IC/ICE-Tunnel in Hannover in etwas ferner Zukunft

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist ein Vorschlag für den Fall, je nach dem sich der Personenverkehr in Hannover nach der Sanierung sowie auch dem zusätzlichen Bahnsteig entwickelt. Er enthällt zwei Tunnel, die baulich von einander getrennt sind, einen Ost-West-Tunnel und einen Nord-Süd-Tunnel.

Der Ost-West-tunnel führt von osten nach westen. Die Tunnelrampe im osten könnte sich zwichen Ahlten und der A7 befinden, die Tunnelrampe im westen in höhe des Rangierbahnhofs in sehnde. zudem könnte diese dann an die SFS nach Bielefeld anschließen.

Der Nord-Süd-Tunnel führt süden nach Norden. Die Tunnelrampe im süden könnte süden könnte sich in höhe des Bahnhofs Wülfel befinden, die Tunnelrampe in norden in hinter der A2. vor dem Bahnhof Langenhagen-Mitte. für diesen Tunnel wäre wahrschleinlich ertmal eine Y-Trasse Hannover-Bremen-Hamburg notwendig.

Die Bahnsteige am Hauptbahnhof könnten sich unter der Stadtbahn befinden, parallel zur Geisterstation.

 

Je nach dem, wie sich der Medizin-Standort Groß-Buchholz entwickelt und welche bedeutung er erlangt, wie auch der sonstige Bereich an der Karl-Wiechert-Allee, könnten weitere Bahnstige unter dieser eingerichtet werden.

 

Ob dies realisiert werden kann, bin ich mir nicht sicher, da diese durch geschützte Gebiete laufen und vom Geld abhängt.

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13 Kommentare zu “IC/ICE-Tunnel in Hannover in etwas ferner Zukunft

  1. Ein großer Nachteil dabei wäre, dass Züge Bremen – Hannover – Frankfurt/München nicht durch die Tunnel fahren könnten. Denn da beide Tunnel nach deinen Aussagen komplett getrennt sein sollen, ist damit kein Fahrt West => Süd und zurück möglich und damit z.B. auch kein Bahnsteiggleiches Umsteigen zu Zügen nach/aus Hamburg.

    Ähnlich ist es bei Zügen Ruhrpott – Hannover – Hamburg, die den Tunnel ebenfalls nicht nutzen könnten. Die Fernzüge so aufzuteilen, halte ich für sehr nachteilig.

    Warum willst du eigentlich keine normale Verbindung zwischen den beiden Tunnels? So verbaust du dir doch unnötig viel Flexibilität und große Chancen. Bitte schau nochmal drüber.

    1. Zu verbindung nach bremen ist mir da der plan zu y-trasse im norden bekannt ist, warauf ich bezug nehmen wollte. Verbindungstunnel könnte man auch bauen, wollte da ehr die haupttunnel einzeichnen.

      Eine verbindung zwischen dem Ruhrgebiet, hannover und hamburg macht da aus meiner sicht keinen sinn, da die züge ggf. am Hbf kopf machen müssen oder über Lehrte und Celle fahren müssen. Mir fahren da schon bekanntlich bereits züge über Osnabrück und Bremen.

    1. Die Frage stelle ich mir auch. Wenn man schon Tunnel gräbt, die ja auch eh auf den Fernverkehr ausgerichtet sind, dann sollte man dabei aber auch möglichst die Durchfahrgeschwindigkeiten durch den Knoten erhöhen, vor Allem im Abschnitt zwischen Hbf und Burg. Stattdessen aber sieht der Vorschlag für den Zulauf aus Süden sogar ein völlig unnötiges Abbiegen mit scharfen Kurven auf die Umgehungsbahn nach Osten und dann eine fast 180Grad-Kurve bei der Karl-Wiechert-Allee vor, was den ganzen Fernverkehr aus Süden direkt mal um mehrere Minuten verlangsamen würde.
      Also wenn schon Fernbahntunnel, dann zumindest die Relationen die kein Kopf machen erfordern höhenfrei miteinander verknüpft (am sinnvollsten Richtungsbetrieb) und natürlich soweit irgendmöglich geradlinige Führungen mit kürzeren Strecken und höheren Fahrgeschwindigkeiten gegenüber den derzeitigen oberirdischen Anlagen.

