-Minuten-Takt bis Kronsberg bilden. Die Linie 10 könnte den 3/3/4-Minuten-Takt von 1, 2 und 8 im Optimalfall zwischen Döhrener Turm und Peiner Straße zu einem 3/3/2/2-Minuten-Takt ergänzen, das hat aber eine weniger hohe Priorität.

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Von Ulrich Conrad
Von Georg

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8 Kommentare zu “Hannover – D-Süd-Strecke

  1. Also erstmal vorweg: Eine Verlängerung der D-Strecke durch die Südstadt halte ich für ausgesprochen wichtig.

    Im Detail bin ich mir aber nicht so sicher, ob die von dir eingezeichnete Strecke so realisierbar ist. Das betrifft insbesondere die Berliner Allee. Du hast eine Trasse unterhalb der Raschplatzhochstraße eingezeichnet, glaubst du, dass das passt? Guck es dir am besten mal in Street View an, die Pfeiler der Straße sind äußerst massiv. Du hast die Trasse zwischen der im Link zu sehenden Fußgängerampel und dem Brückenpfeiler eingezeichnet, das dürfte nicht passen. Zudem querst du hier die Zufahrt zur Tiefgarage Raschplatz/Hbf (bzw. du fährst ziemlich genau auf der Abbieespur). Vielleicht solltest du hier noch mal etwas nacharbeiten.

    Das ich grundsätzlich einen durchgehenden Tunnel bevorzuge hatte ich ja bereits erwähnt, meine Gründe dafür sind an der entsprechenden Stelle zu finden.

    Bei der Führung in der Sallstraße frage ich mich, wie du dir das vorstellst, Fuß- und Radweg bis zur Lutherstraße auf der Westseite abreißen? Das ist vollkommen unrealistisch, schließlich ist es eine Anwohnerstraße und Anwohner müssen ihre Häuser erreichen können (und sollten nicht dazu verleitet werden, die Gleise irgendwo zu queren). So wie aktuell eingezeichnet sieht das für mich leicht nach Limmerstraße 2.0 aus, nicht wirklich erstrebenswert.

    Wenn in der Sallstraße eine oberirdische Lösung funktionieren soll, dann müssten die Gleise im Straßenraum liegen und die Hochbahnsteige auf den Parkplatzflächen errichtet werden. Auf jeden Fall sollte aber Fahrradverkehr auf den Gleisen oder sogar Bahnsteigen vermieden werden und ein beidseitiger, getrennter Fuß- und Radweg muss sichergestellt werden.

    Der Abschnitt zur Hildesheimer Straße sieht auch interessant aus, er würde es ja auch ermöglichen, den 121er gänzlich einzustellen. Ob er aber wirklich so viel genutzt werden wird, mag ich bezweifeln. Schließlich erreicht man von der Peiner Straße sowohl den Hbf als auch die C-Strecke (am Aegi) schneller über die B-Strecke als über diese neue Trasse. Das verbleibende Potential wären also Fahrgäste aus der Sallstraße, deren Ziel an der B-Süd liegt. Dass die einen TW3000 füllen bezweifle ich.

    So viel erst mal von meiner Seite aus, zur E-Strecke dann die Tage mehr. Ach ja, könntest du vielleicht noch der Übersichtlichkeit halber die bestehenden Vorschläge von Ulrich und mir verlinken?

  2. Im Detail bin ich mir aber nicht so sicher, ob die von dir eingezeichnete Strecke so realisierbar ist. Das betrifft insbesondere die Berliner Allee. Du hast eine Trasse unterhalb der Raschplatzhochstraße eingezeichnet, glaubst du, dass das passt? Guck es dir am besten mal in Street View an, die Pfeiler der Straße sind äußerst massiv. Du hast die Trasse zwischen der im Link zu sehenden Fußgängerampel und dem Brückenpfeiler eingezeichnet, das dürfte nicht passen. Zudem querst du hier die Zufahrt zur Tiefgarage Raschplatz/Hbf (bzw. du fährst ziemlich genau auf der Abbie[g]espur). Vielleicht solltest du hier noch mal etwas nacharbeiten.

