Heidelberg: Straßenbahn durch die Altstadt

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Beschreibung des Vorschlags

Die Heidelberger Altstadt umfasst nicht nur die wichtigsten Einkaufsstraßen, sowie die neue Universität, sondern ist zugleich das Touristische Zentrum der Stadt und Ausgangspunkt der Bergbahnen zum Heidelberger Schloss. Trotz all dieser, nicht unbedeutenden Dinge besitzt die Altstadt eine Sache nicht. Einen Anschluss an das Straßenbahnnetz Heidelbergs. Dies soll sich durch diese Strecke ändern.

Streckenführung:

Am Bismarkplatz zweigt die neue Strecke von der Bestandsstrecke ab und erhält dort zwei neue Bahnsteige. Folglich muss der Bismarkplatz umgestaltet werden. Daraufhin führt die Strecke eingleisig mit zwei Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommende Straßenbahnen und Kraftfahrzeuge durch die Hauptstraße, ehe sich die Trasse aufspaltet und in einem Ring im Uhrzeigersinn um den letzten Häuserblock führt. Die Schleife am Karlstor dient nur als Betriebsstrecke, damit Fahrzeuge im Falle eines Defekts am anderen Führerstand die Strecke Trotzdem befahren können, ohne diesen zu wechseln. Im Normalfall endet die Trasse für alle Planmäßigen Fahrten am S-Bahnhof Altstadt, an dem künftig auch Züge des Regionalverkehrs halten sollen.

Die Linien 21, 22 und 26 sollen diese Trasse Befahren und enden somit nicht mehr wie bisher am Bismarkplatz.

Was nützt die neue Strecke durch die Altstadt ?

Anschluss von 10.000 Einwohnern

Anschluss der Hautpeinkaufsstraßen

Anschluss der Bergbahnen und indirekt des Schlosses

Anschluss der neuen Universität

Anschluss der Touristischen Ziele in einer Stadt mit 11,9 Millionen Gästen pro Jahr ( Durchschnittlich 32500 am Tag )

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3 Kommentare zu “Heidelberg: Straßenbahn durch die Altstadt

  1. Hmm… ja, touristisches Ziel von Millionen von Gästen. Aber weißt du warum? Weil es eine der besterhaltensten und dementsprechend bekanntesten Altstädte Deutschlands ist. Und da eine Straßenbahn durch? Das wird schwierig, schließlich hat man die Straßenbahn 1976 zusammen mit dem Autoverkehr aus der Altstadt verbannt und seitdem schmückt sich der Bereich damit einer der längsten Fußgängerzonen Europas zu sein.

    Also ich fürchte das lässt sich nicht durchsetzen, so sinnvoll dies durch die langgestreckte Lage auch ist. Überlegen könnte man hingegen die Führung am Südrand auf der Friedrich-Ebert-Anlage, wo auch jetzt schon die Busse fahren. Uni würde auch erreicht, und die Bergbahn sogar direkt an der Talstation. Nur mit den Steigungen müsste man sich das nochmal genauer anschauen.

  2. Wäre noch schön, wenn du die offiziellen Planungsideen dazu mit verlinken könntest (LINK, Folie 14), und beschreiben, warum dein Vorschlag besser wäre – weil ich sehe da in der Fußgängerzone mit den vielen Außenbewirtschaftungen überhaupt keine Platz für eine Tram, bzw. würde diese die Attraktivtät der Altstadt ziemlich nachteilig beeinflussen.

    Hier und Hier mal nur beispielhaft zwei Bilder der Situation – städtebaulich wäre da eine Tram eine ziemlich Katastrophe, für Bahnsteige ist überhaupt kein Bild. Ich denke, es gab schon Gründe (nämlich diese), dass man in der offiziellen Variantendiskussion dazu auch die Hauptstraße überhaupt nicht als Alternative gesehen hat, sondern nur die nördliche oder südliche Umfahrung der Altstadt.

    Ansonsten ist aber die Erschließung der Altstadt mit einer Tram definitiv sehr sinnvoll!

    1. Hallo,

      Leider muss ich mich meinen Vorrednern größtenteils anschließen. Das Hauptproblem an der offiziellen Planung ist ja, das der ehemalige Streckenabschnitt zum Karlstor-Bahnhof (Heute HD-Altstadt) mit der heutigen Planung nicht erreicht wird und generell nur 2/3 der Altstadt bedient wird. Hier hab ich mal eine Verknüpfung der Vorschläge versucht.

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