  2. Welchen Relationen sollen diese Tunnel dienen? Dort, wo du die Tunnel planst, liegen ja jeweils bereits Gleise für ebendiese Relationen. Du ergänzt also jeweils exakt unter bestehenden Trassen eine Tunneltrasse (auf die Ausnahme an KWA komme ich gleich zurück). Was bringt das? Das ermöglicht keine neuen Relationen, es verkürzt die Fahrzeiten nicht signifikant (Kurvenradien unverändert, maximal ein Paar eingesparte Weichenquerungen) und es erhöht die Kapazitäten nicht (unter der Annahme, dass die Tunnel die oberirdischen Gleise ersetzen kannst, das sieht zumindest an den Tunnelköpfen so aus. Wenn dem nicht so sein soll, müsstest du noch mal etwas präziser zeichnen und beschreiben. Nachteilig wäre aber, dass die Tunnel extrem tief gebaut werden müssten (am Hbf unter der Stadtbahn und auch unter der möglichen Lage der D-Strecke). Das ist nicht nur teuer, es verlängert auch die Umsteigewege.

    Du schreibst dazu:

    Die Bahnsteige am Hauptbahnhof könnten sich unter der Stadtbahn befinden, parallel zur Geisterstation.

    Da du die theoretische Trasse der D-Strecke kreuzt, muss diese unterquert werden (es sei denn du willst den D-Tunnel hiermit endgültig begraben, was ich nicht hoffe).

    Und noch mal kurz zum Nord-Süd-Tunnel über die KWA. Was soll das bringen? Es ist ein massiver Umweg für die ICEs in Nord-Süd-Richtung, inklusive Modellbahnradius bei der ~150° Kurve hinter der KWA, wenn das überhaupt zulässig sein sollte, dann nur mit 60-80km/h. Und rechtfertigen tut die KWA diesen Umweg definitiv nicht. Man kann am Hauptbahnhof gut in eine der aktuell 3 stündlichen S-Bahnen zur KWA steigen. Oder man nimmt die 4 ab dem Kröpcke (zugegebenermaßen nicht sonderlich komfortabel). Wenn die KWA zusätzliche Halte rechtfertigt, dann betrifft das vielleicht  einzelne REs aus WOB/BS oder den zweistündlichen IC Berlin – Amsterdam. Letzterer wäre aber schon leicht überdimensioniert.

    für diesen Tunnel wäre wahrschleinlich ertmal eine Y-Trasse Hannover-Bremen-Hamburg notwendig.

    Warum? Könntest ihn auch an die Bestandsstrecke anschließen. Dass die Y-Trasse sinnvoll ist, da gehe ich ja mit dir, aber sie ist nicht erforderlich, um dieses Projekt zu realisieren.

    Also mein Fazit, wenn man zusätzliche Tunnel in Hannover errichten will, dann sollten diese der Stadtbahn (D-Tunnel) dienen oder neue Durchgangsverbindungen ermöglichen (so wie dieser Vorschlag für einen S-Bahn-Tunnel, der durchgehende Fahrten Weetzen – Lehrte ermöglichen würde und die umwenige Trassierung der Weetzener Strecke umfährt).

    1. Vor allem verstehe ich den riesigen Schlenker von der Tunnelrampe Süd zum Hbf nicht. Wozu so weit ausholen und damit Strecke und wohl auch Fahrzeit verlängern, wenn man doch wie bei den anderen Ästen auch unter den bestehenden Gleistrassen bauen könnte?

      1. Naja, geht dem Ersteller wohl darum die KWA und die MHH an den Fernverkehr anzubinden. Da ihm der Ost-West-Verkehr nicht reicht möchte er auch den Nord-Süd-Verkehr dort lang führen. Die Sinnhaftigkeit davon ist aber wohl keines Kommentars würdig.

    2. Der Gedanke war, falls der Schienenpersonenverkehr und die Nachfrage weiter steigt, wer weis, wie schnell, dass man bereits einen Plan auf Vorrat hat.

      Um die Kreuzungsfunktion beizubehalten war mir da der gedanke nach einen Ost-West-Tunnel und einen Nord-Süd-Tunnel, die man ach mit einander verbinden kann, damit der Fernverkehr ohne Probleme nach Hannover rein und wieder raus kann. Ggf. müsste man den Regional- und Nahverkehr neu orden.

