HH: Verschiebung Bahnhof Bergedorf

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Beschreibung des Vorschlags

Der Bergedorfer Bahnhof hat zwei Probleme. Erstens ist er nicht mit der Bahnstrecke nach Geesthacht verknüpfbar (Wenn man von aufwändigen Tunnelkonstruktionen absieht), welche nach aktuellen Plänen wohl mit Endhaltestelle in Nettelnbur (S) reaktiviert werden soll, zweitens ist der Fernbahnteil nur eine 2-gleisige Haltestelle, was zu betrieblichen Einschränkungen führt.

Ich denke, beides ließe sich beheben, wenn der Bahnhof ein kleines Stück in Richtung Südwesten verschoben wird. Das Nordende der Bahnsteige ist dann in etwa dort, wo der heutige Fußgängertunnel des Bahnhofs ist, so dass der Erschließungsfaktor bestehen bleibt, das ist ganz wichtig. Vom Südende der Bahnsteige aus führen unterirdische Fahrsteige zur Geesthachter Bahn. Der Fernbahnteil kann dabei durch die weniger einschränkende Bebauung in einen 4-gleisigen Bahnhof umgebaut werden.

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5 Kommentare zu “HH: Verschiebung Bahnhof Bergedorf

  1. Hi,

    an sich ist die Idee, alle Bahnsteige zu verschieben, um eine Möglichkeit zur ANbindung der Geesthachter STrecke zu finden, bestimmt eine gute Idee, allerdings befindet sich der heutige Zugang zu den Bahnsteigen nicht im Bereich der neuen Bahnsteige, was deren Anbindung sehr stark erschweren würde. Außerdem wurde die Busanlage zusammen mit der Unterführung erst vor wenigen Jahren neugebaut. Alle wichtigen Infrastrukturen sitzen am Nordost-Ende des Bahnhofs und der Busanlage. Diese Investition würde durch einen Neubau der Bahnsteige an anderer Stelle, von der ich wohlgemerkt nicht glaube, dass dor auch noch Platz für einen zusätzlichen Bahnsteig ist, ihren Zweck komplett verlieren, wäre quasi umsonst. Dies halte ich für nicht sinnvoll.

  2. Die Idee an sich ist natürlich nicht schlecht. Ich bezweifel aber die bauliche und verkehrlichen vorteile. Ich selber bin täglich an diesem bahnhof und kenne ihn glaube ich gut.

    1.

    Ich Frage mich, wo der Platz für die zusätzlichen Bahnsteige sein soll. Auf auf beiden Seiten befinden sich Straßen und Gebäude. Diese (auch der neubgebaute bus ahnhof), müssten abgerissen und neugebaut werden. Besonders ärgerlich wär dies bei dem Busbahnhof.

    2.

    Ich frage mich, wielange man dann vom busbahnhof aus zu den Bahnsteigen laufen soll. Wenn die wirklich so weit verschoben werden, wird der weg von den heutigen Treppen sehr lang. Man bräuchte einen extra Steg. Zudem kommen auch immernoch mehr Menschen vom Bus als aus Geesthacht.

    3.

    Ich frage mich, warum man nicht einfach nur einen Steg bauen würde zu den Gleisen. Warum gleich die Gleise verschieben???

    4.

    ich frage mich, inwieweit man von den Bahngleisen am Güterbahnhof einen Steg über Gewerbegebiet bauen sollte. Ich halt das für ziemlich schwierig und auch für den Bahnhof ist wenig Platz, da man ja auch Abstellgleise/Wendegleise brauch.

    5.

    Ich halt die Nutzung des Bahnübergangs an der Kreuzung Sander damm/Weidenbaumsweg nicht für möglich. Schon heute gibt es dort morgens sehr lange Staus. Damit möchte ich auch nicht den Autoverkehr in schutz nehmen, aber es ist einfach unrealistisch. Morgens passieren allein die Busse der Linie 235 den Kreuzung im 5 min Takt. Dazu kommen noch die Linien 227/31/4400. Zudem fahren alle Busse zwischen dem Bus Depot und dem Bahnhof über ihn. Dazu kommt noch, dass der Bahnhof in sierekter nähe ist. Im schlimmsten Fall würde auch der Gesamte Busverkehr aus richtung Kurt a Körber chausse und Monhof stillstehen, wenn es zum Stau kommt. Und das wäre Fahtal für den gesamten Busverkehr.

     

    Fazit:  Insgesamt halt ich die Lösung für nicht funktionsfähig. Die Kosten wären zufem auch viel zu hoch. Dann lieber einen teueren Tunnel, welcher auch den Betrieb einfacher macht.

  3. Davon, was mehrere in den Kommentaren geschrieben haben, konnte ich mich heute selbst vor Ort überzeugen: Der Vorschlag ist in dieser Form nur sehr schwer umsetzbar und würde erhebliche Nachteile mit sich bringen.

    Daher möchte ich, statt diesen Vorschlag zu überarbeiten, mich auf die Erarbeitung eines neuen Vorschlags konzentrieren, der die selbe Thematik auf ganz anderem Wege angeht.

    Und da man kaum umsetzbare Vorschläge, und widersprüchliche Vorschläge vom selben Ersteller, nicht braucht, auch hier die Mitteilung an das Admin-Team, dass ich diesen Vorschlag zurück nehme und er auf die „Löschliste“ gesetzt werden darf.

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