    Danke für die Anmerkung! Nein, ich habe nicht millimetergenau gezeichnet 😉
    Die Strecke soll vielmehr auf der linken Fahrspur verlaufen, welche in diesem Abschnitt auch zu einer Umweltfahrspur (für Taxis, Fernbusse etc.) umgewandelt werden könnte. Die Abbiegespur zum Parkhaus ist tatsächlich eine komplizierte Angelegenheit, müsste sich trotzdem irgendwie einfädeln lassen.

    Bei der Führung in der Sallstraße frage ich mich, wie du dir das vorstellst, Fuß- und Radweg bis zur Lutherstraße auf der Westseite abreißen? Das ist vollkommen unrealistisch, schließlich ist es eine Anwohnerstraße und Anwohner müssen ihre Häuser erreichen können (und sollten nicht dazu verleitet werden, die Gleise irgendwo zu queren). So wie aktuell eingezeichnet sieht das für mich leicht nach Limmerstraße 2.0 aus, nicht wirklich erstrebenswert.

    Habe ich nicht vor. Leider ist das Zeichnen bei mir ziemlich buggy, manchmal verschwinden die Linien einfach. Die Strecke soll durchgehend in der Straßenmitte der Sallstraße verlaufen.

    Der Abschnitt zur Hildesheimer Straße sieht auch interessant aus, er würde es ja auch ermöglichen, den 121er gänzlich einzustellen.

    Genau, das ist ein wichtiger Punkt.
    Ich denke schon dass er genutzt würde, schließlich hängt dann der gesamte Stadtring quasi am D-Ast und würde neue Direktverbindungen ermöglichen. Das ist ein wichtiger Lückenschluss im Netz, wie ich finde.

    Ach ja, könntest du vielleicht noch der Übersichtlichkeit halber die bestehenden Vorschläge von Ulrich und mir verlinken?

    Ja klar.

    1. Danke für die Anmerkung! Nein, ich habe nicht millimetergenau gezeichnet 😉

      Die Strecke soll vielmehr auf der linken Fahrspur verlaufen, welche in diesem Abschnitt auch zu einer Umweltfahrspur (für Taxis, Fernbusse etc.) umgewandelt werden könnte. Die Abbiegespur zum Parkhaus ist tatsächlich eine komplizierte Angelegenheit, müsste sich trotzdem irgendwie einfädeln lassen.

      Ok, dann ist es klar. Vielleicht das noch in der Beschreibung ergänzen. Millimetergenaues Zeichnen erwartet ja hier zum Glück auch niemand.

      Ich denke schon dass er genutzt würde, schließlich hängt dann der gesamte Stadtring quasi am D-Ast und würde neue Direktverbindungen ermöglichen. Das ist ein wichtiger Lückenschluss im Netz, wie ich finde.

      Na ja, zumindest im Nordteil der D-Strecke (spätestens ab Marienstraße) geht es über die C-Strecke und den Aegi bzw. über die D-Strecke und den Hbf eben schneller zur B-Strecke, da diese im Tunnelabschnitt sicherlich deutlich schneller sein würde als die oberirdische D-Strecke. Es hingen also maximal 4 Stationen (direkt) über diese Strecke an der B-Süd.

    1. […] und frage mich, ob der Ast Kinderkrankenhaus-Stresemannallee wirklich notwendig ist, […]

      Meine Meinung dazu: Ja, ist er. Das hat mehrere Gründe:

      Entlastung der C-Strecke zu Messezeiten (aktuell 2-Minutentakt)
      Anbindung des Bahnhofs „Bismarckstraße“ ermöglicht „früheren“ Umstieg zur S-Bahn aus Richtung Kirchrode Süd, Bemerode, Kronsberg, Messe-Ost, dort auch Umstieg zum Flughafen (=> Messe)
      Ermöglicht verbesserte Anbindung der einwohnerstarken Stadtteile Bemerode und Kronsberg, dort verkehren aktuell 3-Wagen-Züge im 10-Minutentakt. 2-Wagen-Züge im 5-Miuntentakt halte ich daher für angebracht

      So viel von mir dazu.

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