      Die Idee mit der S-Bahn finde ich gut. Ber der untertunnelung des neuen Rathauses so wie das Gebiet südlich bin ich etwas skeptisch, da das Rathaus auf mehreren Baumpfählen gebaut ist, zedem stelle ich mir den untergrund etwas moorig vor, da sich zwischen Döhren, Ricklingen und Hemmingen ein großes Überschwemmungsgebiet der Leine befindet.

      Vielleicht könne man die Trassen so einrichten: D-Tunnel – S-Bahn -Fernverkehr (mit direckten verbindungswegen zwischen letzten beiden Trassen). Ich muss zugeben, der Bau der Fernverkehrsbansteige- und wird recht teuer, aufwenendig und ggf. kompliziert, der weg von unten nach oben ist recht lang und trist.

      Der Bahnhof Karl-Wichert-Alle ist mir auf Grund seiner Lage ein Dorn im Auge, da Hannover international in der Medezin ein gewisses Ansehen hat und das Gebiet dort sich in dem Bereich weiter entwickeln soll. Mit der anbinbindung des Nord-Süd-Tunnels war mir da der Gedanke der Anbindung nach süden nach Göttingen, Frankfurt/M sowie weitere Städt im süden und nach Norden nach hamburg. Vielleicht reichen die bereits bestehenden Verbindungen vom Hauptbahnhof dch aus.

      Die Idee ist jetzt nicht perfekt und optimal und vielleicht habe ich da auch zu weit gedacht.

      1. Der Gedanke war, falls der Schienenpersonenverkehr und die Nachfrage weiter steigt, wer weis, wie schnell, dass man bereits einen Plan auf Vorrat hat.

        Aber denkst du, dass die Kapazitäten wirklich so knapp sind? Immerhin stehen bereits heute je 4 Bahnsteige für den durchgehenden Fern- und Regionalverkehr in Nord-Süd- und in Ost-West-Richtung zur Verfügung. Wenn ich persönlich jetzt auch mal überlege, wie häufig ich mit dem Fernverkehr vor dem Hbf auf Einfahrt warten musste, dann war das bisher nur ein mal der Fall. Vielleicht habe ich da jetzt auch eine Fahrt vergessen, aber häufig passiert es (zumindest mir) nicht. Auch wenn ich mir jetzt den Deutschlandtakt angucke, dann müssten diese ingesamt 8 Gleise eigentlich reichen, die endenden Züge (S-Bahnen/RE) aus Lehrte können ja zukünftig auch noch das neue Gleis 15 nutzen. Wenn ich jetzt nichts übersehen habe ist jedes Gleis zwischen Zugabfahrt und Ankunft des nächsten Zuges immer mindestens 4 Minuten frei.

        1. naja, aus meiner sicht würde es sinn machen, wenn kein zug warten müsste.

          Einfach ein zusätzlicher Bahnsteig reicht aus meiner sicht nicht aus. Die Zulaufstrecken sind alle zweigleisig. auf der Bahnstrecke nach Lehrte fahren stündlich je 7 Züge in einer Richtung (zusammen 14 Züge). bei 8 gäbe es einen dürchschnittlichen Abstand von 7,5 min. in Zukunft sollen in Richtung Braunschweig und nach wolfsburg alle 30 min ein zugfahren, was dann 9 Züge die stunde ausmacht. Bei 10 wäre es ein duchschnittlicher abstand von 6 min. Bei einer weiteren Verdichtung fände ich es nicht gut, Züge dann auf gleise zu schicken, die bereits von der S-Bahn genutzt werden, da dann Kapazitäten für diese verloren gehen würden. für eine Trassenverbreiterung ist Hannover zu dicht bebaut.

          PS. Pro Tag fahren 750 Züge in Hannover, die Zahl der Personen pro Tag bewegt sich schon in Richtung 300.000. da sich schon langsam was in manchen Teilen der Stadt sich was tut, schätze ich, dass es mehr werden könnten. Ich hätte ehr das Ziel, Menschen, die ihr Ziel in der Stadt oder in der Region haben, mehr zu verteilen.

  3. ich fahre nicht so oft über hannover hbf, aber keine einfahrt wegen einer vollbelegung habe ich noch nie dort erlebt. die leipziger ic stehen dort 20 minuten und in hamburg steigen zum beispiel täglich doppelt so viele menschen um – ich denke, es gibt wichtigere ‚brennpunkte‘

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