[HH – Tram] G: Harburger Netz

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag ist Teil einer Serie zum Wiederaufbau eines Straßenbahnnetzes in Hamburg. Zur Übersicht mit allen anderen Strecken samt Liniennetzvorschlag gehts hier.

 

Mit diesen drei Ästen möchte ich ein eigenes Subnetz für Harburg entwickeln, dass auch weitestgehend autark funktionieren soll – entsprechend soll in Harburg auch ein Betriebshof angelegt werden, damit das Netz nicht bei einer Streckensperrung im Wilhelmsburg komplett abgeschnitten ist.

Die drei Äste sind radial auf den Harburger Bf ausgelegt und gehen jeweils ineiander über. Die Äste nach Langenberg und auf die Jahnhöhe (die Wendeschleife Majestätische Aussicht kann dabei entfallen) bedienen dabei auch die Harburger Innenstadt, der Sinstorfer Ast kann durchgebunden werden.

Ein Problem sind regionale Buslinien, für die man entweder an den Tram-Endstellen brechen muss oder diese als Parallelverkehr leiten muss. Zumindest auf dem Sinstorfer Ast wäre aber eine weitere Verlängerung nach Fleestedt oder zum Bf Hittfeld verlängern – politisch aber schwierig, da dann schon die Landesgrenze nach Niedersachsen überquert wird.

Eingesetzte Linien:

M40Jahnhöhe – Bf Harburg – Sinstorf

43Langenberg Bf Harburg(HVZ: Groß-Sand – BallinStadt – Brückenstraße – Hauptbahnhof – Deichtor – St. Annen -> weiter als 13 nach Rübenkamp über Dammtor und Gärtnerstraße

 

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4 Kommentare zu “[HH – Tram] G: Harburger Netz

  1. Der Streckenast nach Appelbüttel würde ich fast weg lassen. Sobald eine Straßenbahn gebaut wird, müssen entsprechend Busumläufe gestrichen werden. Da hier jedoch nur eine Stadtbuslinie (144) mit geringer Taktung verkehrt und die anderen beiden Linien (340, 4244) in den Landkreis gehen, ist das aber nur schwer möglich. Bei Einstellung aller Busverkehre auf der Achse, hätte man einen Umsteigezwang am Stadtrand.
    Zumal die Bremer Straße regelmäßig den Verkehrstod erleidet und ein zügiges Vorrankommen unmöglich macht.

    In Eißendorf müsste man dementsprechend die Buslinie 14 von Strucksbarg zur Majestätischen Aussicht fahren lassen. Dann könnte man die Verläufe der Linien 143+443 (Eißendorf – Harburg) komplett aufgeben und durch die Straßenbahn ersetzen.

    In Sinstorf hätte man ein ähnliches Problem wie in Appelbüttel. Eventuell kann es hier auch sinnvoll sein die Straßenbahn bis in den Landkreis (Fleestedt/Meckelfeld) zu verlängern.

    1. Ach du liebe Güte, der Teilvorschlag will ja auch mal fertig werden. Mal erledigt.

      Danke für deine Busbeobachtungen, auf die ich jetzt nicht so genau geschaut habe.

      Langenberg/Appelbüttel: Hm doof, aber auf diese zentrale Achse würde ich eigentlich ungern verzichten. Zur Not braucht es wirklich einen Umsteigezwang, dafür würde die Linie in der HVZ auch durch bis in die HafenCity fahren.

      Eißendorf/Jahnhöhe: Schaut sinnvoll aus. Brauchts diese Aussichtsschleife eigentlich, wenn 100m weiter die Tram hält?

      Sinstorf: Stimmt, eine weitere Verlängerung nach Fleestedt hätte da durchaus was und würde das Problem der gebrochenen Regionalbusse lösen. Das Problem ist hier politisch, da wir dann schon in Niedersachsen sind.

       

       

  2. Südlich von Harburg liegt Seevetal mit 40.000 Einwohnern, wird von den Bahnhöfen Meckelfeld, Maschen und Hittfeld eher umrahmt als erschlossen. Was hälst du davon, Seevetal an der Straßenbahn teilhaben zu lassen?

    1. Das ist verlockend und vorstellbar. Ich hatte mich in meiner Zeichnung bewusst gegen eine Verlängerung über Sintorf hinaus entschieden, um nicht die Hamburger Landesgrenze zu überschreiten, was Niedersachsen ins Boot holt.

      Aber wenn beider Länder wollen, Potenzial wäre da. Ich sehe das dann weniger als Tram, sondern als Überlandstadtbahn – da lässt sich entlang der BAB 7 sicher leicht ne Trasse finden, die Hittfeld, Emmelndorf und Maschen-Heide erreicht. Ganz unerhört sind Überlandstadtbahnen in Deutschland ja auch nicht, siehe das Gemeinschaftshochflurnetz von Köln und Bonn mit den verbindenden ehemaligen KBE-Strecken.

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