IC „Rhaetia“ Berlin – St. Moritz

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Beschreibung des Vorschlags

Folgender Vorschlag für einen IC oder EC könnte mehrere Urlaubsgebiete – den Harz, den Thüringer Wald, das Allgäu und Graubünden – mit traditionell als vom Fernverkehr „abgehängten“ Gebieten sowie Berlin verbinden und so eine preisgünstige Alternative zu schnelleren, aber teureren Verbindungen darstellen, wobei Schnellfahrstrecken bewusst gemieden werden.

Der Zug beginnt am Berliner Ostbahnhof und durchfährt den Alexanderplatz, den Hauptbahnhof, Zoo, Charlottenburg und Potsdam vor dem Halt in Brandenburg. Danach geht es nach Magdeburg und über Staßfurt nach Sangershausen. Es folgt Erfurt und die Durchquerung des Thüringer Waldes auf der Strecke des RE7, mit Halten in Arnstadt, Suhl, dem kleinen, aber wichtigen Umsteigebahnhof Grimmenthal und Bad Neustadt. Nach Schweinfurt, Würzburg und Lauda-Königshofen werden Crailsheim, Aalen, Heidenheim und schließlich Ulm angefahren. Nach der Ausfahrt aus Neu-Ulm wird in Memmingen gehalten, wo dann der Zug zu einem traditionellen Urlaubszug mit höherer Haltdichte wird. Leutkirch, Wangen und Lindau werden gefolgt von Bregenz, Dornbirn und Feldkirch. Auch Schaan könnte möglicherweise als Halt dienen, sodass das Fürstentum Liechtenstein seinen heiß ersehnten Fernverkehrsanschluss erhält. Nach Fahrtrichtungswechsel in Buchs SG erfolgen Halte in Bad Ragaz (optional, aber wegen der vielen vielzahlenden Urlaubs- und Casinogäste, die dann die 1. Klasse füllen würden, vielleicht durchaus sinnvoll), Landquart und Chur. Aus Chur fährt der Zug nach Davos und endet schließlich in Sankt Moritz am Inn.

Gegebenenfalls könnte ein Fahrtrichtungswechsel in Chur erfolgen – auf der Fahrt nach Süden wird nur Bad Ragaz angefahren, Landquart wird nach der Ausfahrt besucht (dann biegt der Zug auf die Prättigaustrecke ab).

Von besonderer Bedeutung wäre der IC vor allem, weil er in abgelegenen, aber durchaus bedeutenden Orten wie Suhl, die schon lange nichts besseres als einen RE gesehen haben, halten würde. Der Zug könnte in Würzburg (nach Norden fahrend) in einen Berlin- und Fulda-Hamburg (mit Halten in Hersfeld, Bebra, etc…) oder Frankfurt-Zweig und in Bregenz in einen Chur- und Zürich-Zweig geteilt werden.

Auch zu beachten ist, dass verschiedene Reiseabschnitte jeweils verschiedenes Klientel mit sich bringen würden. So würden bereits in Berlin eher Menschen zusteigen, die billig nach Suhl oder Sangershausen fahren wollen und eben die „Lieber doppelt so lang aber dafür halb so teuer“-Typen sind, während etwa ab Würzburg zahlungskräftigeres Urlaubsklientel, welches aus dem ICE einsteigt, dazukommen würde. So wäre es sinnvoll, in Würzburg (falls die Verzweigungsvorschläge realisiert werden, wäre es eh sinnvoll), aber spätestens in Ulm zusätzliche Wägen erster Klasse anzuhängen.

Als IC/EC würde der Zug eh wahrscheinlich ein Mischmasch aus deutschem, schweizerischem und österreichischem Wagenmaterial mit vielen Änderungen auf der Strecke darstellen.

Natürlich ist es auch sinnvoll, einen Nachtzug, der dieser Strecke folgt, einzurichten.

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5 Kommentare zu “IC „Rhaetia“ Berlin – St. Moritz

  1. Außerdem ist das Konzept, wie viele deiner massenhaften Vorschlöge in die letzten paar Tagn nicht sehr ausgereift. Nahezu überall fehlen ausschlaggebende Begründungen für einen Nutzen. Von einem Betreibskonzept ganz zu schweigen. Auch suf sehr sinnvolle Kommenatre wird leider Null eingegangen. So sind die Vorschläge leider kein Mehrwert für die Seite.

  2. Lieber FirstClassFahrer,
    ich erkenne, dass Du bei diesem Vorschlag sehr bemüht warst.

    Ich sehe etwas kritsch, dass die Spurweite der Rhätischen Bahn geringfügig kleiner als die der restlichen SBB-Strecken ist. Mit einem meterspurigen Fahrzeug ab Chur in die SBB- und DB-Strecken zu fahren ginge zwar in der Theorie, birgt aber doch ein gewisses Risiko einer Entgleisung und ist auch für den Fahrgast nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Vielleicht ist das EBA aber bereit, die EBO und ESBO dahingehend zu überarbeiten. Über das Kontaktformular unter http://www.eba.bund.de wird Deine Anregung gerne aufgenommen.

  3. 14 Vorschläge in 3 Tagen, einer davon unausgereifter als der andere, gefühlt die Hälfte davon sind (schlechte) Dopplungen von bereits früher veröffentlichten (aber besser erarbeiteten) Vorschlägen, wiederum ca. die Hälfte davon sind riesige Schnellfahrstrecken, die bei einer Umsetzung Milliarden kosten würden, die aber allesamt kreuz und quer zu den Hauptverkehrsrichtungen (anstatt entlang dieser) führen, und hier im speziellen wurde so wenig recherchiert, dass nicht einmal auffiel, dass das südliche Ende eine Meterspur-Gebirgsstrecke des Glacier-Express ist. Und auch ansonsten werden z.B. mit Lauda-Crailsheim Strecken genutzt, die für den Fernverkehr ungeeigneter kaum sein könnten. Auf die vielen richtigen und korrigierenden Kommentare wird nicht eingegangen. Das ist kein guter Einstand. Ein bisschen mehr Klasse statt Masse wäre hier wohl angebracht …

  4. Nach kurzer Recherche im LiniePlus-Postfach stelle ich anhand der eingetragenen E-Mail-Adresse die vage Behauptung auf, dass die Person hinter diesem Account eigentlich nur Spam und Ärger verbreiten bzw herumtrollen möchte. (Zur Info, es handelt sich jedoch um keine 10minutemail-Domain)

    Ich würde daher vorschlagen, seinen Müll in Zukunft unkommentiert zu lassen und unser Augenmerk wieder auf besser ausgearbeitete und (hoffentlich zumindest teilweise) wirtschaftlichere Vorschläge zu richten. Einen Sperrantrag habe ich aufgrund der Vermutung dass die Person über die E-Mail-Adresse nicht erreichbar ist, intern empfohlen. Bis dahin wäre es schön wenn wir uns alle auf die Zunge beissen und Vorschläge sowie Verhalten mit Kopfschütteln ignorieren.

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